Bolognese braucht Liebe. Rap auch.
Boloboys sind back, Baby! Während andere Rap-Posses sich verkracht haben oder lieber solo durchstarten, meldet sich die Berliner Crew mit einem fetten Comeback zurück. Die neue Platte „Bolotape“ droppt am 8. August 2025 und macht direkt klar: Das hier ist nicht nur eine Reunion, das ist ein Upgrade. Bigger, louder, leckerer.
Makko, Beslik, toobrokeforfiji, okfella, Loco Candy und Sin Davis – jeder für sich eine eigene Marke mit Millionen monatlicher Streams. Trotzdem kommen sie immer wieder als Boloboys zusammen. Der Mische aus Skatepark-Vibe, ADHS-Energie und tiefer Freundschaft kann sich eben niemand ewig entziehen.
Die Boloboys bringen komplett unterschiedliche Styles an einen Tisch: Makko liefert nostalgischen Cloud-Rap im VHS-Look, Beslik dreht am Rad mit Trap, Punk und Elektro, toobrokeforfiji mixt 808-Sound mit XOXO-Feels, okfella ist der Skatepark-Hustler, Loco Candy bringt Ruhrpott-Indie und Sin Davis haut Emo-Trap mit Gefühl raus. Und damit hört es in Sachen Diversität nicht auf: Die Typen kommen aus allen Ecken Europas, sind Arbeiterkind, Soldatenfamilie, Studi, Hänger – und funktionieren zusammen wie 'ne Art deutsche Odd Future. Nur mit Pasta statt Burgern. Soulmates mit Skateboards und Mic in der Hand.
Jetzt zur Musik. Das „Bolotape“ ist ihr Manifest: 14 Tracks voller Attitüde, Flow und Skatepark-Vibe. Direkt rein geht’s mit dem Banger „Vibe Check“, gefolgt von „Vogue“ mit dreamy Beats und stoned Hooks. „So weit kommen“ – toobrokeforfijis Liebling – ist dreamy, melancholisch und trotzdem voll auf die 12. Und „Fr fr“? Ein Brett mit Flow für die Hall of Fame.
Die Platte wirkt wie 'ne Blockparty aus der goldenen Hip-Hop-Zeit, als man noch gebrannte CDs verschenkt hat, um mit seinem Geschmack zu flexen. Es geht um Freundschaft, ums Skaten, Zocken, Kochen, Quatschmachen – und klar, auch ein bisschen um Weed. Aber eben mehr um das, was drumrum passiert. Was die Boloboys am Ende verbindet? Der Lifestyle. Der Skate-Spirit. Die Liebe zur Musik. Kein Casting, keine Business-Pläne – einfach hängen geblieben, im besten Sinne. Die Musik klingt wie ihre Leben: spontan, echt, wild. Und vor allem – „skateable“. Jeder Track könnte Soundtrack für ein Skatevideo sein. Genau so muss das.
Am Ende bleibt vor allem eins hängen: Diese Jungs machen das aus Liebe. Und das hört man. Eine Rap-Posse, die nicht nur Musik, sondern gleich das ganze Lebensgefühl liefert. Boloboys – mit Liebe gemacht. Und mit extra viel Soße.