Marie-Elisabeth Hecker, geboren am 5. März 1987 in Zwickau, Deutschland, ist eine anerkannte deutsche Cellistin und Pädagogin. Sie begann im Alter von fünf Jahren mit dem Cellospiel und besuchte 1992 das Robert-Schumann-Konservatorium in Zwickau, Schumanns Heimatstadt. Der deutsche Cellist Peter Bruns wurde ihr wichtigster Lehrer, aber sie studierte auch bei Heinrich Schiff. Hecker besuchte Meisterkurse bei internationalen niederländischen Cellisten wie Anner Bylsma (Niederlande), Bernard Greenhouse (USA), Frans Helmerson (Schweden), Gary Hoffman (USA) und Steven Isserlis (Großbritannien). 1999, im Alter von 12 Jahren, gewann sie den Wettbewerb Jugend musiziert in Deutschland. Zwei Jahre später gewann sie den Sonderpreis beim Dotzauer-Wettbewerb 2001. Weltweites Aufsehen erregte Hecker 2005 beim Achten Rostropowitsch-Wettbewerb in Paris, wo sie als erste Teilnehmerin in der Geschichte der Veranstaltung den ersten Preis sowie zwei Sonderpreise gewann. Im Laufe ihrer Karriere konzertierte Hecker u. a. mit der Dresdner Philharmonie, dem Israel Philharmonic Orchestra, der Staatskapelle Berlin und den Wiener Symphonikern. Sie ist Professorin an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Zu ihren Aufnahmen gehören das Album Schubert: Arpeggione Sonata & Trio No. 2 sowie ein Album, das sie mit ihrem Ehemann, dem Pianisten Martin Helmchen, aufgenommen hat.