Der Organist, Pianist und Komponist Emmanuel Bex wurde am 8. Juni 1959 in Caen geboren. Als Sohn eines Pianisten studierte er Musik am Konservatorium von Caen und schloss das Studium mit mehreren ersten Preisen in den Fächern Klavier, Fagott und Kammermusik ab. Von 1973 bis 1976 studierte er am Conservatoire de Paris Solfège, Harmonielehre und Musikanalyse und arbeitete anschließend als Begleiter am Conservatoire de Bordeaux. Beeinflusst von Eddy Louiss spezialisierte er sich auf die Hammond B3-Orgel und begann, mit verschiedenen Formationen Aufnahmen zu machen, u. a. 1987 mit La Bande à Badault. 1988 bildete er mit Jean-Luc Pino und Yves Teslar ein Trio für Triple Idiome, gefolgt von Bex'Tet für das Album Organique (1993) und BFG mit Glenn Ferris und Simon Goubert für Here and Now! (2001). Unter seinem Namen wurden die Alben 3 (1999), Jazz(s) (2002), Organ Song (2006) und Open Gate (2009) aufgenommen. Ebenfalls 2009 erschien das Album The Translators, auf dem Bex, Pietro Tonolo, Flavio Boltro und Joe Chambers zu hören waren. 2011 folgte eine Hommage an Béla Bartók auf Open Gate mit dem Orchestre des Pays de Savoie unter der Leitung von Franck Tortiller. Zwei Jahre später war es Bill Evans, dem er in B2Bill mit Nico Morelli und Mike Ladd seinen Tribut zollte. Emmanuel Bex, der 2002 mit einer Victoire du jazz ausgezeichnet wurde, füllt seine Diskografie weiter mit La Belle Vie, auf dem 2019 Philip Catherine und Aldo Romano zu hören sein werden, gefolgt von Fleurette Africaine - Trois Ténors pour Bex et Goubert (2020) und Eddy M'A Dit (2025), in Anlehnung an seinen Lehrer.