Missa Johnouchi (城之内ミサ), geboren 1960 in Tokio, Japan, begann bereits während ihres Studiums im Fachbereich Komposition und Musiktheorie am Toho Junior College of Music professionell für Fernsehen, Werbung und Film zu komponieren und studierte später in Frankreich bei dem Komponisten Jean-Claude Petit. Sie gab 1988 ihr Debüt mit dem Song „あの頃“ und veröffentlichte im selben Jahr das Album Dramagic, gefolgt von Cafe CLASSIQUE im Jahr 1989 und cine nuance im Jahr 1990. Ihre Lieder für die langjährige TBS-Fernsehserie gehörten zu ihren bekanntesten Werken, und im Jahr 2000 veröffentlichte sie das Album Friends, auf dem unter anderem „In Paradisum“ zu hören war. 1993 nahm sie am Internationalen Dirigentenwettbewerb von Besançon teil. Ihre Diskografie wuchs stetig: 2003 erschien die Klavier-Sammlung Kataribe, und das Album Spiritual Discovery aus dem Jahr 2009 wurde in Zusammenarbeit mit der UNESCO veröffentlicht, die sie 2006 zur UNESCO-Friedenskünstlerin ernannt hatte – als erste Japanerin in der Kategorie Komposition und Dirigieren. Im Jahr 2007 leitete sie das Orchestre National de l’Opéra de Paris beim „World Heritage Torch-Run“-Konzert in Saint-Germain-des-Prés, und 2009 trat sie im UNESCO-Hauptquartier in Paris auf, wo sie dirigierte und Klavier spielte. Im Jahr 2010 gab sie in Tokio ein Benefizkonzert für die Kinder Afghanistans. Sie arbeitete auch bei späteren Projekten weiterhin mit dem Orchestre National de Paris und dem Orchestre National de l’Opéra de Paris zusammen, darunter das 2008 erschienene Album „Green Earth“ und das 2010 erschienene Best-of-Album „Missa Johnouchi“, und ist nach wie vor als Schöpferin von New-Age-Musik im asiatischen Stil tätig. Zu ihren späteren Veröffentlichungen zählen Avec ton sourie (2019), BLAST FROM MY PAST (2020) und もう一度会いたい ~Beautiful place~ (2017). Außerdem komponierte sie die Musik für die TBS-Fernsehserien „3年B組金八先生“ und „夫婦道“ (2007). Sie gab Gedenkkonzerte in Australien, Kanada, China, Frankreich, Italien, Mazedonien, Peru, Rumänien, Tunesien, Venezuela und den Vereinigten Staaten, wo sie nationale Orchester dirigierte und Klavier spielte, darunter ein Konzert in der Carnegie Hall, an dem Angehörige der Opfer der Anschläge vom 11. September teilnahmen. In Japan trat sie vor dem Kōfuku-ji und dem Higashikondo in Nara auf.