Aynur Doğan, geboren am 1. März 1975 in Çemişgezek, Provinz Tunceli, Türkei, ist eine zeitgenössische kurdische Sängerin und Musikerin. Sie floh 1992 nach Istanbul und studierte Saz und Türkü-Gesang an der Arif Sağ Müsik-Schule. 2004 veröffentlichte sie ihr Album Keçe Kurdan beim Label Kalan Müzik. Im Jahr 2010 veröffentlichte sie Rewend und hat seitdem mit namhaften Musikern wie Yo-Yo Ma und dem Silk Road Ensemble, Kayhan Kalhor, Javier Limón, Kinan Azmeh und dem Nederland Blazers Ensemble zusammengearbeitet. Aynur Doğan trat in dem Dokumentarfilm Crossing the Bridge von Fatih Akın auf : The Sound of Istanbul und Morgan Nevilles The Music of the Strangers. Aufgrund von Bedrohungen durch rechtsradikale Aktivisten zog sie 2012 nach Amsterdam um. Im Jahr 2017 erhielt sie den Master of Kurdish Music Award für ihre Bemühungen um die Erhaltung der kurdischen Volksmusik.