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Sailor ist eine britische Pop- und Glam-Rock-Band, die 1973 in London gegründet wird. Die Gründungsmitglieder sind Georg Kajanus (9. Februar 1946, Norwegen), Phil Pickett (19. November 1946), Henry Marsh (8. Dezember 1948) und Grant Serpell (9. Februar 1944). Die Band entwickelt ihren eigenen Sound, geprägt durch das sogenannte „Nickelodeon“ – ein außergewöhnliches Bühneninstrument, das Klaviere, Synthesizer und Glockenspiele verbindet und akustische Arrangements besonders lebendig reproduziert. Im Zentrum ihres Schaffens steht der Glam-Rock gemischt mit Pop-Elementen. Ab 1974 beginnt Sailor, ihren Stil auf drei Alben zu präsentieren: Ihr Debüt Sailor (1974) enthält die Single „Traffic Jam“. Mit dem Album Trouble (1975) erreicht die Band internationale Aufmerksamkeit. Die Single „A Glass of Champagne“ steigt auf Platz 2 in Großbritannien und Platz 3 in Deutschland, gefolgt von „Girls, Girls, Girls“, ebenfalls mit Top-Ten-Platzierungen in beiden Ländern. 1976 folgen weitere Charterfolge wie „Stiletto Heels“ sowie 1977 „One Drink Too Many“ und „Down by the Docks“, die in Deutschland in die Top-20 gelangen . 1978 trennt sich die Originalbesetzung. Phil Pickett und Henry Marsh setzen das Projekt später mit neuen Mitgliedern fort, etwa mit Gavin und Virginia David für das Album Dressed for Drowning (1980). In den frühen 1990er Jahren kommt es zu einem Comeback mit neuen Singles wie „The Secretary“ und „La Cumbia“, die in Deutschland Top-40-Erfolge sind. Ab Mitte der 1990er ändern sich mehrfach die Besetzungen: Georg Kajanus verlässt die Formation im Jahr 1995, Peter Lincoln kommt hinzu; Henry Marsh geht 1999 und wird von Anthony England sowie später Rob Alderton ersetzt. Im Jahr 2005 kehrt Henry Marsh zurück. Später vervollständigen Oliver und Thomas Marsh die Gruppe. Im Jahr 2002 nehmen Sailor eine Live-DVD mit dem Titel Pirate Copy – Sailor Live in Concert auf. Das Album Buried Treasure mit bislang unveröffentlichten Aufnahmen erscheint im Jahr 2006.