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Stéphane Ginsburgh, geboren am 27. November 1969 in Brüssel, ist ein belgischer Pianist österreichischer Herkunft, der am Conservatoire royal de Mons und am Conservatoire royal de Liège studierte und erste Preise in Klavier und Kammermusik erhielt. Weitere Studien absolvierte er bei Paul Badura-Skoda, Vitaly Margulis, Claude Helffer und Jerome Lowenthal.Ginsburgh trat weltweit auf und interpretierte sowohl zeitgenössische als auch klassische Musik. Er arbeitete unter anderem mit Stücken von Newton Armstrong, Vykintas Baltakas, Guy Barash und Jean-Luc Fafchamps zusammen und erhielt 1995 den Prix Tenuto BRTN. Durch seine Arbeit mit dem Ensemble Ictus und Le Bureau des Arts (später Sonar) war er maßgeblich an der Förderung zeitgenössischer Musik beteiligt. Im Jahr 2018 gründete er das Centre Henri Pousseur.Zu seinen Erfolgen zählen Auszeichnungen der Union des Compositeurs Belges für seine Arbeit mit zeitgenössischem Repertoire, darunter eine Gesamteinspielung der Klaviersonaten von Sergej Prokofjew (2015) sowie von der Kritik gefeierte Aufnahmen wie Speaking Rzewski (2021).