Das London Chamber Orchestra, ein britisches Kammerorchester mit Sitz in England, wurde 1921 vom Dirigenten und Komponisten Anthony Bernard gegründet. Das Ensemble trat zunächst unter verschiedenen Namen auf, bevor es für sein erstes offizielles Konzert am 11. Mai 1921 den Namen „London Chamber Orchestra“ annahm. Unter Bernards Leitung trat das LCO während des Zweiten Weltkriegs bis zu seinem Tod im Jahr 1963 weiterhin auf. Christopher Warren-Green übernahm 1988 die musikalische Leitung und führte das Orchester durch bedeutende Auftritte, darunter die Hochzeit von Prinz William und Catherine Middleton in der Westminster Abbey am 29. April 2011. Das LCO brachte mehr als 100 britische Erstaufführungen auf die Bühne, darunter Werke von Komponisten wie Malcolm Arnold, Manuel de Falla und Maurice Ravel. Zu den bemerkenswerten Alben zählen Minimalist (1990) und Vivaldi – Die vier Jahreszeiten / Konzerte (1998). Der letzte Auftritt des Orchesters fand im Februar 2024 in der Londoner Cadogan Hall statt; anschließend wurde es am 18. Februar 2025 offiziell aufgelöst.