Kurt Johann Hauenstein (*14. Januar 1949 in Wien; †20./21. März 2011 ebenda) gründet 1976 in Frankfurt am Main das Musikprojekt Supermax. Die Band kombiniert Reggae, Funk, Disco und Rock. Zu den Gründungsmitgliedern zählen neben Kurt Johann Hauenstein (Bass, Gesang, Mini-Moog) Hans Ochs (Gitarre), Ken Taylor (Bass), Lothar Krell (Keyboards), Peter Koch (Percussion), Jürgen Zöller (Schlagzeug) sowie die Sängerinnen Cee Cee Cobb und Jean Graham. Später ergänzen Bernadet Onore Eben und Jessica Hauenstein den Hintergrundgesang. Das zweite Studioalbum World of Today erscheint 1977 und erreicht Platz 2 der deutschen Album‑Charts. Die Single „Lovemachine“ wird 1977 ein großer Hit: Platz 4 in Deutschland, Platz 6 in der Schweiz und Platz 9 in Österreich; außerdem schafft sie Platz 96 in den US-Billboard‑Black‑Charts. 1979 folgt das Album Fly with Me, das in Deutschland Platz 9 belegt und einen internationalen Durchbruch markiert. Weitere Alben der Band sind Don't Stop the Music (1977) und Types of Skin (1980), das trotz 230.000 Verkäufen keinen Chart‑Entry erzielt. Bis in die frühen 1980er Jahre tourt Supermax weltweit: als erste multirassische Band in Südafrika (1981), Auftritt beim Reggae Sunsplash Festival in Jamaika (1983) – damit erlangt Supermax historische Bedeutung. Kurt Johann Hauenstein bleibt Initiator und Frontmann bis zu seinem Tod im Jahr 2011. 2008 erhält Hauenstein den Amadeus Austrian Music Award für sein Lebenswerk und das Silberne Verdienstzeichen der Stadt Wien.