Yazz Ahmed (geb. 1983), die als „Hohepriesterin des psychedelischen arabischen Jazz“ bezeichnet wird, ist eine britisch-bahrainische Trompeterin und Komponistin. Ihre Musik ist eine Hommage an ihr nordafrikanisches Erbe und verbindet Jazz nahtlos mit elektronischen Klängen und Weltmusik. Neben dem Schreiben eigener Stücke hat Ahmed als Gastsolistin mit einer Vielzahl weltberühmter Künstler zusammengearbeitet, darunter Radiohead, Lee „Scratch“ Perry und These New Puritans. Ihr erstes Album „Finding My Way Home“ (2011) erhielt hervorragende Kritiken und erregte die Aufmerksamkeit des Jazzwise Magazine. Ihr nächstes Album, „La Saboteuse“, erschien 2017 bei Naim Records. Die LP wurde vom Magazin „The Wire“ zum Jazz-Album des Jahres gekürt und schaffte es auf Platz 18 der Bandcamp-Top-100-Alben. Im Jahr 2018 veröffentlichte sie „La Saboteuse Remixed“, eine Sammlung von Remixen in Zusammenarbeit mit den DJs Hector Plimmer, DJ Khalab und Blacksea Não Maya. Die ebenfalls in diesem Jahr erschienene Single „A Shoal of Souls“ wurde in einer Werbekampagne für ein neues Smartphone verwendet. „Polyhymnia“, Ahmeds drittes Album in voller Länge, erblickte 2019 das Licht der Welt. Das Album beschäftigt sich mit dem Thema weibliche Selbstermächtigung und wurde als Hommage an berühmte Frauen der Geschichte aufgenommen. „Polyhymnia“, das über Ropeadope Records veröffentlicht wurde, erhielt 2020 ebenfalls eine Remix-Version. In der Zwischenzeit erschien im Juni 2020 das Live-Album „When We Were Live “. Nach der Covid-19-Pandemie kehrte Yazz Ahmed mit „A Paradise in the Hold“ zurück, auf dem sie mit einem vielfältigen Ensemble aus Musikern und Sängern zusammenarbeitete, darunter Natacha Atlas und Jason Singh. Im Jahr 2026 kehrte sie mit der EP „Shinrin-Yoku“ zurück, auf der Noel Langley, Samuel Hällkvist und Josh Blackmore zu hören sind.