Moacir Santos war ein brasilianischer Komponist, Multiinstrumentalist und Musikpädagoge, der 1926 in Brasilien geboren wurde. Santos arbeitete für Rádio Nacional in Rio de Janeiro als Komponist und Musikdirektor. Zu seinen Schülern zählten Nara Leão, Baden Powell und Roberto Menescal. Santos' Aufnahme Coisas (1965) verschmolz afro-brasilianische Rhythmen mit Big-Band-Jazz. 1967 zog Santos in die Vereinigten Staaten, um in der Filmindustrie zu arbeiten. Ihre Aufnahme Maestro (1972) erhielt eine Grammy-Nominierung. Santos' Ruf wurde 2004 mit der Veröffentlichung des Albums Ouro Negro wiederbelebt, das Neuinterpretationen seiner Kompositionen durch Künstler wie Milton Nascimento und Gilberto Gil enthielt. Zu den nachfolgenden Aufnahmen gehören Choros & Alegria (2005). Santos starb im Jahr 2006.