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Lale Andersen – geboren als Liese-Lotte Helene Berta Bunnenberg am 23. März 1905 in Lehe, Deutschland – war eine Chansonsängerin, Liedermacherin und Schauspielerin. Sie heiratet im Alter von 17 Jahren, lässt sich aber neun Jahre später scheiden und zieht nach Berlin, um Schauspiel zu studieren. Lale Andersen beginnt mit Musik- und Komödienauftritten in örtlichen Kabaretts in Berlin. Bekanntheit erlangtesie durch den Erfolg ihres Liedes „Lied eines jungen Wachtpostens Lili Marleen“, das während des Zweiten Weltkriegs als Erkennungsmelodie des deutschen Rundfunks verwendet wird. Bei seiner ursprünglichen Veröffentlichung im Jahr 1939 ist das Lied nicht erfolgreich. Später erlangt der Song so große Popularität und gewinnt eine goldene Schallplatte für über eine Million verkaufte Exemplare. Die Nazis lehnen das Lied jedoch ab. Daraufhin wird es aus den Radioprogrammen entfernt. Auch öffentliche Auftritte sind verboten. Das Verbot dauert fast neun Monate an. Lale Andersen ist so verzweifelt und soll Berichten zufolge einen Selbstmordversuch unternommen haben. Aufgrund ihrer Popularität erlauben ihr die Nazis neun Monate später, wieder aufzutreten. Die Sängerin darf allerdings nicht mehr das „Lied eines jungen Wachtpostens Lili Marleen“ singen. Die Regierung befiehlt ihr, eine „militärischere“ Version des Liedes aufzunehmen. Damit tritt sie in einem Propagandafilm auf und wird gezwungen, mehrere Propagandalieder auf Englisch aufzunehmen. Nach dem Ende des Krieges zieht sich Lale Andersen vom Gesang zurück und heiratete 1949 den Schweizer Komponisten Artur Beul. Lale Andersen kehrt 1952 mit der Single „Die blaue Nacht am Hafen“ auf die Bühne zurück. Im Jahr 1960 hat sie einen Hit mit „Ein Schiff wird kommen“ und vertritt Deutschland im folgenden Jahr beim Eurovision Song Contest mit dem Lied „Einmal sehen wir uns wieder“. Allerdings belegt sie nur Platz 13 von 16 Teilnehmern. In den 1960er Jahren tourt sie durch Europa, Kanada und die Vereinigten Staaten. Im Jahr 1967 begibt sie sich auf Abschiedstournee. Sie schreibt außerdem mehrere Bücher, darunter ihre Autobiografie Der Himmel hat viele Farben, die im Jahr 1972 veröffentlicht wird. Kurz nach der Veröffentlichung ihrer Autobiografie stirbt Lale Andersen am 29. August 1971 im Alter von 67 Jahren. Mit einem Katalog von über 300 Liedern, die sie im Laufe ihrer Karriere aufgenommen hat, bleibt Lale Andersen eine der beliebtesten Sängerinnen in Deutschland.