Efraín Rivera Castillo (25. Mai 1924 - 12. März 1978), allgemein bekannt als Mon Rivera, war ein prominenter puerto-ricanischer Bandleader, der für seine Beiträge zu Plena, Salsa und Latin Jazz bekannt war. Geboren in Mayagüez, Puerto Rico, war er der Sohn von Monserrate "Don Mon" Rivera Alers, einem verehrten Plena-Komponisten. Don Mon's sozial bewusste und humorvolle Plenas, wie Aló, ¿Quién Ñama?, beeinflussten Efraín's musikalische Reise.
Efraín erlangte zunächst lokalen Ruhm als Shortstop bei den Indios de Mayagüez, bevor er eine Karriere als Musiker einschlug. Als Multiinstrumentalist trat er mit verschiedenen Orchestern auf, machte die Plenas seines Vaters populär und komponierte seine eigenen. Seine bahnbrechende Verwendung eines reinen Posaunenbläsersatzes wurde zu einem bestimmenden Element der afro-amerikanischen Orchestermusik und beeinflusste später Salsa-Pioniere wie Willie Colón.
1963 veröffentlichte Efraín das Album Que gente averiguá, in dem er seine innovative Plena-Salsa-Fusion präsentierte. In den 1960er Jahren wurde er von Sucht- und Gesundheitsproblemen geplagt, doch eine Zusammenarbeit mit Willie Colón auf dem Album Se Chavó El Vecindario ( 1975) belebte seine Karriere wieder und brachte Hits wie Ya Llegó hervor.
Efraín verstarb 1978 in New York City und hinterließ ein bleibendes Vermächtnis in der Plena und Salsa. Sein innovativer Posaunensound hat in der modernen lateinamerikanischen Musik nach wie vor Bestand.