Show cover of Alles Geschichte - Der History-Podcast

Alles Geschichte - Der History-Podcast

Hinter allem steckt Geschichte und wir erzählen sie euch - euer History-Podcast.

Titel

In Wien steht der sogenannte Narrenturm, ein kreisrunder, fünfgeschossiger Bau mit meterdicken Mauern. 1784 ließ ihn Kaiser Joseph II. erbauen, als das weltweit erste Krankenhaus mit psychiatrischem Anspruch, lange bevor Sigmund Freud praktizierte. Der Ort war zur Behandlung psychisch kranker Menschen aus allen Gesellschaftsschichten gedacht. Damals gingen die Wiener gerne am Wochenende dorthin, "Narren schauen". Für die moderne Psychiatrie ist der Bau ein Symbol für das Überwundene. Ein Podcast von Michael Marek (BR 2025)

05.06.26 • 22:18

Abgelegener ging es kaum von England aus betrachtet. Im 19. Jahrhundert entstand südlich vor Australien auf der Insel Tasmanien eines der ältesten Gefängnisse des fünften Kontinents. "Port Arthur" diente dem Britischen Empire als Hochsicherheitsknast. Die Lage am rauen tasmanischen Meer, das kalte Wasser und die Haie sollten Fluchtversuche über das offene Meer im Keim ersticken. Heute gehört Port Arthur zum UNESCO-Weltkulturerbe. Es ist ein Erinnerungsort am Ende der Welt - an Strafen und Bewachen im Gefängnis. Ein Podcast von Michael Marek (BR 2025)

05.06.26 • 20:42

Seit Jahrzehnten prägt die CSU Politik, Gesellschaft und Selbstverständnis Bayerns. Doch wie konnte die Partei eine solche Machtbasis aufbauen? Und wie kommen die Wappensymbole Löwe und Raute auf das CSU-Logo? Ein Podcast von Christian Schaaf und Michael Zametzer (BR 2026)

29.05.26 • 30:09

Es ist ein weißer Fleck in der Erinnerung an bayerisches Staatsleben: Gab es zwischen 1933 und 1945 in Bayern eigentlich Ministerpräsidenten? - Auch wenn es fast vergessen ist: Trotz Einheitsreich gab es dort weiter das Amt des Ministerpräsidenten und eine Staatsregierung. Ein dunkles und auch etwas skurriles Kapitel bayerischer Landesgeschichte. Ein Podcast von Hans Hinterberger (BR 2026)

29.05.26 • 23:02

Bayern: ein Hort von Konservatismus und Tradition? Vor gut 100 Jahren sah das für kurze Zeit ganz anders aus. Da haben Revolutionäre den Staat auf den Kopf gestellt. Die Bayern waren die ersten in Deutschland, die ihren König vertrieben, die dann einen Freistaat ausriefen und nur ein paar Monate später sogar eine sozialistische Räterepublik. Ein Podcast von Yvonne Maier (BR 2017)

29.05.26 • 23:39

Schon in der Antike war Sparta so berühmt wie verrufen. Die einen bewunderten überragende militärische Fähigkeiten und lobten das strenge staatliche Erziehungssystem, das Jungen wie Mädchen auf höchste körperliche Leistungsfähigkeit trimmte. Die anderen gruselten sich genau davor. Doch was ist dran am Mythos Sparta? Waren die alten Spartaner wirklich so "anders"? Ein Podcast von Imogen Rhia Herrad (BR 2020)

19.05.26 • 22:01

Sie schufteten in Bergwerken, arbeiteten auf Feldern, im Haushalt und selbst als Ärzte: In der Öffentlichkeit unterschied sich der Alltag römischer Sklavinnen und Sklaven kaum von dem der freien Bevölkerung. Im Privaten bestimmte indes ihr Herr über Heirat oder Familiengründung - und konnte selbst die Kinder von Unfreien willkürlich verkaufen. Ein Podcast von Lukas Grasberger (BR 2026)

19.05.26 • 22:57

Sie kauern sich zusammen. Sie krallen sich an Treppen fest. Sie umarmen ihre Kinder, als sie von Glutlawinen begraben werden. Die Toten von Pompeji: Die weltberühmten Gipsabgüsse zeigen Menschen im Moment, als die römische Stadt vom Vulkanausbruch getroffen wurde. Für Archäologen ein Glücksfall: Die Asche konservierte Pompeji während des Untergangs. Noch heute bringen Ausgrabungen neue Geheimnisse und Schätze ans Licht. Sie erzählen vom Leben in der antiken Stadt, kurz bevor das Alltag im Jahr 79 nach Christus abrupt und brutal unterbrochen wurde. Ein Podcast von Jasper Riemann (BR 2026)

19.05.26 • 23:33

Erst spät in ihrem Leben nimmt Katharina all ihren Mut zusammen und folgt einer heißen Spur nach Frankreich. Sie stößt auf immer mehr Hinweise und einen Liebesbrief. Es ist eine Reise voller absurder Zufälle und unerwarteter Wendungen.

05.05.26 • 36:31

Katharinas lebenslange Suche nach ihrem Vater beginnt. Sie erfährt, dass sie ein Besatzungskind ist - ihr Vater ein französischer Soldat. Und ihr wird klar, dass sie deshalb schon als Baby in großer Gefahr war.

05.05.26 • 34:52

Seit Katharina denken kann, hat sie das Gefühl, "nicht richtig zu sein". In ihrem Leben fehlt der Vater und ihre Familie schweigt über die Vergangenheit am Bodensee am Ende des Zweiten Weltkriegs.

05.05.26 • 27:12

Am 26. April 1986 explodiert Reaktor 4 des sowjetischen Kernkraftwerks Tschernobyl. Der "Super-GAU" erschüttert nicht nur die Sowjetunion: Eine radioaktive Wolke zieht Richtung Westen, über die DDR in die Bundesrepublik. Dort besonders betroffen: Bayern. Spielplätze werden gesperrt, Pilze, Milch und Wild sind noch Jahrzehnte später belastet. Im Freistaat trifft die radioaktive Wolke aber auch auf den Widerstand gegen die WAA in Wackersdorf - und facht die Auseinandersetzung zwischen Staatsregierung und Atomkraftgegnern weiter an. "Wie war das damals?" zeichnet die Chronologie der Reaktorkatastrophe nach, blickt auf gesundheitliche und politische Folgen bis heute und fragt, wie Tschernobyl das Vertrauen in das Sowjetsystem erschütterte - und so zum Zerfall der UdSSR beitrug. Ein Podcast von Christian Schaaf und Michael Zametzer (BR 2026)

24.04.26 • 38:22

1953 wird Elizabeth II. zur Königin gekrönt. Rund 27 Millionen Zuschauer allein in Großbritannien verfolgen das Ereignis live vor den Bildschirmen. Es ist die Geburtsstunde einer neuen Ära. Das Fernsehen befördert die Queen ins Wohnzimmer -und die Monarchie ins 21. Jahrhundert. Vor 100 Jahren, am 21.4.1926, wurde die Queen geboren. Ein Podcast von Marisa Gierlinger (BR 2026)

21.04.26 • 24:01

Die US-Besatzer wollen nach Kriegsende ein antifaschistisches Deutschland errichten. Doch ohne NS-Mittäter und Mitläufer scheint das schwierig zu sein. Auch in Burghausen, wo man ohnehin lieber nach vorne schaut - in eine hoffnungsvolle Zukunft, für die im Chemiewerk Wacker bereits die Weichen gestellt werden. Ein Podcast von Lukas Grasberger (BR 2026)

17.04.26 • 24:01

Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war für viele eine Zeit langer qualvoller Wanderungen und Bevölkerungsverschiebungen: ehemalige KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter, Vertriebene sowie Ex-Soldaten machten sich auf in die Heimat. Viele strandeten dabei - oder blieben, wo sie befreit wurden. Konflikte zwischen Entwurzelten und Einheimischen waren häufig. Der Podcast wirft einen Blick nach Bayern und erzählt, wie die ersten Monate in Burghausen abliefen. Von Lukas Grasberger (BR 2026)

17.04.26 • 21:14

Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende - aber ist er auch vorbei? Den Alltag erleben viele Deutsche als aufregend und gefährlich. Die ersten Monate - sie sind eine Niemandszeit. Der Podcast wirft einen Blick nach Bayern und erzählt, wie es den Bewohnerinnen und Bewohnern von Burghausen erging. Von Lukas Grasberger (BR 2026)

17.04.26 • 26:09

Selbst Kinder waren vor Verfolgung nicht sicher. Um 1600 ließen die Herrscher des Fürstentums Bamberg um die tausend Menschen als Hexen hinrichten - innerhalb weniger Jahrzehnte. In die schier unaufhaltsame Prozessmaschinerie der Hexenjustiz geriet die einfache Bauernmagd genauso wie der Bürgermeister der Stadt. Ein Podcast von Johannes Munzinger (BR 2016)

10.04.26 • 23:22

Der Steckbrief ist bekannt: Hexen fliegen auf einem Besen zum Hexensabbat, sie richten Schadzauber an und bringen Krankheiten oder gar den Tod über ihre Nachbarn. Sie schließen einen Pakt mit dem Teufel. Im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit galten solche Vorstellungen als plausibel. Doch wie weit verbreitet war dieser Hexenglaube? Wer hat diese Konstrukte geglaubt - und warum? Ein Podcast von Claudia Steiner (BR 2026)

10.04.26 • 23:14

Sie nutzen Geheimzeichen und "lieben sich gegenseitig fast schon, bevor sie sich kennen". Den meisten Zeitgenossen gelten die frühen Christen als nicht geheuer. Und doch gelingt es den Christen innerhalb von drei Jahrhunderten, zur stärksten Religion des Imperiums zu werden. Ein Podcast von Thomas Morawetz (BR 2013)

02.04.26 • 24:02

Liegt das Grab des Petrus unter dem Vatikan? Archäologen forschten schon lange in antiken Bauschichten unter dem Petersdom, als der Papst 1950 verkündet, das Apostel-Grab sei gefunden. Doch damit ging die Diskussion erst richtig los. Ein Podcast von Sebastian Kirschner (BR 2025)

02.04.26 • 23:49

September 1939: Riefenstahl zieht mit einem eigenen "Sonderfilmtrupp" nach Polen. In Konskie wird sie Zeugin eines Massakers - das sie später abstreitet. Zurück in Deutschland dreht sie "Tiefland" und nutzt Sinti und Roma aus Lagern als Statisten. Nach 1945 beginnt ihre größte Inszenierung: die Legende vom Nicht-gewusst-haben. Ein Podcast von Katja Paysen-Petersen (WDR 2026)

20.03.26 • 37:41

Hollywood, 1938. Riefenstahl reist mit "Olympia" durch die USA, trifft Walt Disney - während in Deutschland Synagogen brennen. In Amerika wird sie gefeiert und angefeindet zugleich. Zurück in Berlin plant sie neue Filme mit Hitler. Dann erreicht sie in den Dolomiten die Nachricht vom Beginn des Zweiten Weltkriegs. Ein Podcast von Katja Paysen-Petersen (WDR 2026)

20.03.26 • 32:00

(Angeblich) kein Vertrag, nur drei Tage Vorbereitung - und der Beginn einer beispiellosen Karriere: Mit "Sieg des Glaubens" und "Triumph des Willens" wird Riefenstahl zur Star-Regisseurin des NS-Staates. Später behauptet sie, alles sei unpolitische Kunst gewesen. Wir zeigen, wie sie ihre Nähe zur Macht umdeutet - und warum "Olympia" 1936 ihr wohl bester Film ist. Ein Podcast von Katja Paysen-Petersen (WDR 2026)

20.03.26 • 30:07

1932, noch vor der Machtergreifung der Nazis, trifft Riefenstahl Hitler an der Nordsee. Sie sagt später: Sie habe sein Filmangebot abgelehnt. Stimmt das? Wir prüfen ihre Version. Klar ist: Nach 1933 bekommt sie einen Auftrag, der ihr Leben - und ihre Lebenslüge nach dem Krieg - für immer prägt. Ein Podcast von Katja Paysen-Petersen (WDR 2026)

20.03.26 • 35:38

Wir öffnen Leni Riefenstahls Nachlass: bislang unveröffentlichte Gespräche mit Freunden, Journalisten und ihrem Verleger. Das bringt uns ins Deutschland Anfang der 1930er: gesellschaftliche Umbrüche und politisches Chaos. Riefenstahl sucht ihren Platz, wechselt vom Tanz zum Film, führt als eine der ersten Frauen Regie. Dann erlebt sie Adolf Hitler live im Berliner Sportpalast. Ein Moment, der alles verändert. Ein Podcast von Katja Paysen-Petersen (WDR 2026)

20.03.26 • 31:43

Es schimmelt, muffelt und bricht - trotzdem kann Papier über 2000 Jahre alt werden. Damit es auch in Zukunft überlebt, kümmern sich Fachleute mit Mundschutz, Handschuhen und Pinsel um die Schriftstücke. Dabei geht es auch um "Datenspeicherung auf Papier" - denn Papier hält länger als Festplatten und CDs. Ein Podcast von Julie Metzdorf (BR 2025)

06.03.26 • 22:35

Ein Kunstwerk hat immer auch eine Geschichte. Aber diese Geschichte bleibt oft verborgen, und mit ihr dramatische Geschichten früherer Besitzer. Die Provenienzforschung ändert das. Mit ihr kommen unbekannte Biografien ans Licht. Ein Podcast von Julia Devlin (BR 2025)

06.03.26 • 21:16

Im Winter 1819 überquert eine seltsame Fracht die Alpen: Es ist eine riesige antike Skulptur. Adressat ist König Ludwig I. Endlich darf er den "Barberinischen Faun" sein Eigentum nennen. Eine spektakulär laszive Skulptur. Sie ist bis heute ein internationaler Star der Münchner Glyptothek. Ein Podcast von Isabel Hertweck-Stücken (BR 2025)

06.03.26 • 21:19

Watergate war ein US-Politkrimi. Am Anfang stand der Einbruch in ein Büro der Demokratischen Partei 1972. Am Ende hatte sich Präsident Richard Nixon so in Lügen und Widersprüche verstrickt, dass er zurücktreten musste. Die Affäre gilt bis heute als Sternstunde des investigativen Journalismus. Ein Podcast von Florian Kummert (BR 2015)

20.02.26 • 20:32

Die SPIEGEL-Affäre wurde 1962 zur Reifeprüfung für die junge Bunderepublik. Als der Verteidigungsminister Franz-Josef Strauß die Verhaftung von Journalisten veranlasst hatte, kam es zu landesweiten Protesten. Die Frage war: Landesverrat oder Pressefreiheit? Ein Podcast von Ulrich Chaussy (BR 2015)

20.02.26 • 24:27

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