Show cover of Lesestoff – neue Bücher

Lesestoff – neue Bücher

Dein Literaturpodcast – immer die wichtigsten Neuerscheinungen. Egal ob Bestseller oder Geheimtipp, Lesestoff bietet Dir Orientierung im Bücherdschungel.

Titel

"Wo der spitzeste Zahn der Karawanken in den Himmel hinauf fletscht" von Julia Jost
1994, ein Dorf in Kärnten. Die elfjährige J. und ihre Familie verlassen den idyllischen Gutshof am Fuß der Karawanken. Die Nachbarn, die beim Umzug helfen, haben alle Geheimnisse und J. kennt sie alle; weiß von Missbrauch, Betrug und Naziverehrung. Ironisch, schonungslos, sprachlich genial. Eine Rezension von Theresa Hübner. Von Theresa Hübner.
05:28 26.02.24
"Heilung" von Timon Karl Kaleyta
Zwischen skurrilen Therapiemethoden und verzweifelten Selbstfindungsversuchen: In Timon Karl Kaleytas anspielungsreichem Roman "Heilung“ sucht ein zum Hausmann degradierter Kunstkritiker seine verlorene Männlichkeit. Eine hochkomische Entlarvung der Versprechungen der modernen Glücksindustrie. Eine Rezension von Oliver Pfohlmann. Von Oliver Pfohlmann.
05:42 23.02.24
"Der Leuchtturm" von Jean-Pierre Abraham
Das Leben auf einem Leuchtturm in der Bretagne, es sind die frühen 60er Jahre, die Arbeit ist gefährlich, die Einsamkeit fast vollkommen – davon erzählt Jean-Pierre Abraham in seinem gefeierten Buch "Der Leuchtturm“, das nun in einer Neuausgabe vorliegt. Eine Rezension von Ulrich Rüdenauer. Von Urlich Rüdenauer.
05:38 22.02.24
"Lichtungen" von Iris Wolff
Iris Wolff erzählt von einem jungen Liebespaar auf einer Reise durch Westeuropa. Die Erinnerung aber führt zurück zu einem Leben im sozialistischen Rumänien und den Überforderungen der Umbruchszeit. Ein leiser, kluger Roman über Abschied und Ankommen. Eine Rezension von Heimann Holger. Von Heimann Holger.
05:07 21.02.24
"Ein Sohn von zwei Müttern" von Franz Dobler
Ein Geheimnis hat Franz Dobler nie daraus gemacht, aber jetzt erstmals ein Thema: Er ist Adoptivkind. In „Ein Sohn von zwei Müttern“ erzählt er die Geschichte dazu, als Roman, nicht als autobiographischen Text. Eine Rezension von Udo Feist. Von Udo Feist.
05:21 20.02.24
"Der Gott der Landminen" von Yusef Komunyakaa
Mit drastischer Sinnlichkeit und rhythmischer Eindringlichkeit: zum ersten Mal kann das Werk des afroamerikanischen Lyrikers Yusef Komunyakaa auf Deutsch entdeckt werden. Eine Rezension von Dirk Hohnsträter. Von Dirk Hohnsträter.
04:36 19.02.24
"Silence" von Albrecht Selge
Albrecht Selge macht sich in seinem neuen Roman auf die Suche nach Stille und Ruhe in einer lauten Welt. Eine Rezension von Andreas Wirthensohn. Von Andreas Wirthensohn.
05:28 16.02.24
"Griechischstunden" von Han Kang
Eine Frau hat ihre Stimme verloren. Sie besucht den Griechisch-Unterricht eines erblindenden Lehrers. Die Beeinträchtigungen, mit denen beide zu kämpfen haben, schaffen eine besondere Verbindung zwischen ihnen. Eine Rezension von Barbara Geschwinde. Von Brabara Geschwinde.
05:02 15.02.24
"Nachbarn" von Diane Oliver
"Nachbarn“ von Diane Oliver ist ein faszinierender Erzählungsband, dessen Texte in den 60er Jahren entstanden und dennoch in unsere Gegenwart passen. Die afroamerikanische Autorin, die nur 22 Jahre alt wurde, kann mit ihren Storys nun erstmals entdeckt werden. Eine Rezension von Ulrich Rüdenauer. Von Ulrich Rüdenaucher.
05:24 14.02.24
"Die Unordentlichen" von Xita Rubert
Eine Ich-Erzählerin erinnert sich an ihre glückliche Zeit, kurz bevor ihr Vater dement wird. Die Begegnung mit einem Mann mit geistiger Behinderung prägt sie tief. In ihrem berührenden Debüt „Die Unordentlichen“ vermittelt uns Xita Rubert den Reiz des Andersseins. Eine Rezension von Tobias Wenzel. Von Tobias Wenzel.
05:19 13.02.24
"Weltalltage" von Paula Fürstenberg
Paula Fürstenbergs Roman erzählt von kranken Körpern und liefert dabei Vieles: eine sprachliche Neuvermessung, eine gesellschaftspolitische Ursachensuche und nicht zuletzt eine Kampfansage. Eine Rezension von Hannah Rau. Von Hannah Rau.
05:51 12.02.24
"Hier muss es sein" von Maggie O’Farrell
Eine berühmte Diva verschwindet und lebt jetzt mit Mann und Kindern versteckt in der irischen Provinz. Es ist kompliziert, aber sie sind glücklich - bis seine Vergangenheit alles zu zerstören droht. Eine Rezension von Jutta Duhm-Heitzmann. Von Jutta Duhm-Heitzmann.
05:21 09.02.24
"Das kleine Haus am Sonnenhang" von Axel Capus
Selten sind die Geschichten von Alex Capus durch und durch erfunden. Oft geht es bei Capus um das eigene Leben – wie auch jetzt wieder in „Das kleine Haus am Sonnenhang“. Eine Rezension von Katja Weise. Von Katja Weise.
04:09 08.02.24
"Doktor Garin" von Vladimir Sorokin
Vladimir Sorokin, Großmeister der russischen postmodernen Literatur, kehrt zurück. Diesmal mit einem Abenteuer- und Liebesroman aus der Zukunft. Eine Rezension von Ulrich Hufen. Von Uli Hufen.
05:39 07.02.24
"Das Philosophenschiff" von Michael Köhlmeier
St. Petersburg in Zeiten der bolschewistischen Repression: Die vierzehnjährige Anouk wird zusammen mit ihrer Familie auf ein Schiff verfrachtet. Auf Befehl von Lenin sollen sie und andere Intellektuelle ins Exil verbannt werden. Eine berührende, politisch hellsichtige Parabel auf die Politik des Terrors. Eine Rezension von Carsten Otte. Von Carsten Otte.
04:46 06.02.24
"Glänzende Aussicht" von Fang Fang
Der Debütroman einer der berühmtesten chinesischen Autorinnen erstmals auf Deutsch: Fang Fang schreibt unerschrocken über Gewalt in einer Arbeiterfamilie im Wuhan der Achtzigerjahre. Ein schmales Buch, das lange nachhallt. Eine Rezension von Corinne Orlowski. Von Corinne Orlowski.
06:01 05.02.24
"Auf den Gleisen" von Inga Machel
In ihrem ersten Roman erzählt Inga Machel von der nachgetragenen Liebe eines Sohnes zu seinem toten Vater. Eine Rezension von Andreas Wirthensohn. Von Andreas Wirthensohn.
05:07 02.02.24
"Wellness" von Nathan Hill
Mit Placebos gegen Eheprobleme? Nathan Hill erzählt von der Liebe in der hyperliberalen Moderne und wie die Generation X in der Midlife-Crisis alles infrage stellt. Ein entlarvendes wie unterhaltsames Hörbuch über Manipulation und Selbstheilungskräfte opulent erzählt und beeindruckend in Szene gesetzt. Eine Rezension von Corinne Orlowski. Von Corinne Orlowski.
05:22 01.02.24
"Der neue Antisemitismus" von Jean Améry
Mehr als vier Jahrzehnte alt und doch von großer Aktualität – die Essays von Jean Améry: "Der neue Antisemitismus". Eine Rezension von Wolfgang Stenke. Von Wolfgang Stenke.
05:58 31.01.24
"Arctic Mirage" von Terhi Kokkonen
Eine Frau tötet in der verschneiten Idylle Lapplands ihren Mann. Doch das Rätsel beginnt erst. Der Roman „Arctic Mirage“ der finnischen Autorin und Musikerin Terhi Kokkonen enthüllt die Geheimnisse einer Beziehung, in der Gaslighting zur gefährlichen Realität wird. Eine Rezension von Oliver Pfohlmann. Von Oliver Pfohlmann.
05:26 30.01.24
"Im Wahn der Anderen" von László Krasznahorkai
"Im Wahn der Anderen“ versammelt drei Erzählungen des ungarischen Autors László Krasznahorkai, übersetzt von Heike Flemming. Drei abgründige Texte balancieren an der Grenze zwischen Realität, Traum und Wahn. Eine Rezension von Monika Buschey. Von Monika Buschey.
05:13 29.01.24
"Supermarkt" von José Falero
Die jungen Brasilianer Pedro und Marques haben ihr Leben als Arbeiter in einem Supermarkt satt. Sie steigen in den Drogenhandel ein, der ihnen zwar Reichtum, aber auch neue Schwierigkeiten beschert. "Supermarkt" von José Falero liefert einen ungeschönten Einblick in die ärmeren Bevölkerungsschichten des heutigen Brasiliens. Eine Rezension von Oliver Nowack. Von Oliver Nowack.
05:24 26.01.24
"Nicht ich" von Zeruya Shalev
Vor 30 Jahren erschien Zeruya Shalevs Debüt in Israel - und galt als Skandal, nicht nur wegen der zerrissenen Frauenfigur. Fünf Stunden folgt man Maria Schrader durch einen anspruchsvollen, faszinierenden Text, Von Christian Kosfeld.
05:34 25.01.24
"Moorland" von Annie Proulx
Wogende Gräser und schillernde Tümpel - Annie Proulx lädt in ihrem "Plädoyer für eine gefährdete Landschaft" zu einem inspirierenden Streifzug durch die Moore dieser Welt und die der Kunst- und Literaturgeschichte ein. Eine Rezension von Andrea Gerk. Von Andrea Gerk.
04:30 24.01.24
"Die Verletzlichen" von Sigrid Nunez
Die US-amerikanische Erfolgs-Schriftstellerin Sigrid Nunez gilt als eine der beliebtesten Autorinnen der Gegenwart. In ihrem neuen setzt sie sich mit dem ersten Jahr der Corona-Pandemie auseinander. Von Ulrich Rüdenauer.
05:06 23.01.24
"Die Menschen vom Himmel" von John Sanford
Vergessene Bücher sind immer für Überraschungen gut: John Sanfords 1943 erschienener Roman "Die Menschen vom Himmel" erlebte nur eine einzige Auflage, auch, weil er dem weißen Amerika seinen rassistischen Spiegel vorhielt. Jetzt ist er in hervorragender Übersetzung erstmals auf Deutsch erschienen. Eine Rezension von Peter Meisenberg. Von Terry Albrecht.
05:46 22.01.24
"Die Stadt und ihre ungewisse Mauer" von Haruki Murakami
Als seine große Liebe spurlos verschwindet, geht der Erzähler in eine ummauerte Stadt. Dort trifft er das Mädchen von einst wieder, aber es erinnert sich nicht mehr an ihn. Pünktlich zu seinem 75. Geburtstag hat Haruki Murakami einen neuen Roman vorgelegt. Eine Rezension von Barbara Geschwinde. Von Barbara Geschwinde.
05:23 19.01.24
"Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen" von James Krüss
James Krüss bietet Rufus Beck mit seinem tollen Roman die Möglichkeit, wieder einmal aus dem Vollen seines schauspielerischen Könnens zu schöpfen. Ein zeitlose Geschichte voller spannender Wendungen und Entwicklungen. Eine Rezension von Klaus Prangenberg. Von Klaus Prangenberg.
05:18 18.01.24
"Wir, die Familie Caserta" von Aurora Venturini
Ein hochbegabtes autistisches Mädchen flüchtet vor den grausamen Eltern auf den Dachboden und ins Reich der Literatur. In Aurora Venturinis Roman "Wir, die Familie Caserta" sucht das unverstandene Kind wütend seinen Platz in der Welt. Eine Rezension von Tobias Wenzel. Von Tobias Wenzel.
05:24 17.01.24
"Die Wahrheiten meiner Mutter" von Vigdis Hjorth
Die norwegische Erfolgsautorin Vigdis Hjorth erzählt wieder einmal von höchst schwierigen Familienverhältnissen. Eine Rezension von Andreas Wirthensohn. Von Andreas Wirthensohn.
05:11 16.01.24

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