Der laute, verzerrte Alt-Rock von Magic Dirt machte die australische Band Mitte der 90er Jahre zu einem Top-10-Act. Die 1991 in Geelong, Victoria, gegründete Gruppe bestand zunächst aus der Sängerin Adalita Srsen, dem Schlagzeuger Adam Robertson, dem Gitarristen Daniel Herring und dem Bassisten Dean Turner, die sich zunächst unter Namen wie "Deer Bubbles" und "The Jim Jims" zusammenfanden Nachdem die Gruppe den Namen Magic Dirt angenommen hatte, spielte sie als Vorgruppe für Pavement und Sonic Youth auf deren jeweiligen Australien-Tourneen und veröffentlichte 1993 die Debüt-EP Signs of Satanic Youth. Eine zweite EP, Life Was Better, wurde im November 1994 veröffentlicht und landete auf Platz 1 der australischen Alternative Music Chart. Ein Jahr später wurde Life Was Better in vier Kategorien bei den ARIA Music Awards nominiert. Magic Dirt unterzeichnete einen Major-Label-Vertrag mit Warner Music und veröffentlichte im September 1996 das erste Album der Band, Friends in Danger. Das Album erreichte Platz 25 der australischen ARIA-Albumcharts und wurde von den Alben Young & Full of the Devil(1998), What Are Rock Stars Doing Today(2000) und Tough Love(2003) gefolgt, von denen die beiden letzteren ARIA-Nominierungen erhielten. Tough Love erreichte Platz 15 der australischen Charts, während das vielseitige, cineastische Snow White von 2005 bis auf Platz 24 kletterte. Nach der Veröffentlichung von zwei Mini-Alben - Roky's Room und Beast - im Jahr 2007 kehrte Magic Dirt 2008 mit einem weiteren Album, Girl, in voller Länge zurück. Mitbegründer Dean Turner starb 2009 an Dermatofibrosarcoma protuberans, und die Band veröffentlichte eine letzte EP, White Boy, bevor sie sich später im selben Jahr in eine unbestimmte Pause begab. Magic Dirt fand 2018 wieder zusammen und trat mehrere Jahre lang live auf.