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Arvo Pärt (*1935 in Estland), der als einer der größten zeitgenössischen Komponisten gefeiert wird, hatte während der Herrschaft der kommunistischen Machthaber einen schwierigen Karrierebeginn. Der von den Neoklassikern beeinflusste Musiker, der 1963 den Wettbewerb für junge Komponisten der UdSSR gewann, durchlief verschiedene Phasen (Dodekaphonie, Serialismus, Collagen) und sorgte mit seinem religiös inspirierten Credo und der Symphonie Nr. 3 für Polemik. Trotz der Zensur setzte er seine Forschungen fort und gelangte zu einem Stil, den er selbst als "Tintinnabuli" bezeichnete. Diese vom Klang der Glocken inspirierte Ästhetik beruht auf einer einfachen, langsamen Melodie mit Noten in perfekten Akkorden, die einen Resonanzeffekt erzeugen. Die mittelalterlich inspirierte Werkreihe Cantus in Memoriam Benjamin Britten, Fratres, Tabula Rasa und Spiegel im Spiegel entstand zwischen 1977 und 1978. Im Exil in Wien und später in Berlin wurde Arvo Pärt von ECM herausgegeben, wo seine Werke wie Passio oder Te Deum veröffentlicht wurden. Der wachsende Bekanntheitsgrad von Arvo Pärt erreicht auch die Liebhaber von New-Age- oder minimalistischer Musik. In den 2000er Jahren kehrte der Komponist nach Estland zurück und bereicherte sein weltweit gespieltes Werk weiter mit The Deers Cry und der Symphonie Nr. 4 (2008) sowie Adam's Lament (2012).