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Playlists & Musik von Pierre-Laurent Aimard
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Der französische Pianist Pierre-Laurent Aimard ist bekannt für sein charakteristisches Grinsen und seine dynamische Kontrolle. Für seine Interpretation von Klavierkonzerten von Bach, Beethoven, Debussy, Dvorák und Ravel sowie von zeitgenössischen Komponisten wurde er von Kritikern und Publikum weltweit gelobt. Seine zahlreichen Aufnahmen haben sich in den Billboard Charts platziert und wurden für den Grammy Award nominiert. Er wurde am 9. September 1957 in Lyon geboren und war ein Wunderkind, das das Pariser Konservatorium besuchte, bei Yvonne Loriod studierte und mit ihr und ihrem Ehemann Olivier Messiaen auf Tournee ging. Als Teenager gewann er mehrere Preise und wurde mit 19 Jahren ständiger Solist des Ensemble Intercontemporain des Dirigenten Pierre Boulez, wo er 18 Jahre lang blieb. Er ging mit Boulez auf Tournee und spielte als Klaviersolist mit Orchestern von Boston, Cleveland und Chicago bis Amsterdam, Berlin, London, Paris, Toronto und St. Petersburg sowie bei großen Festivals wie Edinburgh, Salzburg und Tanglewood. 1975 wirkte er an einem Album mit Messiaens Les Préludes, Deux Regards sur l'Enfant Jésus mit, doch seine Karriere als Plattenaufnehmer nahm erst richtig Fahrt auf, als er die Werke des ungarischen Komponisten György Ligeti entdeckte und 1987 dessen Études pour piano (1er Livre)/Triopour violon,cor etpiano/Tema-Cadeau mit Boulez und dem Ensemble Intercontemporain aufnahm. Spätere Aufnahmen von Ligeti - Works for Piano (1997), Chamber Music (1998) und Piano Concerto (2001) - wurden für den Grammy Award nominiert. Zu Aimards zahlreichen weiteren Veröffentlichungen für Warner Classics oder Deutsche Grammophon gehören Debussy: Images/Études (2004), das auf Platz 42 der Billboard Classical Albums Charts landete, Ives: Concord Sonata (2004) mit Susan Graham, das Platz 40 erreichte und mit einem Grammy Award ausgezeichnet wurde, Beethoven: Piano Concertos Nos. 1-5 (2004), das Platz 16 erreichte, Bach: The Art of Fugue (2008), das Platz 8 erreichte, Hommage à Messiaen (2008), das Platz 33 erreichte, Ravel: The Piano Concertos / Miroirs (2010), das auf Platz 16 landete, The Liszt Project (2011), das auf Platz 22 landete, Debussy: Préludes Books 1 & 2 (2013), das ebenfalls Platz 22 erreichte, und Bach: The Well-Tempered Clavier I (2014), das Platz 12 erreichte. Nach seiner Unterschrift beim Label PentaTone ließ Aimard seine Arbeit an Messiaen mit Catalogue d'Oiseaux (2018) und Visions de l'Amen, im Duo mit Tamara Stefanovich (2022), folgen. Zu seinen weiteren Alben gehören Beethoven: Hammerklaviersonate & Eroica-Variationen (2021), Bartók: Klavierkonzerte mit Esa-Pekka Salonen und dem San Francisco Symphony Orchestra und Bartók: Játékok (2025).