Kitty Kallen, geboren als Katie Kallen am 25. Mai 1921 in Philadelphia, Pennsylvania, war eine amerikanische Sängerin, deren Karriere von den 1930er bis in die 1960er Jahre reichte. Sie begann in den späten 1930er Jahren professionell zu singen und trat mit Big Bands unter der Leitung von Jan Savitt, Artie Shaw und Jack Teagarden auf. 1942 schloss sie sich der Band von Jimmy Dorsey an und trat später von 1943 bis 1945 in der Band von Harry James auf. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann sie eine Solokarriere und unterschrieb bei verschiedenen Labels, darunter Decca. Der Durchbruch gelang ihr 1954 mit der Veröffentlichung von "Little Things Mean a Lot", das sich neun Wochen in Folge auf Platz eins der US-Billboard-Charts hielt und zum Top-Song des Jahres gekürt wurde. Mit Liedern wie "In the Chapel in the Moonlight" und "True Love" konnte sie weitere Chart-Erfolge verbuchen. Aufgrund ihrer psychischen Probleme und der sich wandelnden Musikszene beschloss sie, sich drei Jahre lang von Auftritten zurückzuziehen, kehrte aber 1959 zu Columbia und 1963 zu RCA Victor zurück und veröffentlichte bemerkenswerte Songs wie"If I Give My Heart to You" und "My Coloring Book". Ihr letztes Album war das Bossa-Nova-beeinflusste "Quiet Nights", das bei 20th Century Fox Records erschien. Kitty Kallen verstarb am 7. Januar 2016.