Show cover of Kontrafunk: Fernruf

Kontrafunk: Fernruf

Hörer aus aller Welt sprechen mit dem Kontrafunk. Ob Touristen oder Auswanderer - es geht um das Leben in der Fremde, die vielleicht zu einer neuen Heimat wird. Thematisiert werden die Gründe des Weggangs, berufliche und persönliche Perspektiven, sowie konkrete Schwierigkeiten bei der Niederlassung. Außerdem gibt es praktische Tipps für mögliche Nachzügler. Denn sehr viele Menschen ziehen aus den letzten Jahren und der heutigen Lage nur eine Konsequenz: nichts wie weg.

Titel

Mit 51,52 Millionen Einwohnern ist Kolumbien nach Mexiko das einwohnerstärkste spanischsprachige Land der Welt. Landschaftlich hat das Land einiges zu bieten: von schneebedeckten Bergen über Urwald bis hin zu Pazifik- und Atlantikküste. In Kolumbien wohnt der Personaltrainer Jürgen Maiwald. Er fühlt sich in Kolumbien sehr wohl. Wir erfahren aber auch, warum Kolumbien erschreckend unberechenbar sein kann. Ein Land, in dem Sie die ländliche Ruhe und die Ruhe vor größerem staatlichem Interesse finden, ist Bulgarien. In einem 80-Seelen-Dorf wohnt die deutsche Rentnerin Renate Prell. Für die Bürokratie konnte sie sich bisher auf unverhoffte und spontane Hilfe ihrer Mitmenschen verlassen. Wenn es aber darauf ankommt, bucht sie sich eine Dolmetscherin, schließlich macht ihr die bulgarische Sprache ordentlich zu schaffen. Frau Prell zeichnet uns das Bild eines Landes, in dem man ohne geländegängigen Wagen nicht weit kommt.

18.05.26 • 46:00

Auswandern heißt heute oft nicht mehr: alles zurücklassen. Viele Menschen leben zwischen mehreren Ländern, bauen sich neue Perspektiven auf – beruflich, privat oder einfach aus Sehnsucht nach einem anderen Leben. In dieser Ausgabe des „Fernrufs“ erzählen zwei Menschen von genau diesem Weg: Jan Kläre über seinen Alltag zwischen schwedischer Naturidylle und Wirklichkeit im hohen Norden und Joe Castello über ein Leben mit mehreren Heimaten – von Ungarn bis zu neuen Plänen auf den Philippinen.

11.05.26 • 45:10

Was passiert, wenn man das vertraute Leben hinter sich lässt und dem eigenen Gefühl folgt? Doreen du Bois hat genau das getan und ist mit ihrer Familie nach Dänemark gezogen – auf der Suche nach mehr Ruhe, Natur und einem bewussteren Alltag. Parallel dazu erzählt die Familie Teerling von ihrem radikalen Schritt: vom Leben in Niedersachsen hin zu einer großen Farm in Kanada, nahe Halifax, mit Wald, See und einer Bisonherde. Zwei Auswanderungsgeschichten, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und doch zeigen, wie viel Mut, Unsicherheit und Hoffnung in einem Neuanfang stecken.

04.05.26 • 48:16

Paraguay und Südwestfrankreich – zwei Länder, zwei völlig unterschiedliche Lebenswelten. In dieser Ausgabe von „Fernruf“ berichten Mira Feist und Mario Bernkopf von ihrem Schritt ins Ausland. Mira Feist hat Deutschland gemeinsam mit ihren Kindern verlassen und sich in Paraguay ein neues Leben aufgebaut – geprägt von Natur, neuen Chancen und ungewohnten Herausforderungen. Mario Bernkopf hingegen lebt heute in Nérac in Frankreich, wo aus einem langjährigen Urlaubsziel ein dauerhafter Lebensmittelpunkt wurde. Zwischen tropischem Alltag und französischer Lebensart zeigen beide, wie facettenreich Auswandern sein kann – und was wirklich dahintersteckt.

27.04.26 • 44:41

Auswandern zwischen Druck und Freiheit: Rosa von der Beek verließ Deutschland während der Corona-Zeit in Richtung Bosnien und Herzegowina – nicht aus Abenteuerlust, sondern aus einem Gefühl der Enge. Sie wurde durch ihren offen Corona-Widerstand zur Zielscheibe des Staates. Ein Jahr später kehrte sie nach Mecklenburg-Vorpommern zurück. Ganz anders Sebastian Olbrich: Mit 75 Jahren lebt er überwiegend im Wohnmobil, reist durch Europa und überwintert in Split. Zwei Lebensentwürfe, zwei Perspektiven auf das Auswandern – und die Frage, was Menschen wirklich antreibt, ihre Heimat zu verlassen oder neu zu definieren.

20.04.26 • 45:42

Zwischen Skandal und Sehnsucht: Diese Sendung blickt auf zwei völlig unterschiedliche Wege ins Ausland. Werner Rydl, eine der umstrittensten Figuren Österreichs, lebt heute in Brasilien und spricht über sein Leben nach den Schlagzeilen, politische Einflussnahme in der neuen Heimat und persönliche Neuanfänge. Ganz anders Steffi Goetz: Sie ist mit ihrer Familie nach Koh Phangan ausgewandert und hat den Traum vom Leben unter Palmen gewagt. Zwischen Alltag, Schule und Bürokratie zeigt sich, was wirklich hinter dem Auswandern steckt.

13.04.26 • 47:41

Manchmal reicht ein Gedanke – und das eigene Leben bekommt eine neue Richtung. Der Gedanke von Katharina Wittenbrink war: Raus aus Deutschland! Neubeginn an einem Ort, der weniger einengend ist! Katharina Wittenbrink steht kurz davor, Deutschland hinter sich zu lassen und in Südafrika neu zu beginnen. Zwischen Abschied, Planung und vielen offenen Fragen arbeitet sie Schritt für Schritt auf ihr neues Leben am Kap der Guten Hoffnung hin. Ganz anders – aber genauso entschlossen – verlief der Weg von Sibylle Vetter. Nach mehreren Jobverlusten während der Corona-Zeit wagte sie den radikalen Schritt und wanderte nach Portugal aus. Heute lebt sie zwischen Lissabon und Madeira und zeigt Touristen ihre Wahlheimat aus dem Tuk-Tuk heraus.

06.04.26 • 47:41

In dieser Ausgabe führen zwei Auswanderergeschichten nach Sardinien und Thailand. Nicole Vieracker wagte 2020 den Schritt von der Oberpfalz auf die italienische Insel Sardinien. Die Liebe brachte sie dorthin – und das Leben hielt einige Überraschungen bereit. Zwischen ruhigen Wintermonaten, Familienalltag und der weiten Landschaft der Insel entdeckte sie ihre Leidenschaft für die Aquarellmalerei neu. Im Gespräch erzählt sie, wie sich das echte Sardinien anfühlt – fernab von Urlaubsromantik und Hochsaison. Auch Rainer Deyhle hat Deutschland hinter sich gelassen. Der studierte Jurist lebt heute mit seiner Frau in Thailand, nur wenige Schritte vom Strand entfernt. Seine Auswanderung hat er sogar kreativ verarbeitet: In seinem selbst geschriebenen Lied „Goodbye Deutschland“ erzählt er von Abschied, Aufbruch und einem neuen Kapitel im Leben.

30.03.26 • 42:51

Ein Deutscher moderiert mitten in der Nacht europäische Popmusik in Montana – und an der kanadischen Atlantikküste beginnt eine Frau ein neues Leben. In dieser Ausgabe von „Fernruf“ treffen zwei Auswanderergeschichten aufeinander. Thomas Hoheisel sendet aus Bozeman beim Lokalsender KGLT seine Sendung „Eurozone“ und verbindet europäische Musik mit der Weite der Rocky Mountains. Anschließend erzählt Uta Böer von ihrem Neuanfang in Nova Scotia, wohin sie gemeinsam mit ihrem Mann Frank Böer gezogen ist. Wie verändert sich der Blick auf die Heimat? Wie fühlt sich Integration wirklich an? Und was bleibt vom Traum vom Auswandern, wenn der Alltag beginnt?

23.03.26 • 46:45

Zwei Kontinente, zwei Lebensentscheidungen: Gerd Johannes Bayr tauschte Tirol gegen Rio de Janeiro und lebt seit zwanzig Jahren zwischen Zuckerhut und Atlantik. Er erzählt von Mentalitätsunterschieden, brasilianischer Gelassenheit und dem Blick auf den deutschsprachigen Raum aus der Ferne. Roger Swiss Bianco zog nach zwölf Jahren Vorbereitung 2007 in die USA. Heute führt er in Georgia ein international tätiges Unternehmen für Klingen und Messer und beobachtet Europa mit kritischer Distanz.

16.03.26 • 46:36

In dieser Ausgabe sprechen wir mit Bruck Kimmerle über das Auswandern nach Lettland – von Bürokratie, Steuern und Rentenfragen bis zu Chancen und Fallstricken. Kimmerle lebt zwischen Riga und Berlin und ist eng mit der deutschsprachigen Community vernetzt. Außerdem hören wir erneut Sebastian Schwarz, der bereits im „Fernruf“ zu Gast war. Sein chilenisches Offgrid-Projekt „Cataleya 3Xperience“ ist gewachsen – und durch einen Zufall landete er im Schlüsseldienst-Business. Heute sucht er händeringend Fachkräfte. Zwei Länder, zwei Wege – und ein ehrlicher Blick auf das Abenteuer Auswandern.

09.03.26 • 45:01

In dieser Ausgabe geht es vom Berliner Grau-Blau ins brasilianische Grün: Thomas Roscher, Diplom-Kaufmann und ehemaliger leitender Angestellter im öffentlichen Dienst, hat mit über sechzig den Schritt nach Brasilien gewagt. Er erzählt von Lebensfreude, Sicherheitsfragen und dem täglichen Ringen mit portugiesischen Formularen. Außerdem führt der „Fernruf“ nach Argentinien. Fotograf Richard Gubler wollte 2019 eigentlich nur eine Auszeit. Mit Camper, Partnerin und Baby wurde daraus ein neues Leben am Fuße der Anden – inklusive Finca und Campingplatz. Zwei Geschichten, zwei Länder, ein gemeinsamer Nenner: der Mut, neu anzufangen.

02.03.26 • 46:37

In diesem „Fernruf“ hören wir Interessantes aus Fernost: Kevin Caputo ist nach Japan ausgewandert und hat in eine japanische Familie eingeheiratet. Er schätzt an seiner neuen Heimat Folgendes: Japan ist ein Land der Geheimnisse, der Gewaltlosigkeit und der Zurücknahme der eigenen Person. Wer negativ auffällt, hat es schwer, wer sich aber darauf einlässt, hat ein wunderbares Leben. Unser zweiter Gast ist Beate Beyer, sie lebt bereits seit einigen Jahren in Ungarn und liebt die Hilfsbereitschaft der Ungarn, ihre Liebe zum eigenen Land und das respektvolle Verhalten der ungarischen Kinder. (Wiederholung vom 30. September 2024)

23.02.26 • 46:31

Musikwissenschaftler Tobias Plebuch ist nach Schweden ausgewandert. Dort sind die Dinge nicht nur in Sachen Corona einfacher: Er spürt einen gesellschaftlichen Zusammenhalt, von dem er anerkennend und fast ein wenig bewundernd zu berichten weiß. Und wenn wir schon beim Bewundern sind: Der Kerntechniker Manfred Haferburg kommt aus der Bewunderung seiner neuen Heimatstadt nicht heraus. Er lebt mit seiner Frau nun schon über zwanzig Jahre in Paris. Von ihm bekommen wir Zuzugswilligen eine nützliche Gebrauchsanweisung, wie wir uns in der Stadt der Liebe zurechtfinden. So viel sei gesagt: Das nötige Kleingeld sollte man schon mitbringen, denn die schönen Pariser Altbauten sind nicht gerade zum Schnäppchenpreis zu bekommen. (Wiederholung vom 22. Januar 2024)

16.02.26 • 47:12

In dieser Ausgabe sprechen Raquel Erdmann und Frank Böer über ihr Leben zwischen Nähe und Distanz. Raquel lebt seit 2012 in Norwegen, einem mystisch geprägten Land außerhalb der EU, und kennt beide Perspektiven: das Dazugehören und das Beobachten von außen. Sie ging wegen der Liebe nach Norwegen. Frank Böer hat Deutschland Richtung Kanada verlassen und lebt heute mit seiner Frau in Nova Scotia, dort, wo der Atlantik den Alltag bestimmt. Er ist schweren Herzens gegangen. Der Grund: Deutschland fährt gegen die Wand!

09.02.26 • 48:24

Caroline Pauly lebt seit 2002 in Australien. Weite, Offenheit und ein anderer Umgang mit Arbeit und Alltag prägen ihr Leben – ein Heimatbesuch in Cuxhaven stellte vieles infrage, was früher selbstverständlich war. Dieter Nerge entschied sich nach einem internationalen Berufsleben für Malta: eine Insel mit Sonne, Geschichte, kurzen Wegen und eigenem Rhythmus. Zwei Auswanderungen, zwei Kulturen – und der gemeinsame Blick von außen auf Deutschland, Europa und die Frage, was Lebensqualität wirklich ausmacht.

02.02.26 • 44:44

Diese „Fernruf“-Ausgabe beschäftigt sich mit dem Auswandern jenseits von Klischees. Jakob Pinneker lebt seit 2016 in Russland und hat in Nischni Nowgorod ein neues Zuhause gefunden. Pinneker spricht über seinen Weg, über Bürokratie, Sprache und darüber, wie aus eigenen Erfahrungen eine Agentur entstand, die andere beim Ankommen in Russland unterstützt. Jessica Mittler lebt seit mehreren Jahren in England und kennt den Alltag dort aus unterschiedlichen Lebensphasen. Wie funktionieren Krankenversorgung, Versicherungen und Alltagsregeln auf der Insel – und worauf sollte man vorbereitet sein? Zwei Länder, zwei Perspektiven, ein ehrlicher Blick auf das Leben im Ausland.

26.01.26 • 46:02

In dieser „Fernruf“-Ausgabe stehen zwei sehr unterschiedliche Auswanderungsgeschichten im Mittelpunkt. Sebastian Biehl berichtet von seinen Jahren in Südafrika und seinen intensiven Recherchen über Orania, einen Ort, der bis heute polarisiert. Seine Erfahrungen hat er im Buch „Ein Volk sucht seinen Platz“ festgehalten. Außerdem sprechen wir mit Cate Katharina Luckey, die gemeinsam mit ihrem Partner Peter nach Irland ausgewandert ist. Auf ihrem Instagram-Profil the.souls.home dokumentieren sie ihren Neuanfang auf der grünen Insel. Die Themen sind Alltag, Bürokratie, Absicherung und das Leben in Irland zwischen Klischee und Realität.

19.01.26 • 46:58

In dieser Ausgabe des „Fernrufs“ machen wir einen Schwenk nach Afrika an den Victoriasee, wo Rudolf Hass seine Zelte aufgeschlagen hat. Wir erfahren mehr über die ugandische Gesellschaft und welchen Illusionen man sich als Einwanderer oder Tourist nicht hingeben sollte. Unsere zweite Station ist Thailand. Heike Vetter erzählt, warum sie dort lebt, aber nicht arbeitet. Denn ihre Geschäfte macht sie lieber in Singapur. Vetter berichtet viel Lehrreiches über den Wirtschaftsstandort Asien und wie sie den Wirtschaftsstandort Europa von außen betrachtet. (Wiederholung vom 15. Januar 2024)

12.01.26 • 45:50

In diesem „Fernruf“ geht es an zwei Orte, an denen die Natur eine ganz wichtige Rolle spielt: nach Montana in die USA – dort sagen sich nicht nur Fuchs und Hase gute Nacht, sondern auch Grizzly und Alpaka. Die Grizzlys erschrecken unvorsichtige Wanderer und Camper, und die Alpakas leben auf der Farm der gebürtigen Wienerin Evi Dixon. Von ihr erfahren wir, warum es kein Zufall war, dass sie als Österreicherin nach Montana kam. Der zweite Ort ist Togo in Afrika. Kenner der Geschichte wissen, dass auch hier ein Tiername ins Spiel kommt, es war nämlich der Deutsche Gustav Nachtigall, der das Togoland gegründet hat. Und wir werden erstaunt sein, zu erfahren, dass dieser Nachtigall immer noch großes Ansehen in Togo genießt. Das und mehr erfahren wir vom nach Togo ausgewanderten und in seinem Fach absolut ausgewiesenen Kunsthändler Peter Herrmann. (Wiederholung vom 8. Januar 2024)

05.01.26 • 44:55

In dieser Ausgabe zieht es uns in den Fernen Osten: Gleich zu Beginn erzählt Constanze Paul von ihrem Bildungsauftrag in der Mongolei und bringt uns das Land, die Mentalität, aber auch traditionelle Laute näher. Im zweiten Teil der Sendung berichtet Sven Müller, was Japan als Auswanderungsland für ihn so attraktiv macht und warum er sich bereits vor einer Reise in die alte Heimat Deutschland wieder auf seine Rückkehr nach Japan freut. (Wiederholung vom 2. Dezember 2024)

15.12.25 • 47:23

Dieses Mal öffnen wir die Tür zu zwei neuen Welten: Zuerst nach Rumänien, wo Andreas Ambrus von Deutschland aus zu seinen Wurzeln zurückgekehrt ist und mit dem Ambrus Village und Retreat ein Projekt erschafft, das mehr Herz als Holz hat. Mit ihm sprechen wir über das echte Leben dort – vom Konto bis zum Grundstückskauf, von Alltagspreisen bis Bürokratie. Danach führt uns Rob Schulze nach Schottland, in ein Land aus Wind, Musik und endlosen Highlands. Er erzählt, wie aus einer frühen Faszination ein Zuhause wurde und warum er heute Reisenden sein persönliches Schottland zeigt. Zwei Stimmen, zwei Länder, ein gemeinsamer Funke: der Mut, woanders neu zu beginnen.

08.12.25 • 46:52

In dieser Ausgabe des „Fernrufs“ legen wir auf zwei Inseln an. Zunächst bei Marco Meyer, der mit seiner ugandischen Frau auf Kreta gelandet ist. Er hat sich noch nicht ganz entschieden, ob es nicht doch wieder nach Uganda geht. Eines jedoch ist ziemlich sicher: Nach Deutschland geht es nicht mehr zurück. Die zweite Insel, die wir besuchen, ist ebenfalls eine griechische. Melanie Altenkamp wohnt mit ihrer Familie auf Nordzypern, dem türkisch geprägten Teil der Insel. Von ihr erfahren wir, wie normal einem die Spaltung einer Insel im Alltag vorkommen kann und dass es dort ein großes Potenzial für Bildungseinrichtungen gibt. (Wiederholung vom 11. November 2024)

01.12.25 • 49:27

In dieser Folge berichtet Rainer Beyer, warum er Deutschland gegen Dänemark getauscht hat, warum man sich über freundliche Nachbarn nicht wundern darf und weshalb er sich nicht über jede Auswanderung freut. Sascha Bauer nimmt uns mit nach Paraguay, wo er nach einer Marktanalyse ein eigenes Resort-Hotel aufgebaut hat, nebenbei eine Projektfirma führt und weiterhin als Versicherungsmakler aktiv bleibt. Wir bekommen jede Menge offene Einblicke in Entscheidungen, Herausforderungen und das ganz normale Leben fernab der alten Heimat.

24.11.25 • 46:45

Portugal steht für viele für Weite, Meer und ein Lebensgefühl, das sofort entspannt. Für Alexandra Christiansen ist es weit mehr: ein Ort, der ihre beiden Herkunftsländer verbindet und den sie heute ihr Zuhause nennt. Von dort hört sie uns regelmäßig und diesmal erzählt sie selbst ihre Geschichte. Außerdem begleiten wir Bela Bienert, der sein Leben in Deutschland hinter sich ließ und mit seiner Familie in Nova Scotia in Kanada einen neuen Anfang wagte. Nachdem wir seine Mutter bereits kennengelernt haben, zeigt er uns nun, wie sich dieser große Schritt aus der Sicht eines jungen Menschen anfühlt.

17.11.25 • 48:11

Wer sich auf das Abenteuer Auswanderung einlässt, der muss sich nicht nur um Haus, Hof und Auskommen kümmern. Der Mensch als soziales Wesen braucht Freundschaften, Bekanntschaften und Geselligkeit. Das sollte eigentlich bei den offenen und zuvorkommenden Schweden kein Problem sein. Warum es bei dieser Suche manchmal hakt, verrät uns Operngesangslehrerin Regine Köbler. Auf eine ganz andere Suche begibt sich regelmäßig Dieter Reisenauer. Er führt oft auf Safaritour Abenteuerlustige durch den namibischen Busch. Hier sucht man aber weniger Menschen, sondern Löwe, Elefant und Leopard. Was man alles im Busch wissen muss und wie hautnah diese Tiererlebnisse sein können, hören wir auf beeindruckende Weise.

10.11.25 • 47:44

Wie lebt man in diesen Tagen eigentlich als Auswanderer in Israel? In welchem seelischen Zustand ist die Gesellschaft, und was haben die letzten zwei Jahre Krieg mit den Menschen gemacht? Darüber berichtet Karin Ziskind, die vor langer Zeit aus Göttingen nach Israel ausgewandert ist. Wer seine Ruhe haben will und zu günstigen Konditionen in leerstehenden Häusern leben will, kann sich bei Sebastian Liber in Kroatien umschauen. Sein Tipp: Auch im Herbst ist Dalmatien schön. Er hilft Menschen, in Kroatien – aber auch weltweit – den passenden Ort „für länger“ zu finden.

03.11.25 • 45:16

Die Berlinerin Katrin Frick hat das kühl-graue Berlin hinter sich gelassen und lebt jetzt mit ihrer Familie auf einer Finca auf Mallorca. Sie fühlt sich dort sehr wohl, denn gerade für Kinder und Familie hat Mallorca viel zu bieten: gute Schulen, viel Kontakt mit Einheimischen, Sport und ein angenehmes Leben, das zum Großteil draußen stattfindet. Wer sich überlegt, ein neues Leben in Paraguay zu beginnen, muss sich auf einiges gefasst machen: Wurde früher in der Bürokratie in Paraguay vielleicht das ein oder andere Auge zugedrückt, will man nun extrem genau wissen, wer kommt und was er auf dem Kerbholz hat. Die Paraguayerin Evelyn Huber kümmert sich um bürokratische Anliegen und gibt Hilfestellung für die Auswanderung.

27.10.25 • 47:40

Wie findet man eigentlich die richtige Haltung zum Auswandern? Und wie finde ich heraus, ob mir Auswandern überhaupt liegt? Am besten, man startet seinen Absprung in einer entspannten Kulisse unter Palmen, Sonne, bei Ananas und Meer. Der Österreicher Albert Emmanuel Kessler-Schenk hilft Auswanderern auf der Kanareninsel La Palma, bei Yoga und Nachdenken zu Erkenntnissen über sich selbst zu kommen. Im zweiten Gespräch schwärmt die Deutsche Sibylle Diekamp-Altmann von Ihrem neuen Lebensmittelpunkt Chile. Dabei hat sich diese Länderliebe über Jahrzehnte entwickelt und bestärkt. Ihr Motto: Nicht die Flucht von einem schlechten Ort weg ist der Schlüssel zu einer guten Auswanderung, sondern die Bewegung zu einem besseren Ort hin.

20.10.25 • 46:55

In dieser Ausgabe zieht es uns nach Mittel- und Südamerika. Christiane Wilke ist nach Paraguay ausgewandert. Sie sagt, manchmal denke sie einfach noch zu deutsch, das sei eine große Herausforderung. Den Musikproduzenten Andreas Bührer hat es in ein Land direkt an der Südgrenze Mexikos gezogen: Guatemala. Ein hispano-dominiertes Gebiet, sollte man meinen. Bührer lebt dort jedoch unter den Ureinwohnern, den Mayas. Er weiß vom Charakter des Volkes, aber auch von den Lebensumständen interessante Dinge zu berichten.

13.10.25 • 47:20

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