The Besnard Lakes gelten als eine der wichtigsten Bands des zeitgenössischen kanadischen Indie-Rocks, die klangliche Innovation und melodische Sensibilität miteinander verbinden. Sie wurden 2003 in Montreal (Quebec) um das Ehepaar Jace Lasek und Olga Goreas gegründet. Die Gründungsmitglieder, die bereits in der lokalen Musikszene aktiv waren, schufen atmosphärische und filmische Kompositionen, die Einflüsse aus Shoegaze, Post-Rock und Dream Pop vereinen. Schon bald stießen Kevin Laing am Schlagzeug und Richard White an der Gitarre zu ihnen und vervollständigten die Band. Ihr erstes Album, Volume 1 (2003), wurde in Kanada von der Kritik positiv aufgenommen, aber erst mit The Besnard Lakes Are the Dark Horse (2007), ihrem ersten Album für das Label Jagjaguwar, wurden sie dank ihrer dichten Arrangements und ihres ausladenden Sounds wirklich bekannt. Sie setzten ihre Klangerkundung mit The Besnard Lakes Are the Roaring Night (2010) fort, das ihren Ruf für reichhaltige und immersive musikalische Texturen bestätigte, und Until in Excess, Imperceptible UFO (2013), das für seine Fähigkeit, luftige Melodien mit emotionaler Kraft zu verbinden, gefeiert wurde. Nachdem die Band ihre Reihen mit den neuen Mitgliedern Sheenah Ko (Keyboards) und Robbie MacArthur (Gitarre) erweitert hatte, setzte sie 2016 mit A Coliseum Complex Museum die neo-psychedelische Ader fort, gefolgt von The Besnard Lakes Are the Last of the Great Thunderstorm Warnings (2021). The Besnard Lakes wurde dreimal für den Polaris Music Prize nominiert, gewann aber bislang keine Trophäe. Im Jahr 2025 erschien das siebte Studioalbum The Besnard Lakes Are the Ghost Nation.