Der am 9. Mai 1969 in Buenos Aires, Argentinien, geborene klassische Pianist Nelson Goerner wird als einer der besten Pianisten seiner Generation bezeichnet. Obwohl er über ein breites Repertoire verfügt, ist er vor allem für seine Hingabe an die Werke Chopins bekannt. Sein musikalischer Weg begann bereits in jungen Jahren, als er als Kind Klavierunterricht erhielt, und setzte sich fort, als er das Konservatorium von Buenos Aries besuchte. 1986 wurde Nelson Goerner bekannt, als er den Franz-Liszt-Klavierwettbewerb gewann und anschließend sein Debüt mit dem Philharmonischen Orchester von Buenos Aires gab. Noch während seines Studiums - er erhielt ein Stipendium für das Genfer Konservatorium - trat er bei einigen der größten Festivals in Europa und in vielen renommierten Konzertsälen auf der ganzen Welt auf. Als Schallplattenkünstler hat er viele gefeierte Alben mit Solo-Klavierabenden und Auftritten mit einem großen Orchester aufgenommen. Nelson Goerners Debütalbum, Chopin: Piano Works, wurde 1997 veröffentlicht. Spätere Veröffentlichungen umfassen Liszt: 12 Études d'Exécution Transcendante (2001), Chopin: Werke für Klavier und Orchester (2008), Chopin: Pieśni - Lieder (2010), Chopin (2010), Chopin: Polonaise - Berceuse - Barcarolle - 24 Préludes (2015), Brahms: Konzert Nr. 2 (2018), und Albéniz: Iberia (2022).