Fapy Lafertin, geboren am 20. November 1950 in Kortrijk, Belgien, ist ein Jazzgitarrist und Musiker, der für seinen traditionellen Gypsy-Jazz-Stil bekannt ist. Er stammt aus einer Manouche-Familie und begann seine musikalische Reise in den späten 1960er Jahren mit dem Roma Orchestra de Piottos unter der Leitung von Piotto Limberger. 1975 gründete Lafertin zusammen mit dem Klarinettisten Koen De Cauter das Waso Quartett mit Albert Vivi Limberger und Michel Verstraeten und wurde zu einem der führenden Ensembles in der belgischen und niederländischen Gypsy-Jazz-Szene. Gemeinsam veröffentlichten sie sechs Alben. Ab 1985 leitete er sein eigenes Hot Club Quintett, Fapy Lafertin, das sich eng an den Stil des französischen Quintette du Hot Club de France aus den 1930er Jahren anlehnte. Im Laufe seiner Karriere arbeitete er mit zahlreichen internationalen Musikern zusammen, darunter Charlie Byrd und Stéphane Grappelli. Zu den bemerkenswerten Alben gehören Fine & Dandy (2003) mit dem Fapy Lafertin Quintet und Tim Kliphouse sowie Django! A Tribute (2010) mit Koen De Cauter.