Der kanadische Singer/Songwriter Jonathan Painchaud startete seine Musikkarriere Mitte der 1990er Jahre als Mitglied der Band Okoumé und feierte dann Anfang der 2000er Jahre als Solokünstler größere Erfolge. Er wurde am 17. September 1974 auf den Magdaleneninseln in Quebec geboren und wuchs in einer Familie auf, zu der auch sein Bruder Eloi Painchaud gehörte. Beide Geschwister waren begabte Musiker, und Jonathan schloss sich 1995 der Folk-Band Okoumé an. Okoumé tourte als Vorgruppe von Kevin Parent durch das Land und veröffentlichte 1997 das selbstbetitelte Debütalbum Okoumé. Als ein zweites Album, Plan B aus dem Jahr 2000, kein großes Interesse weckte, löste sich die Gruppe auf. Jonathan Painchaud gründete daraufhin ein kurzlebiges Duo mit seinem Bruder Eloi, und die beiden veröffentlichten Anfang 2002 Au nom du père. Obwohl die beiden in den späten 2010er Jahren weiter zusammenarbeiteten, beschloss Jonathan Painchaud zunächst, eine Solokarriere zu starten, die er 2005 mit der Veröffentlichung von C'Est la Vie einleitete. Das Debütalbum wurde mit Gold ausgezeichnet und es folgten eine Reihe weiterer Solo-Veröffentlichungen, darunter Qu'on se lève im Jahr 2007, La dernière des arcades im Jahr 2010, Mon cœur collé au tien im Jahr 2013 und La tête haute im Jahr 2016. Als sich das Jahrzehnt dem Ende zuneigte, begannen die Painchaud-Brüder erneut zusammenzuarbeiten, dieses Mal unter dem Bandnamen "Salebarbes" Die Gruppe wurde 2017 gegründet, wobei Jonathan sowohl als Sänger als auch als Schlagzeuger fungierte. Salebarbes veröffentlichte 2019 ein Konzertalbum, Live au Pas Perdus, gefolgt von dem Studioalbum Gin à l'eau salée im Jahr 2021. Gin à l' eau salée war ein großer Erfolg in Quebec, wo das Album Salebarbes bei den 44. Félix Awards 2022 zum Sieg in der Kategorie "Gruppe des Jahres" verhalf.