Jean-Claude Gaspard wurde am 23. Februar 1946 in Rose-Hill auf der Insel Mauritius geboren. Seine Großmutter und sein Vater Roger Augustin, ein berühmter mauritischer Musiker auf der Insel, haben ihn mit der Musik vertraut gemacht. Seine musikalische Karriere begann 1966, bevor er 1968 mit seinem ersten Hit "Wachi Wala" so richtig durchstartete. Der Sänger legte mit "Mariage en essai" nach, was ihn zu einem der wichtigsten Séga-Musiker seiner Generation machte. Er veröffentlichte zahlreiche Alben, darunter die viel beachteten Alben Pilé Pilé (1984), Fiesta mauricien (1986) und Ségas de l'île Maurice (1988). Nach und nach verschafften ihm seine Karriere und seine Produktivität nicht nur Anerkennung rund um den Indischen Ozean, sondern auch den Status des produktivsten Künstlers der Branche. Mit emblematischen Stücken wie "Dhoby de classe" (1988) erlangte Jean-Claude Gaspard die Anerkennung wichtiger Persönlichkeiten, darunter 1990 das Certificate and Badge of Honour von Queen Elizabeth II. Er trat im Ausland auf, u. a. in Deutschland, Australien und Frankreich, die die musikalische Tradition von Mauritius entdeckten.