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Der am 21. Juni 1932 in Buenos Aires, Argentinien, geborene Jazzkomponist Lalo Schifrin, der einige der kultigsten Soundtracks für Film und Fernsehen schuf, wurde mit vier Grammy Awards ausgezeichnet und erhielt einen eigenen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Er begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel und erhielt ein Stipendium an der angesehenen französischen Musikhochschule Conservatoire de Paris, wo er tagsüber eine klassische Ausbildung erhielt und abends in Jazzclubs spielte. Er kehrte nach Argentinien zurück und leitete seine eigene Big Band, bevor er 1960 nach New York City zog, um mit Dizzy Gillespie zu spielen. Auf seinen frühen Soloalben Bossa Nova: New Brazilian Jazz (1962), Piano, Strings and Bossa Nova (1962) und There's a Whole Lalo Schifrin Goin' On (1968) entwickelte Lalo Schifrin eine eigene Form des lateinamerikanisch geprägten Bossa Nova Jazz. In Hollywood wurde er bekannt, als er die Titelmelodie der Spionageserie The Man from U.N.C.L.E. neu arrangierte. Später komponierte er zahlreiche Soundtracks, darunter Cool Hand Luke (1967), Bullitt (1968), Kelly's Heroes (1970), Enter the Dragon (1973) und, am berühmtesten, die klassische, spannungsgeladene Titelmelodie der Fernsehserie Mission Impossible (1967). Sein Werk wurde später von vielen Künstlern gesampelt, darunter Portishead ("Sour Times"). Lalo Shifrin arbeitete im Laufe der Jahre mit vielen Künstlern zusammen, darunter Cannonball Adderley, Jimmy Smith, Count Basie, Sarah Vaughan und Ella Fitzgerald. Er arbeitete auch mit den Drei Tenören (Luciano Pavarotti, Jose Carreras und Placido Domingo) zusammen und arrangierte deren gesamte Musik. Im Jahr 2024 begann er die Zusammenarbeit mit dem argentinisch-amerikanischen Musiker und Komponisten Rod Schejtman an einer ihrem Heimatland gewidmeten Sinfonie. Die Symphonie trug den Untertitel Love Live Freedom und wurde am 5. April 2025 uraufgeführt. Lalo Schifrin starb am 26. Juni 2025, nur fünf Tage nachdem er 93 Jahre alt geworden war.