Ewart Everton Brown, besser bekannt als Mad Cobra, wurde am 31. März 1968 in Kingston, Jamaika, geboren. Er wuchs in der Gemeinde St. Mary auf und begann bereits als Teenager unter seinem Künstlernamen aufzutreten. Seine erste Single "Respect Woman", die von seinem Onkel Delroy "Spiderman" Thompson produziert wurde, markierte sein Debüt in der Musik. Der Durchbruch gelang Mad Cobra mit der Single "Na Go Work" mit Tricia McKay, die die Aufmerksamkeit der Produzenten Captain Sinbad und Carl Nelson auf ihn lenkte. Die Zusammenarbeit führte zu einer Reihe von Dancehall-Hits wie "Shoot to Kill" und "Merciless Bad Boy". 1990 begann Mad Cobra mit dem Produzenten Donovan Germain beim Label Penthouse Records zusammenzuarbeiten und veröffentlichte sein erstes komplettes Album Bad Boy Talk. Zu den größten Hits aus dieser Zeit gehören "Yush", "Gundelero" und "Feeling Lonely". In den frühen 1990er Jahren veröffentlichte Mad Cobra weiterhin erfolgreiche Alben wie "Hard to Wet, Easy to Dry ", das die Hitsingle "Flex" enthielt und die Spitze der US-Rap-Singles-Charts erreichte. Er arbeitete auch mit Künstlern wie King Jammy und Bobby Digital zusammen. 1994 kehrte Mad Cobra mit dem Album Venom zurück, gefolgt von Milkman im Jahr 1996. Bemerkenswerte Singles aus dieser Zeit waren "Length and Bend" und "Fat and Buff". Der Erfolg von Mad Cobra erstreckte sich auch auf die Zusammenarbeit mit internationalen Künstlern wie Run-D.M.C. und KRS One. In späteren Jahren veröffentlichte er Alben wie Words of Warning (2004) und war weiterhin in der Musikszene aktiv.