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Michel Fugain (geboren am 12. Mai 1942 in Grenoble) ist eine besondere Persönlichkeit im französischen Chanson und symbolisiert den idealistischen Geist der 1970er Jahre, die ihm mit der Baba-Cool- und Community-Truppe des Big Bazar seine größten Erfolge bescherten: "Attention, mesdames et messieurs", "Fais comme l'oiseau" und "Une belle histoire" im Jahr 1972, "Ainsi va la vie" und "Les Gentils, les méchants" oder "C'est la fête" im Jahr 1973 gehören zum goldenen Zeitalter des französischen Varietés. Seit seinem Debüt 1967 ("Je n'aurais pas le temps") bereicherte er seine Lieder mit schönen Melodien und hauchte ihnen tropische Rhythmen von Bossa Nova bis Samba ein, wie die Erfolge "Les Sud-Américaines" (1979) oder "Viva la vida " (1986) belegen. 1979 gründete er eine Schule zur Ausbildung junger Künstler. Trotz schwierigerer Zeiten nahm Michel Fugain bis zum Tod seiner Tochter Laurette im Jahr 2002 immer wieder neue Lieder auf. Diese Tragödie war der Beginn eines Kreuzzugs für die Spende von Blutplättchen. 2007 kehrte er mit dem Album Bravo et Merci, das von einem Dutzend Autoren wie Charles Aznavour, Claude Nougaro, Véronique Sanson und Maxime Le Forestier geschrieben wurde, zum Chanson zurück und feierte anschließend den Zyklus der Jahreszeiten mit der vierteiligen EP-Serie Bon An, Mal An (2011). Zwei Jahre später folgte das Projekt Pluribus, ein Album, das in Form eines Musicals auf die Bühne gebracht wurde. 2017 umgab ihn die junge Generation, um sein Repertoire auf Chante la Vie Chante zu zelebrieren, an dem Kids United, Claudio Capéo und Slimane beteiligt waren. Nachdem er sich sowohl auf der Bühne als auch auf der Platte rar gemacht hatte, griff Michel Fugain erneut zur Feder und komponierte die zwölf Lieder für das 2024 erschienene Album La Vie, l'Amour, Etc... (Das Leben, die Liebe, Etc...).