Akercocke waren eine unberechenbare, brennende Kraft, die gutturale, knurrende Schreie, progressive Gitarrenkunst und donnernden Lärm mischte, um ihren Sound als "Blackened Death Metal" zu definieren.
Frontmann Jason Mendonca und Schlagzeuger David Gray wurden 1997 in London gegründet. Sie waren alte Schulfreunde, die schon in der früheren Band Salem Orchid zusammen gespielt hatten, und rekrutierten Gitarrist Paul Schanlon und Bassist Peter Theobolds, um das Line-up zu vervollständigen. Inspiriert von amerikanischen Death-Metal-Bands wie Death, Deicide und Suffocation veröffentlichten sie 1999 ihr Debütalbum Rape of the Bastard Nazarene" in Eigenregie und hoben sich von der Masse ab, indem sie sich auf der Bühne in schicke Anzüge kleideten. Für die Alben "Chronozon" (2003), "Words That Go Unspoken, Deeds That Go Undone" (2005) und "Antichrist" (2007) unterschrieben sie bei Earache Records. Ihr Gerede über satanische Rituale und ihre Texte über die Beschwörung des Antichristen lösten eine große Medienkontroverse aus, als sie in Nordirland auftraten. Sie trennten sich 2012, haben sich aber seitdem mit dem neuen Bassisten Nathanael Underwood wieder zusammengefunden und veröffentlichten 2017 ihr sechstes Studioalbum "Renaissance in Extremis".