Michael Ende, geboren am 12. November 1929 in Garmisch-Partenkirchen, Deutschland, war ein produktiver Autor, bekannt für seine Werke der Fantasy- und Kinderliteratur. Er studierte Theaterwissenschaften an der Universität München, schloss sein Studium jedoch aus finanziellen Gründen nicht ab. Seine frühe Karriere begann mit dem Schreiben von Theaterstücken und Hörspielen. Bekannt wurde Michael Ende mit der Veröffentlichung von Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer (1960), das später in verschiedenen Zeichentrickserien und -filmen adaptiert wurde, unter anderem 2018 in einem Film unter der Regie von Dennis Gansel. Nach diesem Erfolg veröffentlichte Michael Ende 1973 mit Momo ein weiteres einflussreiches Werk, das 2001 in einem Zeichentrickfilm verfilmt wurde. Der Durchbruch gelang ihm 1979 mit der Veröffentlichung von Die unendliche Geschichte, die ein weltweiter Bestseller wurde und 1984 von Wolfgang Petersen verfilmt wurde. Zu Michael Endes weiteren bemerkenswerten Werken zählen Der Spiegel (1983) und Die Nacht der Wünsche. Er schrieb bis zu seinem Tod am 28. August 1995 weiter. Zu seinen posthumen Veröffentlichungen gehört Monogatari no yohaku (2000).