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Dominic Miller

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Biografie

Dominic Miller ist seit den 1990er Jahren einer der führenden Session-Gitarristen und hat mit einigen der größten Namen der Rockmusik zusammengearbeitet. Am bekanntesten ist er jedoch als Mitglied der Band von Sting und als Solokünstler, der sich in seiner Arbeit mit Jazz, Rock, Klassik und lateinamerikanischen Stilen auseinandersetzt.

Der in Buenos Aires geborene Miller zog im Alter von zehn Jahren nach Racine, Wisconsin, und begann als Teenager in Soul-Bands zu spielen, bevor er klassische Gitarre und Komposition an der Londoner Guildhall School of Music und kurzzeitig am Berklee College studierte. Seine Freundschaft mit dem Violinisten Nigel Kennedy verhalf ihm zu ersten Auftritten als Tourmusiker mit Popgruppen der 1980er Jahre wie Level 42 und World Party. Danach nahm er mit The Pretenders das Album "Packed!" und mit Phil Collins das Album "...But Seriously" auf, für das er das eingängige Gitarrenriff des großen Hits "Another Day in Paradise" entwickelte.

Als er sich 1991 erstmals mit Sting zusammentat, um das mit einem Grammy ausgezeichnete britische Nummer-eins-Album "The Soul Cages" zu schreiben, wurden Millers Folk-Melodien und sein weltgewandter, akustischer Sound zu einem zentralen Bestandteil von Stings Hits "Ten Summoner's Tales" und "Sacred Love", und die beiden schrieben gemeinsam den Song "Shape of My Heart", der später auf dem Soundtrack des Kultfilms "Leon" verwendet und von Nas, Sugababes und Craig David gesampelt wurde.

Miller spielte nicht mehr nur in kleinen Clubs, sondern trat auch in Arenen und Stadien vor über 85.000 Menschen auf. Als Solokünstler gelang es ihm jedoch, einen intimeren, persönlicheren Sound zu kreieren, beginnend mit dem 1995 erschienenen Album "First Touch" und seinen atmosphärischen, anmutigen, weichen Jazz-Instrumentals. Sein meistgelobtes Werk "Second Nature" folgte 1999, und seine Zusammenarbeit mit dem brasilianischen Gitarren-Maestro Sebastiao Tapajos beeinflusste das 2005 erschienene "Third World" stark; aber er wandte sich auch der klassischen Musik auf "Shapes" zu und griff später zur E-Gitarre und rockte auf "November".

Neben Sting hat er weiterhin mit Künstlern wie Ronan Keating, Katie Melua und Youssou N'Dour zusammengearbeitet, kehrt aber immer noch zu seinen verträumten, instrumentalen Klanglandschaften zurück und unterzeichnete 2017 für sein zwölftes Solo-Studioalbum "Silent Light" beim Jazz-Label ECM.