Die lettische Sopranistin Marina Rebeka wurde am 10. Oktober 1980 in Riga geboren und erhielt ihre Ausbildung in Parma, wo sie ihr Bühnendebüt in Rossinis Der Barbier von Sevilla gab, sowie am Konservatorium Santa Cecilia in Rom (2007), an der Sommeruniversität des Mozarteums in Salzburg mit Grace Bumbry als Professorin und an der Rossini-Akademie in Pesaro mit Alberto Zedda. Auf ihr professionelles Debüt in La Traviata (Verdi) in Erfurt folgten Auftritte beim Rossini-Festival in Le Voyage à Reims (2007), Maometo II (2008) und Stabat Mater (2010). Von da an folgte eine Rolle nach der anderen in ganz Europa, insbesondere an der Mailänder Scala, wo die Sopranistin 2009 erneut in Le Voyage à Reims auftrat. Im selben Jahr gelang ihr der Durchbruch bei den Salzburger Festspielen, wo sie unter der Leitung von Riccardo Muti in Moses und Pharao, ebenfalls von Rossini, auftrat. 2010 gab Marina Rebeka ihr Debüt am Covent Garden in London, wo sie für Angela Gheorghiu in La Traviata einsprang. 2011 folgten Don Giovanni an der Deutschen Oper Berlin und eine weitere Produktion von Mozarts Oper an der Metropolitan Opera in New York sowie mehrere Jahre in Folge an der Wiener Staatsoper. Marina Rebeka, die sich mittlerweile als eine der führenden Sopranistinnen etabliert hat, nahm für Warner Classics ihr erstes Recital Mozart Arias (2013) auf, gefolgt von Amor Fatale: Rossini Ari as für BR Klassik (2017) und für Prima Classic, Spirito (2018), Elle: French Opera Ari as (2020), Credo (2021) und Voyage mit dem Pianisten Mathieu Pordoy (2022). Zu den aufgenommenen Opern gehören Verdi: Luisa Miller (2018), Verdi: La Traviata (2019), Mozart: Don Giovanni (2021) von Andrew Davis, Bellini: Il Pirata (2021), Spontini: La Vestale (2023) unter Christophe Rousset und Verdi: Otello (2023) mit Andrea Bocelli als Partner.