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John David Souther, beruflich bekannt als JD Souther, ist ein US-amerikanischer Singer-Songwriter, der in den 1970er Jahren eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der südkalifornischen Rockmusik spielte, als Teil einer Gruppe, zu der auch Kris Kristofferson, Tim Hardin, Ry Cooder und Rick Martin sowie Bands wie die Eagles, Poco und The Flying Burrito Brothers gehörten. Geboren am 2. November 1945 in Detroit, wuchs er in Texas auf, wo Roy Orbison seinen Musikstil maßgeblich prägte. Nach einer Zeit als Schlagzeuger der Garagen-Rockband The Cinders zwischen 1963 und 1967 zog er nach Los Angeles und schloss sich mit dem späteren Eagles-Star Glenn Frey zu einem Duo namens Longbranch Pennywhistle zusammen. Er debütierte 1972 mit dem Album John David Souther, das jedoch keine Hits brachte, und gründete daraufhin die Gruppe The Souther-Hillman-Furay Band mit Chris Hillman von The Byrds und The Flying Burrito Brothers und Richie Furay von Buffalo Springfield und Poco. Nach einem Album trennten sie sich und er begann, für andere Künstler zu schreiben. Er wirkte an Eagles-Hits wie "Best of My Love", "Heartache Tonight" und "New Kid in Town" mit und produzierte und steuerte Songs zu Linda Ronstadts Album Don't Cry Now von 1973 bei. Er veröffentlichte 1978 ein Album namens Black Rose, und im folgenden Jahr erreichte der Titelsong von You're Only Lonely Platz eins der Billboard Adult Contemporary Singles Chart und stieg in die Hot 100 ein. Die Single "Her Town Too" mit James Taylor erreichte 1981 Platz fünf der Adult Contemporary Charts und Platz elf der Hot 100. Er schrieb mehrere Songs für den Grammy-nominierten Soundtrack des Spielfilms Urban Cowboy (1980). Im Jahr 1984 arbeitete er erneut mit Linda Ronstadt für das Grammy-nominierte Album Faithless Love zusammen und nahm sein eigenes Album Home by Dawn auf. Er hat auch mit anderen Pop-Rock-Künstlern wie Don Henley, Christopher Cross und Dan Fogelberg zusammengearbeitet und mit vielen Jazz-Stars wie Stanley Clarke, Donald Byrd und Chris Walters aufgenommen. Souther hat auch eine Schauspielkarriere in mehreren Spielfilmen und Fernsehserien wie Thirtysomething und Nashville hinter sich. Seine Platten waren in Filmen wie The Sure Thing, About Last Night, The Color of Money, Always, Cry-Baby und Pure Country sowie in den Fernsehserien The Simpsons und Sex and the City zu hören. J.D. Souther trat weiterhin auf und nahm Platten auf, wobei er sich mit den Alben If the World Was You (2008), Natural History (2011) und Tenderness (2015) dem Jazz zuwandte. Er starb am 17. September 2024 im Alter von 78 Jahren.