Der neunjährige Yascha will wissen, warum wir sterben, es einen Gott gibt oder Kirchen. Yascha fragt den evangelischen Pfarrer Hannes Schott. Beide sprechen unterhaltsam über die großen Fragen dieser Welt - Glaube, Gott und Religionen. Ein Podcast für Kinder und ihre Eltern.
Yascha ist ein bisschen traurig: "Yascha fragt" ist bald vorbei. Und damit die Möglichkeit, Hannes jede Woche eine Frage zu stellen. Hannes versucht ihn zu trösten. Ihn gibt es ja immernoch. Und Hanned glaubt, wir haben ganz viele Antworten auf Fragen in uns drin. Bei vielem braucht Yascha gar keinen alten Pfarrer wie Hannes, um eine Antwort zu finden. Jesus sagt: Das Reich Gottes ist in uns drinnen. Wir haben also alles in uns angelegt. Und Jesus hat gesagt: Werdet wie die Kinder. Manchmal muss man vielleicht nicht alles verstehen, sondern einfach vertrauen. Da erinnert Hannes Yascha daran, wie sie früher gesungen haben "Weil ich Jesu Schäflein bin". Denn darum geht's im Glauben: sich behütet und geborgen fühlen. Dann braucht's vielleicht gar keine Antworten auf alle Fragen. Und einmal werden wir Gott alle Fragen stellen können. Ganz überzeugt ist Yascha noch nicht- aber es gibt ja noch eine Folge!
18.01.26 • 02:10
Hannes hat zwei Antworten aus der Bibel parat. Im Buch Prediger heißt es: Es gibt nichts Besseres, als fröhlich zu sein und es sich gut gehen zu lassen. Also: auf sich achten, das Gute nicht ständig wegschieben. Jesus geht noch einen Schritt weiter und sagt: „Glücklich sind die Traurigen, denn sie werden getröstet.“ Yascha protestiert sofort denn für ihn passt traurig und glücklich nicht zusammen. Hannes widerspricht jedoch, denn er meint, man kann traurig und trotzdem glücklich sein , wenn man sich geborgen und getröstet fühlt. Auch bei läuft nicht immer alles rund, aber trotzdem gibt es diese kleinen Dinge, die Glück zurückbringen. Ein „glückliches Leben“ heißt nicht, dass nie was Schlimmes passiert, sondern dass man trotzdem glückliche Sachen findet und festhält. Und wenn man traurig war, spürt man das Schöne vielleicht sogar stärker.
11.01.26 • 02:05
Nach der letzten Folge „Yascha fragt“ über die Zukunft ist für Yascha klar klar: Er will vor allem glücklich sein. Hannes findet das sehr vernünftig. Yascha stellt fest, dass Glück manchmal auch mal „nichts Sinnvolles tun“ wie zocken, chillen, oder Quatsch machen ist. Oder auch mal „was Sinnvolles tun“ wie Zimmer aufräumen, weil man das Ergebnis sieht. Hannes erinnert das an Maria und Martha aus der Bibel: Martha organisiert und schuftet, Maria setzt sich einfach zu Jesus und hört zu. Als Martha sich beschwert, sagt Jesus: Maria hat das Bessere gewählt. Yascha wittert sofort die falsche Konsequenz „Also nie mehr Zimmer aufräumen, alle werden diese Folge lieben!“, aber Hannes erklärt: Klar gibt’s Martha-Momente, wo man was machen muss. Nur sollte Glück nicht immer am Tun hängen, denn manchmal kann man gar nichts leisten, weil man krank oder traurig ist. In der Bibel heißt es: „Gott nahe zu sein ist mein Glück.“ Vielleicht liegt Glück also auch in der Ruhe und in der Nähe zu Gott. Und wenn man nicht glaubt? Dann kann man sich auf die Suche machen: in Kirchen, Büchern, oder eben bei „Yascha fragt“.
04.01.26 • 02:42
Yascha ist heute im Zukunftsmodus. Er will nicht nur „irgendwie alt werden“, sondern gut leben. Hannes muss nachdenken und erzählt dann von früher: Er war als Kind schüchtern und hätte gern gehört, dass er genau richtig ist, so wie er ist, und dass noch viel Tolles auf ihn wartet. Yascha staunt, weil Hannes nun so gar nicht mehr schüchtern wirkt und ja auch immer mit seiner Band auf Bühnen steht. Geschweige denn auf der Kanzel beim Gottesdienst.. Doch Hannes erklärt: Auch unangenehme Erfahrungen machen einen zu dem, der man später ist. Und manchmal öffnen sie sogar Türen. Er ist zum Beispiel gegen die Schüchternheit zum Theaterspielen gegangen, hat dort Freunde gefunden, viel gelernt und viele Jahre später entstand daraus, zusammen mit Micha, die Idee zu „Yascha fragt“. Yascha merkt: Man weiß oft erst später, wozu etwas gut war. Hannes findet: Manchmal braucht’s Geduld und Vertrauen.
28.12.25 • 02:15
Nachdem Yascha und Hannes sich darüber ausgetauscht haben, wie die feiern, die nicht an Jesus glauben, kommt die nächste große Frage: Wie feiern die, die keine Verwandten haben? Hannes sagt: Einsamkeit ist ein großes Thema, gerade an Weihnachten. Und vielerorts wird grad in der Advents- und Weihnachtszeit viel für einsame Menschen angeboten. Das Problem mit Weihnachten ist halt, dass es inzwischen von der Erwartungshaltung voll überfrachtet ist. Das versteht auch Yascha: Weihnachtsfilme sind voller Kitsch und Liebe und ohne Streit. Hannes erzählt dann vom echten Weihnachten, in dem ein Kind im Stall zur Welt kommt, Menschen ohne Geld und Ansehen die ersten Besucher waren. Und es passieren wunderbare Dinge in der Weihnachtsgeschichte. Gott kommt auf die Erde. Yascha wünscht sich, dass das jeder auf der Erde mitkriegen, dass deswegen keiner allein ist. Da bleibt nur noch, dass die beiden allen Frohe Weihnachten wünschen. Und dass es sich alle gutgehen lassen.
21.12.25 • 02:50
Yascha grübelt: Viele Menschen glauben nicht an Jesus. Wie sollen die denn Weihnachten feiern. Hannes ist überzeugt: Ganz viele von denen feiern auch Weihnachten oder ähnliche Feste. Jüdische Menschen feiern Chanukka, das Lichterfest. Oder Muslime glauben auch, dass es Jesus gab. Insofern können sie Weihnachten auch gut respektieren. Außerdem ist für viele Menschen Weihnachten inzwischen mehr, als in die Kirche zu gehen. Dazu gehört: gutes Essen, Familie treffen, Besuche, Geschenke, Verreisen ... so feiern auch Menschen anderer Religionen mit. Außerdem erinnert Weihnachten auch Menschen, die nicht glauben, an ihre Kindheit. In die Kirche sind natürlich alle eingeladen. Hannes wünscht sich, dass es alle an Weihnachten gut haben - und findet es auch nicht falsch, dass jemand, der nicht an Jesus glaubt, Weihnachten feiert. Jesus freut sich mit und über jeden, der irgendwie mit ihm feiert. Hannes findet es schön, dass Weihnachten allen so wichtig ist, auch wenn sie mit Kirche nicht mehr so viel anfangen können. Und er und Yascha wünschen allen das, was der Engel an Weihnachten verspricht: Frieden auf Erden.
14.12.25 • 03:29
Yascha denkt: Da muss sich Hannes doch auskennen! Immerhin ist er mit Yaschas Papa schon viele Jahre befreundet. Was ist Freundschaft? Hannes erzählt Yascha, was für ihn einen echten Freund ausmacht. Freunde wollen füreinander nur das Beste. Nach Treffen sind die Batterien wie aufgeladen. Und noch viel mehr... Da muss Yascha schon fragen: "Was hat das mit Gott zu tun? Sonst wäre das keine richtige 'Yascha fragt'-Folge." Klar hat das auch viel mit Gott zu tun. Jesus sagt uns einmal allen: "Ihr seid meine Freunde!" Und während Hannes schon erleben musste, dass Freundschaften auseinander gingen, tröstet es ihn, dass das mit Gott und Jesus nicht passieren kann. Da fällt Yascha nur noch eins ein: "Der Freund von einem Freund ist auch irgendwie mein Freund." Darüber muss dann Hannes erstmal nachdenken.
07.12.25 • 03:01
Yascha fragt: Darf ich wütend sein? Yascha ist manchmal richtig wütend. Aber darf er das? Christen sollen doch lieb und nett sein. Hannes gibt zu, dass er manchmal auch wütend ist: über Ungerechtigkeit und Dummheit. Und Hannes erzählt ihm, dass Jesus auch wütend wurde. Da hatten Geldwechsler und Händler ihre Stände im Tempel aufgebaut. Da hat er geschimpft, dass sie aus dem Tempel eine Räuberhöhle gemacht haben. Und Moses war wütend übers Goldene Kalb. Da üben Yascha und Hannes, wütend zu sein. Das tut gut. Da kann man zum Schluss zu Gott auch mal sagen: Danke für die Wut!
30.11.25 • 02:14
Yascha hat einen Text gesehen, den Hannes an Yaschas Papa geschrieben hat. Da sind in manchen Worten so komische kleine Sternchen. Hannes erklärt: Das sind Gendersternchen. Und die verwendet Hannes, um niemanden auszuschließen. Und das erinnert an Jesus, der auch niemanden ausschließen wollte. Da denkt sich Yascha: Also wenns um Jesus geht, hat's ja doch irgendwie mit Weihnachten zu tun.
23.11.25 • 02:55
Yascha hat ein Problem: Er ist zu einem Geburtstag eingeladen, seine Großeltern kommen ein paar Stunden zu Besuch und dann hat ihn noch jemand gefragt, ob er in die Kirche mitgehen will. Alles gleichzeitig geht nicht und er hat Angst, was zu verpassen. Hannes fällt eine Geschichte aus der Bibel ein, die Jesus erzählt. Einer will ein Fest feiern, aber alle Eingeladenen sagen ab. Dann lädt er die Obdachlosen ein und die Ausgeschlossenen der Gesellschaft und die feiern natürlich mit. Jesus meint dmit wohl, ass man Gottes Einladung annehmen soll. Und dass vielleicht die, denen es nicht so gut geht, sich nichts entgehen lassen. Wie sich Yascha jetzt entscheidet bei seinen drei Möglichkeiten, müsst Ihr Euch aber selber anhören.
16.11.25 • 02:39
Yascha und Hannes unterhalten sich über Maria: Die Arme hat ja ganz schön was mitmachen müssen. Da muss sie schon eine besondere, starke Frau gewesen sein. Was Yascha aber wundert ist, dass manche Maria anbeten. Hannes erklärt ihm, dass Maria über Jahrhunderte der Zugang zur weiblichen Seite Gottes war und er darüber froh ist. Gemeinsam sind sie froh über Maria, denn ohne sie hätte es Jesus nicht gegeben. Und der hat ihr bestimmt einiges seiner Mutter verdankt, wie auch Yascha seiner Mutter viel verdankt.
09.11.25 • 02:47
Yascha ist die heutige Frage ein bisschen peinlich. Denn er möchte wissen, wie das denn so war mit der Geburt von Jesus... Und wer war sein Vater? Gott oder Josef? Und wie ist das mit Maria, die ohne Mann schwanger wurde? Für Hannes ist nicht so wichtig, wer jetzt genau der Vater von Jesus war - für ihn ist wichtiger, dass es Jesus überhaupt gab. Das ist ja genauso wie mit Freunden: Wenn man jemanden mag, ist es nicht so wichtig, wer seine Eltern sind. Es war den Menschen jedenfalls wichtig, dass Jesus ganz eng mit Gott verbunden war und dass man, wenn man Jesus gesehen hat, gewissermaßen Gott gesehen hat. Das erinnert Yascha daran, dass Leute sagen, dass er ausschaut wie sein Papa, als er so alt war. Hannes schließt, dass es wie bei der Schöpfung ist: Es gibt eine biologische und eine Glaubensaussage - und die können sich ja ergänzen. Yascha ist jedenfalls dankbar, dass man über alles reden kann.
02.11.25 • 03:01
Yascha hat wieder eine Frage: Er hat gehört, dass Christ*innen kein Halloween feiern dürfen und würde gern Halloween feiern. Hannes sagt: Ursprünglich gab es bei den Kelten im Herbst ein Geister- und Totenfest. Er ergänzt aber gleich, dass er nicht an Geister glaubt, weil unsere Toten bei Gott gut aufgehoben sind. Das, erklärt Hannes weiter, dachten auch die Christinnen und Christen und haben daraus ein Fest für die Heiligen gemacht. Und er schlägt vor: Wir könnten ja Halloween so deuten, dass wir keine Angst vor Geistern und Gespenstern haben müssen und uns deswegen als was Gruseliges verkleiden und uns drüber lustig machen. Yascha meint, das ist wie in der Geisterbahn. Problem für Hannes ist, dass die Evangelische Kirche da Reformationstag feiert. Yascha ergänzt, bei Luther ging es ja auch darum, dass die Toten bei Gott gut aufgehoben sind. Also kann man am Reformationstag Halloween feiern.
26.10.25 • 02:54
Yascha fragt: Kann etwas machen, dass es auf der Welt nicht so schlimm zugeht? Hannes hält sich diesmal mit einer Antwort zurück, denn er findet, dass Yascha da sicher selber Ideen hat, was man machen könnte. Da fällt Yascha schon einiges ein: Gegen die Umweltverschmutzung zum Beispiel. Aber was kann man gegen Krieg machen? Das fängt für Hannes schon im Kleinen an: Wenn Kinder schon lernen, wie man sich benimmt und dass sie liebgehabt werden und dass man niemandem etwas wegnimmt, hilft das. Yascha nimmt das auf und möchte ein Vorbild sein. Aber was hilft gegen große Kriegsmacher in der Welt? Dagegen, sagt Hannes, kann man zeigen, dass man von dieser Einstellung nichts hält und zum Beispiel gut zu Menschen ist, die eine Heimat suchen. Und auf Demos könnte man auch gehen, findet Yascha. Da haben Yascha ja jetzt ordentlich was zu tun.
19.10.25 • 02:42
Yascha macht sich Sorgen über den Zustand der Welt: Kriege und Umweltverschmutzung gibt's in den Nachrichten. Hannes gibt zu, dass ihn das auch belastet. Und er erzählt von den Christinnen und Christen vor 2000 Jahren, die auch Angst vor dem Ende der Welt hatten. Die haben sich aber damit getröstet, dass am Ende alles gut sein wird. Denn Gott passt auf die Menschen auf, obwohl die Christ*innen damals auch schlimme Sachen erlebt haben. So war alles nicht mehr schlimm, weil sie wussten, dass es am Ende schön wird.
12.10.25 • 02:37
Yascha versteht nicht warum man Erntedank feiert - das kommt doch alles aus dem Supermarkt. Hannes erklärt ihm, dass Nudeln, Gummibärchen und sogar Plastik natürliche Ursachen hat: Pflanzen, Erde, Regen, Tiere. Alles Dinge, für die man Gott danken kann. Als Yascha Hannes fragt, wofür er dankbar ist, sagt er: Sogar für das, was nicht so gut läuft. Daran wächst er. Das erinnert Yascha an eine Pflanze, die auch Regen braucht. Gemeinsam sind sie dankbar für "Yascha fragt" und sind neugierig, wofür ihre Hörer*innen dankbar sind.
05.10.25 • 02:11
Yascha macht sich Sorgen: Aus seinem Bekanntenkreis geht kaum einer in die Kirche und viele Kinder sind nicht getauft. Ist die Kirche da bald am Ende und Hannes seinen Job los? Hannes sagt Yascha, was ihn tröstet: Dass es die Kirche schon 2000 Jahre gibt und wenn Gott sie weiter will, wird er sich auch um sie kümmern. Und weltweit gesehen, geht es Kirche und dem christlichen Glauben gut- auch wenn Hannes manche Ausprägungen davon nicht gleich gut findet. Yascha findet, dann soll sich Gott darum kümmern und die Kirche, Welt und uns retten. Hannes sieht es auch so - und selber mithelfen kann man auch immer.
28.09.25 • 02:21
Yascha hat von Hannes und im Religionsunterricht viel über Jesus gehört. Und da interessiert ihn schon: Wie war der eigentlich als Kind? Hannes erklärt, dass man darüber recht wenig weiß, außer dass er mit 12 Jahren in Jerusalem bei einem Besuch verloren ging. Das ist Yascha auch schon passiert. Hannes erzählt die Geschichte und meint, dass Jesus als Kind auch seinenTempel haben sie ihn dann gefunden- da hat er Fragen gestellt und viel über Gott gewusst. Das erinnert Yascha gleich an "Yascha fragt". Auch als Kind hatte Jesus wohl einen eigenen Kopf. Und hat sich später weiter mit Kindern verbunden gefühlt, denn er sagte zum Beispiel: "Bei Kindern ist Gott ganz nah. In ihnen ist das Reich Gottes."
21.09.25 • 02:59
Pünktlich zum Schulstart hat Yascha eine für ihn gerade ganz wichtige Frage wichtige Frage. Hannes kann ihn gut verstehen, zählt aber viele wichtige Punkte auf, warum Schule garnicht so schlecht ist. Und er verrät Yascha, dass auch manche Lehrerinnen und Lehrer nicht so gern in die Schule gehen. Da hilft nur eins: Es sich gemeinsam schön machen! Und was hat Gott mit der Schule zu tun? Der will, dass Menschen die gleichen Chancen haben, um zu wachsen und zu lernen. Yascha fällt es zwar schwer, aber am Ende kann auch er sagen: Danke für die Schule.
14.09.25 • 03:13
In der 80. Folge beantworten Yascha und Hannes Schott große Fragen von kleinen Hörerinnen und Hörern. Zum Beispiel von Noah aus Hamburg: Wer hat eigentlich Gott erschaffen? Und kommen auch Kinder in den Himmel, die nicht getauft sind? Hannes Antworten sind klar – und gleichzeitig sehr tiefgründig. Er spricht über einen Gott, der keinen Anfang braucht. Und über eine Liebe, die größer ist als jedes Taufbecken. Er glaubt: Gott ist größer als alles, was Menschen denken können. Auch größer als Zeit. Am Ende wird’s persönlich: Yascha erinnert sich an seine eigene Taufe – und was sie ihm heute bedeutet.
27.07.25 • 01:53
Yascha muss noch mal wegen den Religionen: Was haben Christen, Juden und Muslime eigentlich gemeinsam? Hannes erklärt, dass sich alle drei auf Abraham berufen, glauben an denselben Gott und kennen viele gleiche Geschichten. Doch warum gibt’s dann immer wieder Streit? Yascha zieht den Vergleich zu seinen Schwestern: „Wir sind auch verwandt – und streiten trotzdem!“ Am Ende wünschen sich beide, dass Religionen erkennen, was sie verbindet – und lieber miteinander „spielen“ als gegeneinander sind.
20.07.25 • 02:32
Yascha hat sich wieder einmal viele Gedanken gemacht: Wenn Gott überall ist und alle geschaffen hat, warum glauben dann viele nicht an ihn. Hannes hat für ihn zwei Antworten: vielleicht fehlt manchen die Antenne, um Gott zu empfangen. Und Gott will, dass wir Freiheit haben. Dazu gehört auch, niemanden zu zwingen, sondern frei entscheiden zu lassen. Dabei kommen sie noch zur wichtigen Frage: Glaubt Hannes immer an Gott? Die Antwort überrascht auch Yascha
13.07.25 • 02:10
Yascha hat diese Woche wieder eine neue Frage, und die ist gar nicht so leicht für Hannes zu beantworten. Wenn es doch nur einen Gott gibt – warum glauben die Menschen dann so verschieden? Hannes sagt: Weil Menschen überall auf der Welt Gott unterschiedlich erleben. Für die einen steckt er in der Natur, für die anderen in der Bibel, wieder andere sehen ihn im Mitmenschen. Klingt erstmal entspannt und friedlich. Aber warum gibt’s dann so oft Streit zwischen den verschiedenen Religionen? Da ist Yascha mega gespannt auf die Antwort von Hannes
06.07.25 • 02:59
Yascha hat mal wieder eine wichtige Frage: Wenn wir uns auf Jesus berufen, warum heißen wir dann nicht Jesusen? Hannes erklärt ihm, dass "Christus" nicht der Nachname von Jesus war, sondern ihn in eine Reihe mit Königen stellte. Das ist aber noch nicht alles: Der Name "Jesus Christus" bedeutet im Grunde zweimal das gleiche. Und "Yascha" könnte das auch bedeuten. Da ist sogar einmal Yascha sprachlos.
29.06.25 • 02:53
Jesus sagt: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Aber wer ist überhaupt dieser „Nächste“? Wer Yascha bereits kennt, der weiss, er will es jetzt genau wissen – und Hannes erzählt ihm die Geschichte vom barmherzigen Samariter. Eine Geschichte die Yascha bereits bekannt vorkommt. Die Geschichte hat es aber in sich. Zwei gläubige Kirchenmitarbeiter gehen einfach vorbei, als ein verletzter Mann am Boden liegt. Erst ein Außenseiter, also einer von dem man es überhaupt nicht erwartet, hilft – einer, mit dem eigentlich er eigentlich im „Clinch“ war.. Für Yascha ist klar: Der Samariter war der wahre Nächste. Doch jemanden zu lieben, mit dem man sich eigentlich nicht versteht? Gar nicht so leicht. Hannes sagt: „Alle sind geliebte Kinder Gottes.“ Und Yascha? Der muss erstmal drüber nachdenken.
01.06.25 • 02:28
Jesus sagt: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Aber was heißt das eigentlich? Für Yascha ist klar: Wenn man jemanden lieben soll wie sich selbst, dann muss man sich ja erstmal selbst lieb haben! Doch das ist gar nicht so einfach – nicht mal für Hannes. Besonders morgens im Spiegel…Gemeinsam überlegen die beiden, wie man sich selbst gut behandeln kann – ohne egoistisch zu werden. Und warum es Gott wichtig ist, dass wir mit uns selbst und mit anderen freundlich umgehen.
25.05.25 • 01:58
Die zehn Gebote sind geschafft – doch Yascha will es jetzt genau wissen: Reicht das um in den Himmel zu kommen? Hannes erinnert ihn daran, worum es wirklich geht: Nicht um das perfekte Befolgen von Regeln, sondern darum, dass Gott uns liebt – auch wenn wir mal was falsch machen. Und dann verrät Hannes sogar noch ein Extra-Gebot! Eines, das Jesus selbst als das wichtigste genannt hat: Gott lieben – und den Nächsten wie sich selbst. Aber wie soll man denn bitte Gott lieben? Yascha hat da ganz eigene Gedanken: Vielleicht heißt es, sich so zu verhalten, dass man zurückgeliebt werden kann?
18.05.25 • 01:48
Yascha hat wieder eine Frage – und diesmal gleich zu zwei Geboten auf einmal! Die letzten beiden der Zehn Gebote lauten nämlich: „DU SOLLST NICHT BEGEHREN DEINES NÄCHSTEN HAUS und DU SOLLST NICHT BEGEHREN DEINES NÄCHSTEN WEIB, KNECHT, MAGD, VIEH ODER ALLES, WAS SEIN IST.“ Aber was soll das mit Yascha zu tun haben? Er will doch gar kein Haus, keine Magd – und das Wort „Weib“ findet er sowieso doof. Hannes erklärt: Es geht nicht darum, was genau man begehren soll oder nicht – sondern um das Gefühl dahinter: Neid. Und das kennt Yascha dann doch. Manchmal will man eben doch etwas haben, was ein anderer hat – und ärgert sich, wenn man es nicht bekommt. Aber statt neidisch zu werden, kann man auch lernen: „Wenn mir was gefällt, weiß ich mehr über mich selbst!“ sagt Yascha. Und Hannes ist beeindruckt.
11.05.25 • 03:14
Bei ihrer Beschäftigung mit den 10 Geboten sind Yascha und Hannes inzwischen beim 8. Gebot angelangt: "Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinem Nächsten." Yascha fragt Hannes: "Heißt das Gebot also einfach 'Du sollst nicht lügen?'" Und dann fallen Yascha ganz viele Situationen ein, wo er zu einer Notlüge greifen musste. Hannes tröstet ihn, das ist alles nicht so schlimm. Wichtig wäre, dass man gut miteinander umgeht und aufeinander achtet- so wie bei jedem Gebot. Und gottseidank hat ja Jesus gesagt, dass Gott uns vergibt, wenn wir mal etwas falsch machen.
04.05.25 • 02:40
Yascha hat wieder eine große Frage – diesmal zum sechsten Gebot. Es heißt: „Du sollst die Ehe nicht brechen.“ Aber was bedeutet das eigentlich noch in einer Welt, in der viele Menschen geschieden sind? Mag Gott die etwa nicht mehr? Hannes erklärt: Doch, Gott mag sie! Es geht nicht darum, alles so zu lassen, wie es ist, wenn es einem nicht mehr guttut – sondern darum, anderen nicht weh zu tun. Und genau darum geht’s auch im Gebot: um Vertrauen, Respekt und darum, Gefühle nicht zu verletzen – in der Ehe, in Freundschaften und überhaupt überall da, wo Menschen miteinander zu tun haben. Yascha bringt es auf den Punkt: Vielleicht müsste das Gebot heute heißen: „Verletzt keine Gefühle!“
27.04.25 • 02:12