Dave Berry, geboren als David Holgate Grundy am 6. Februar 1941 in Sheffield, South Yorkshire, ist ein englischer Rocksänger und ehemaliges Teenie-Idol. Inspiriert von Chuck Berry, änderte er seinen Nachnamen in "Berry" und unterschrieb 1963 bei Decca Records, nachdem er in einem Ballsaal in Doncaster entdeckt worden war. Seine Debütsingle "Memphis, Tennessee" erreichte im Vereinigten Königreich Platz 19. Im Laufe der 1960er Jahre veröffentlichte Dave Berry mehrere bemerkenswerte Hits, darunter "Little Things", das im Vereinigten Königreich auf Platz 5 landete und in den Niederlanden die Hitparade anführte. Weitere wichtige Songs sind "This Strange Effect" (1965), eine Coverversion von Ray Davies' Song, der in den Niederlanden und Belgien ein Nummer-1-Hit wurde, und "The Crying Game" (1964). Dave Berrys Bühnenpräsenz war von Elvis Presley und Gene Vincent beeinflusst, oft trat er ganz in Schwarz auf. In den 1970er und 1980er Jahren veröffentlichte er weiterhin Singles und brachte 1987 sein erstes Studioalbum mit dem Titel Hostage to the Beat heraus. Der Song "The Crying Game" erlangte internationale Bekanntheit, als er 1992 als Titelsong für den gleichnamigen Film verwendet wurde. Sein sechstes Studioalbum Memphis...In The Meantime erschien 2004 bei Blues Matters Records, seine Autobiografie Dave Berry - All There Is To Know kam sechs Jahre später in die Regale.