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der französische DJ und Produzent DJ Mehdi hat seit seinem frühen Tod im Jahr 2011 einen bleibenden Eindruck in der elektronischen Musik und im Rap hinterlassen. Mehdi Favéris-Essaïdi wurde am 20. Januar 1977 als Sohn eines französischen Vaters und einer tunesischen Mutter in Asnières-sur-Seine (Hauts-de-Seine) geboren. Er wuchs in Gennevilliers auf und entdeckte im Alter von zehn Jahren den Rap. In Paris machte er seine ersten Mixe auf Kassetten, bevor er Kéry James kennenlernte, mit dem er von 1991 bis 1999 als DJ und Komponist in der Gruppe Idéal J zusammenarbeitete. 1995 schloss er sich dem Mafia-Kollektiv K'1 Fry an, dessen fester Produzent er wurde, und arbeitete mit der Gruppe 113 zusammen, die für ihr Album Les Princes de la Ville (1999), an dem er mit Pone, Manu Key und Cut Killer mitgewirkt hatte, zwei Victoires de la musique gewann. Zwischen zahlreichen Kollaborationen, u. a. mit Fabe, Assassin, Rocé, Booba oder MC Solaar, gründete DJ Mehdi 1997 sein eigenes Label Espionnage, unter dem seine Produktionen wie die kollektive EP Espion, die EP (2000) und das Album (The Story of) Espion (2002) mit Beteiligungen von Lil Dap, Rim'K, Akhenaton und Diam's erschienen. 2006 unterschrieb er beim Label Ed Banger Records und erweiterte seine Klangpalette mit dem Album Lucky Boy, gefolgt von seiner Remix-Version Lucky Boy at Night (2007), der EP Lucky Girl (2007) und Red, Black & Blue (2009), einem großzügigen Opus, auf dem sich die Creme des Vorzeigelabels des French Touch versammelte, darunter Busy P, Joakim, Etienne de Crécy, New Young Pony Club, Chromeo, Sébastien Tellier und Cassius. Der stets gut vernetzte DJ realisierte anschließend die Mixtapes Mehdi Mixmas (2009), Dear Summer (2010), Let the Children Techno (2011), das von Busy P mitgeschrieben wurde, und Tunisian Summer Mix (2011). Am 13. September 2011 starb DJ Mehdi nach einem Sturz in seinem Haus im Krankenhaus. Sein Vermächtnis bleibt bestehen, wie der Dokumentarfilm DJ Mehdi: Made in France (2024) belegt.