Dick Brave wird am 5. Januar 1972 als Sascha Schmitz in Soest geboren. 2002 entsteht die Kunstfigur Dick Brave, als Sasha eine Pause einlegt und dennoch für Bekannte ein inoffizielles Weihnachtskonzert geben will. Inspiriert von einem Plakat von Nick Cave and the Bad Seeds erfindet er den Namen Dick Brave and the Backbeats. Für die Kunstfigur wird eine fiktive Biografie entwickelt. Dick Brave spricht gebrochen Deutsch und wird als Kanadier ausgegeben. Lange bleibt offiziell geheim, dass Sasha hinter der Figur steckt. 2003 gründet Sasha die Rockabilly-Band Dick Brave and the Backbeats mit André Tolba alias Adriano Batolba an der Gitarre, Maik Schott alias Mike Scott am Piano, Felix Wiegand alias Phil X Hanson am Bass und Martell Beigang alias Matt L. Hanson am Schlagzeug. Die Band spielt Rockabilly und Rock'n'Roll. Im selben Jahr erscheint das Debütalbum Dick This!, das Platz 1 der deutschen Charts erreicht. Bekannte Singles sind „Take Good Care of My Baby“ und „Walk This Way“. Ein vorläufiges Abschiedskonzert findet im Dezember 2004 in der Dortmunder Westfalenhalle vor 10.000 Zuschauern statt. Die Einnahmen gehen an wohltätige Einrichtungen. 2006 tritt die Band bei der Hochzeit der amerikanischen Sängerin Pink auf. Im Juni 2011 kehren Dick Brave and the Backbeats im Münchner Club Ampere auf die Bühne zurück. Im Oktober 2011 erscheint das zweite Album Rock'n'Roll Therapy, das in Deutschland mit Gold ausgezeichnet wird. Die Band tritt bei Festivals wie Rock am Ring, Rock im Park und Deichbrand auf. 2013 gibt es einen Auftritt vor dem Brandenburger Tor zum 150-jährigen Jubiläum der SPD. Danach legt Dick Brave eine Pause ein. Nach zwölf Jahren Pause tritt Dick Brave 2025 wieder auf – im August in der Giovanni Zarrella Show und im Oktober als Überraschungsgast beim Hamburger Konzert von Andreas Gabalier. Am 6. Februar 2026 folgt ein Auftritt beim Semperopernball in Dresden. Am 23. Januar 2026 erscheint das Comeback-Doppelalbum Back for Good. Der erste Teil des Albums widmet sich Revival-Hymnen wie „Back for Good“, „I'm Still Standing“ und „Suspicious Minds“. Der zweite Teil „Breakers“ enthält Songs, die Karrieren starteten, darunter Coverversionen von Taylor Swift, Billie Eilish und A-ha.