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Anthony B, der der Spiritualität und dem sozialen Gewissen des Roots-Reggae treu bleibt, ist seit den 1990er Jahren ein Star der jamaikanischen Musik, hat mehr als 25 Alben veröffentlicht und mit Superstars wie Snoop Dogg, R. Kelly und Wyclef Jean zusammengearbeitet. Geboren als Keith Anthony Blair im ländlichen Clark's Town, Trelawney, wuchs er mit dem Singen im Kirchenchor und Auftritten mit dem Shaggy Hi-Power Soundsystem auf und machte eine Ausbildung zum Buchhalter, bevor er im Alter von 16 Jahren nach Kingston ging, um ein Leben als Musiker zu führen.
Anthony B folgte den Lehren der Bobo Ashanti-Form des Rastafarianismus, die auch Peter Tosh inspirierte, und arbeitete zunächst mit Little Devon zusammen. Er wurde von dem Produzenten Richard Bello entdeckt und von Star Trail Records unter Vertrag genommen, wo er die ersten Hits "Repentance Time", "Fire Pon Rome" und "One Thing" veröffentlichte. In den 1990er Jahren gehörte er zu einer neuen Generation jamaikanischer Stars, zu denen auch Sizzla, Shabba Ranks und Beenie Man gehörten. Anthony B wandte sich jedoch von den Waffen, den Mädchen und dem Glanz seiner Kollegen ab und verband stattdessen Gesänge und biblische Positivität mit Dancehall-Rhythmen, wobei er sich durch das Tragen von Gewändern und das Binden seiner Dreadlocks zu einem Kopftuch auszeichnete. Seine Alben "Universal Struggle" und "Street Knowledge" thematisierten ebenfalls soziale Ungerechtigkeit und führten das Erbe von Bob Marley fort.
Im Jahr 2002 gründete er sein eigenes Label Born Fire Records und tat sich mit Sizzla für die gemeinsamen Alben Too Strong" und Three Wise Men" zusammen. Anschließend tourte er mit seinen Alben Untouchable" (2004), Black Star" (2005) und Life Over Death" (2009) durch Europa, Indien, Amerika und verschiedene afrikanische Länder wie Senegal und Gambia. Nach seinem Umzug nach Österreich veröffentlichte er 2012 "Freedom Fighter" für das Label Irievibrations, coverte 2013 auf "Tribute to Legends" Songs von Ray Charles, John Lennon, Ini Kamoze und anderen Künstlern, die ihn inspiriert hatten, und mischte 2015 auf seinem Track "Traits of a Chieftain" aus seinem Album "Tears of Luv" Ragga-Heuler mit EDM-Beats.