Steeve Laffont ist ein französischer Gypsy-Jazz-Gitarrist, der am 10. November 1975 in Perpignan, Frankreich, geboren wurde. Aufgewachsen in einer Familie piemontesischer Sinti, erhielt Laffont im Alter von sechs Jahren seine erste Gitarre und brachte sich das Spielen selbst bei, indem er seinen Onkeln und Cousins bei musikalischen Zusammenkünften zusah. Ohne formale Ausbildung in Musiktheorie entwickelte er seinen eigenen Stil, spielte zunächst Standards von Django Reinhardt, bevor er zu einer Fusion aus modernem Jazz und traditionellen Gypsy-Stilen überging. Mit der Gruppe Latchès veröffentlichte er die Alben Sré Kidjalés (2005) und Latchès (2008). Laffont startete seine Solokarriere mit Swing for Jess (2009), wofür er 2011 den Grand Prix du Hot Club de France erhielt. Zu seinen weiteren Soloalben zählen Live in Marciac (2011), New quintet (2012), Enamoromaï (2016) und Night in Corsica (2019) sowie das Gemeinschaftsalbum Django et rien d’autre (2010) mit Yorgui Loeffler und Raphaël Fays. Laffont trat in bedeutenden Pariser Veranstaltungsorten wie dem „Olympia“, der „Cigale“ und dem „Alhambra“ auf und war bei Festivals wie dem „Jazz in Marciac“ und dem „Django-Reinhardt-Festival“ in Samois-sur-Seine zu Gast.