Jeff Berlin - geboren am 17. Januar 1953 in Queens, New York - ist ein Jazz-Fusion-Bassist, der vor allem durch seine Arbeit mit der Band Bruford bekannt wurde. Berlins musikalische Reise begann bereits in jungen Jahren, als er bis zum Alter von 14 Jahren Geige spielen lernte. Nachdem er die Beatles gesehen hatte, wandte er sich der Bassgitarre zu. Er studierte Bass, während er das Berklee College of Music in Boston, Massachusetts, besuchte. Er wurde Session-Musiker und spielte unter anderem Bass bei Patrick Moraz' The Story of I (1976), Patti Austins End of a Rainbow (1976) und Ray Barrettos Eye of the Beholder (1977). 1977 wählte ihn der britische Musiker und Yes-Schlagzeuger Bill Bruford aus, um seiner Soloband Bruford beizutreten. Sein erstes Album mit Bill Bruford war Feels Good to Me (1977), das erste offizielle Album der Band Bruford war jedoch One of a Kind(1979). Es sollte noch ein weiteres Studioalbum der Gruppe geben, obwohl Berlin auf späteren Live-Archiv-Veröffentlichungen und Kompilationen zu hören ist. Berlins erstes Soloalbum war Champion (1985), gefolgt von Alben wie Pump It Up! (1986), Taking Notes (1997), Lumpy Jazz (2004), High Standards (2010) und Low Standards (2013). Während seiner Solokarriere setzte Berlin seine Session-Arbeit fort und spielte auf Alben von Passport, Herbie Mann, Allan Holdsworth (seinem Bruford-Bandkollegen), Kazumi Watanabe, K.D. Lang, Richie Kotzen und anderen.