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von Big Maybelle, Sarah Vaughan, Esther Philips, Dakota Staton, June Christy, Etta Jones, LaVern Baker, Memphis Minnie, Ruth Brown, Big Mama Thornton, Peggy Lee, Marylin Scott, Anita O'day, Bessie Smith, Aretha Franklin, Varetta Dillard, Dinah Washington, Della Reese, Trixie Smith, Billie Holiday, Odetta, Lena Horne, Eartha Kitt
08.07.25
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Die Folksängerin Odetta, die nur unter ihrem Vornamen bekannt ist, setzte ihre kräftige Stimme nicht nur als einflussreiche Sängerin ein, sondern auch als Kämpferin für soziale Gerechtigkeit und Bürgerrechte. Als Anführerin des Folk-Revivals in den 1950er Jahren trat sie in zahlreichen Konzerten auf, machte Plattenhits und hatte großen Einfluss auf andere Künstler wie Bob Dylan und Joan Baez. Als Präsident Bill Clinton ihr 1999 die National Medal of the Arts überreichte, sagte er, Odetta habe bewiesen, dass "Lieder die Macht haben, das Herz und die Welt zu verändern".
Geboren in Alabama, wuchs Odetta in Los Angeles auf, wo sie Musik studierte und 1944 dem Hollywood Turnabout Puppet Theatre beitrat. Auf einer nationalen Tournee des Musicals "Finian's Rainbow" entdeckte sie Folksongs und trat Mitte der 50er Jahre regelmäßig in Clubs in San Francisco und New York auf. Ihre Solokarriere begann 1956 mit "Odetta Sings Ballads and Blues" und im Jahr darauf mit "At the Gate of the Horn". 1959 trat sie in einem Fernsehspecial mit Harry Belafonte auf und 1961 veröffentlichten die beiden die Single "There's a Hole in My Bucket", die ein internationaler Hit wurde. Mit ihrem Album Odetta Sings Folk Songs" wurde sie 1963 zu einem großen Star, und im selben Jahr unterstützte sie die Bürgerrechtsdemonstration March on Washington, bei der sie O Freedom" sang. Ihr Lied "Take This Hammer" hatte eine tiefgreifende Wirkung und sie wurde international als einflussreiche Vorkämpferin für die Menschenrechte bekannt.
Odetta wandte sich in späteren Aufnahmen auch dem Jazz, Blues und Gospel zu, blieb aber in den 80er und 90er Jahren mit Ausnahme der Alben "Movin' It On" (1987) und "Christmas Spirituals" (88) dem Studio weitgehend fern. Der Tod ihrer Freundin Ella Fitzgerald veranlasste Odetta '98 zur Veröffentlichung eines Live-Konzerts, "To Ella", und die folgenden Alben enthielten "Blues Everywhere I Go" und "Looking for a Home".
Im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts nahm Odetta an vielen Veranstaltungen zu Ehren ihres Lebenswerkes teil und erhielt zahlreiche Auszeichnungen von Festivals und Musikverbänden. Zur Unterstützung ihres 2007 erschienenen Albums Gonna Let It Shine" tourte sie durch Amerika, und selbst als sich ihr Gesundheitszustand zu verschlechtern begann, absolvierte sie über zwei Jahre hinweg 60 Konzertauftritte im Rollstuhl, zuletzt 2008 in San Francisco und Toronto. Sie starb im Dezember desselben Jahres im Alter von 77 Jahren an einer Herzerkrankung.