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Wilhelm "Willi" Ostermann (1. Oktober 1876 - 6. August 1936) war ein deutscher Karnevalslieder- und Schlagerkomponist, Texter und Sänger aus Mülheim am Rhein. Ostermann trat mit Eigenkompositionen bei Familienfeiern und in Deutzer Lokalen auf, während er als Drucker arbeitete. Im Jahr 1899 sang Ostermann das Lied "Et Düxer Schötzefeß". Mit dem Komponisten Emil Neumann arbeitete Ostermann 1907 an dem Stück "Däm Schmitz sing Frau eß durchgebrannt" zusammen. 1908 erhielt Ostermann eine Auszeichnung für das kölsche Mundartlied "Wä hätt dat vun d'r Tant gedaach!". Ostermann gründete einen Musikverlag und nahm hochdeutsche Schlager auf, darunter 1927 den Millionenseller "Rheinland-Mädel". Ostermann trat in dem Film Das Rheinlandmädel (1930) auf und nahm den Titel "Och wat wor dat fröher schön doch en Colonia" (1930) auf. Im Jahr 1936 nahm Ostermann das letzte Stück "Heimweh nach Köln" auf . Ostermann starb am 6. August 1936 in Köln. Die Kompilation Kölsche Oldies 5: Kölsche Leedcher, die mer nit verjiss wurde 1992 veröffentlicht.