Maria Pomianowska wurde am 26. Juni 1961 in Warschau, Polen, geboren. Sie ist eine polnische Multi-Instrumentalistin, Sängerin, Komponistin und Forscherin, die an der Fryderyk-Chopin-Musikakademie in Warschau Cello studierte. Seit den 1980er Jahren beschäftigte sie sich mit musikalischen Traditionen und Instrumenten aus Asien und anderen Regionen und ließ diese Einflüsse in ihr Schaffen einfließen. In den 1990er Jahren trug Pomianowska zur Rekonstruktion historischer polnischer Saiteninstrumente bei, darunter die „suka biłgorajska“ und die „fidel płocka“, und entwickelte Spieltechniken für diese Instrumente. Im Laufe ihrer Karriere hat sie polnische Volkstraditionen mit Musik aus Kulturen auf der ganzen Welt kombiniert. Im Jahr 2010 veröffentlichte sie Chopin na 5 kontynentach, auf dem sie Kompositionen von Fryderyk Chopin durch volkstümliche und ethnische Musiktraditionen präsentierte, gefolgt von Moniuszko z 1000 i jednej nocy (2019) und Sukotherapy (2020). Zu ihren Aufnahmen gehören „Dance of Suka“ (2024) mit der „Suka biłgorajska“, der „Suka mielecka“ und der „Fidel płocka“ sowie „Nowe oblicza tradycji“ (2024), aufgenommen mit dem Simultaneo Vocal Octet. Im Jahr 2026 veröffentlichte Pomianowska das Album „Solo Suka“.