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Die französische Sopranistin Sabine Devieilhe wurde am 12. Dezember 1985 in Ifs, in der Nähe von Caen (Calvados), geboren. Sie wurde schon früh durch Chorgesang an die Musik herangeführt und trat mit zwölf Jahren in das Konservatorium von Caen ein, um Cello zu studieren. Anschließend besuchte sie das Lycée Malherbe in Paris und studierte in Rennes Musikwissenschaft und Ethnomusikologie auf Lehramt. Inzwischen hatte sich ihre Vorliebe für den Operngesang bestätigt, und parallel zu ihrem Universitätsstudium trat sie dem Chor der Oper von Rennes bei, wo sie ihr Bühnendebüt gab. Sie wurde für ihre stimmliche Beweglichkeit, ihr sehr klares Timbre, die Eleganz und den Fluss ihres Gesangs gelobt, stieg zur Solistin auf und begann 2008 einen neuen Studienzyklus am Conservatoire national supérieur de musique de Paris bei den Professoren Pierre Mervant, Malcolm Walker und Hélène Golgevit. Drei Jahre später schloss Sabine Devieilhe ihr Studium mit einem einstimmigen ersten Preis ab und sah sich einer internationalen Karriere gegenüber. Nach ihrer Teilnahme am Vokalensemble Les Cris de Paris wurde sie Mitglied der von Raphaël Pichon geleiteten Truppe Pygmalion und trat 2012 als Königin der Nacht in Mozarts Zauberflöte an der Opéra de Lyon und in der darauffolgenden Saison an der Opéra de Paris auf. Von einem Jahr zum anderen folgte eine Rollenübernahme auf die andere, in Delibes' Lakmé, Richard Strauss ' Ariadne auf Naxos, Händels Il trionfo del Tempo e del Disinganno oder Bellinis La sonnambula. 2013 gewann die Koloratursopranistin die Victoire de la musique als weibliche Entdeckung des Jahres und unterzeichnete einen Vertrag mit dem Label Erato für die Aufnahme eines ersten Rameau gewidmeten Recitals, Le Grand Théâtre de l'Amour (2013). 2015 wurde sie erneut als Künstlerin des Jahres ausgezeichnet und 2018 zweimal für die Alben Mozart: The Weber Sisters und Mirages, sie nahm Händel: Italian Cantatas auf und führte eine Gesangstour mit Alexandre Tharaud durch, die zu dem Liederabend Chanson d'Amour (2020) führte, gefolgt von Bach - Handel (2021). Sie ist weiterhin in Opernrollen zu hören, u. a. in Les Noces de Figaro bei den Salzburger Festspielen (2023) oder Debussys Pelléas et Mélisande, und nimmt weiterhin mit dem Ensemble Pygmalion auf, z. B. Brahms: Ein Deutsches Requiem(2025), das von der Kritik hoch gelobt wird.