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Die Bar-Kays, ein klassischer Soul-Act der 1960er Jahre, der mit der Zeit ging und in den 1970er und 80er Jahren zu Funk- und Disco-Sounds groovte, waren ursprünglich eine Hausband des legendären Blues-Labels Stax Records, bevor sie sich selbständig machten. Die Session-Musiker James Alexander und Ben Cauley ließen sich von den instrumentalen R&B-Jams von Booker T. & The M.G.'s inspirieren und begannen, gemeinsam in lokalen Clubs in Memphis zu spielen. Schon bald begleitete die Band eine Reihe von Stax-Künstlern, darunter die Soul-Ikone Otis Redding. Mit ihrer Debütsingle Soul Finger, die 1967 Platz 17 der US-Charts erreichte, landeten sie ihren ersten großen Hit, doch kurz darauf waren sie in einen tragischen Flugzeugabsturz verwickelt, bei dem Redding, der Gitarrist Jimmie King, der Organist Ronnie Caldwell, der Schlagzeuger Carl Cunningham und der Saxophonist Phalon Jones ums Leben kamen. Alexander und Cauley bauten die Gruppe mit dem Sänger Larry Dodson wieder auf und spielten auf Isaac Hayes' klassischem, mit einem Grammy ausgezeichneten Nummer-eins-Album Shaft (1971) mit, bevor sie auf den Alben Too Hot To Stop (1975) und Flying High On Your Love (1977) ihren eigenen Funk- und Disco-Sound kreierten. Sie landeten die R&B-Hitsingle Shake Your Rump To The Funk und gingen mit George Clintons P-Funk auf Tournee, bevor sich ihr Stil durch den Einsatz von Synthesizern und Drumcomputern weiterentwickelte und neues Interesse an der Gruppe geweckt wurde. Ihre Alben Injoy (1979), Nightcruising (1981) und Propositions (1982) erreichten das Dance-, Nu-Wave- und Electro-Publikum, und die Singles Move Your Boogie Body, Hit And Run und Do It wurden als bahnbrechende Sounds angesehen, die den Soul in eine neue Ära führten. Unter der Leitung von Dodson und Alexander veröffentlichte die Gruppe 2012 ihr 30. Studioalbum Grown Folks. Im September 2015 verstarb Ben Cauley, der letzte überlebende Passagier des Absturzes von 1967, und im darauffolgenden Jahr 2016 feierten The Bar-Kays ihr 50-jähriges Bestehen in der Musikbranche.