Ferdi Tayfur, der eigentlich Ferdi Tayfur Turanbayburt heißt, ist ein vielseitiger türkischer Künstler, der am 15. November 1945 in Adana, Türkei, geboren wurde. Trotz des Wunsches seines Vaters, ihm eine gute Ausbildung zu ermöglichen, kam es zu einer Tragödie, als er ermordet wurde, so dass Tayfur in Armut aufwuchs und sich mit Gelegenheitsjobs durchschlagen musste. Er suchte Trost in der Musik und begann seine Reise mit Auftritten auf Hochzeiten. 1968 erhielt er seinen ersten Vertrag für zwei Schallplatten, die jedoch nicht gut ankamen. Der Durchbruch gelang ihm 1971 mit dem Album Huzurum Kalmadı, und mit nachfolgenden Veröffentlichungen wie Kır Çiçekleri (1973) und Bana Gerçekleri Söyle (1974) setzte er seinen Höhenflug fort. Die Veröffentlichung von Bırak Şu Gurbeti im Jahr 1975 markierte einen Wendepunkt in seiner Karriere und verhalf ihm mit dem Hit"Çeşme" zu größerer Anerkennung Von da an begann sein Stern zu steigen, und er fuhr fort, eine vielfältige und umfangreiche Diskografie vorzulegen, darunter bemerkenswerte Alben wie Ben de Özledim im Jahr 1982, mit seinem berühmten Lied "Sevda Yelleri" sowie verschiedene Kompilationen wie Boynu Bükük Şarkılarım im Jahr 2009 und Baharımsın Kışımsın im Jahr 2010. Im Jahr 2023 kehrte "Sevda Yelleri" in die Charts zurück und landete auf Platz 142.