Ich bin Jan Skudlarek - Autor und Sozialphilosoph. Mich interessiert das große Ganze und das kleine Komplizierte. In meinem Podcast treffe ich Menschen, die sich engagieren, sich auskennen und etwas zu sagen haben. Mehr zu mir gibts unter www.janskudlarek.de!
Zur Novemberfolge von „Nicht noch ein Politik“-Podcast habe ich Bijan Moini getroffen. Bijan ist nicht nur promovierter Jurist und Bürgerrechtler, sondern auch Romanautor. Weil ihm die anstrengende Wirklichkeit nicht anstrengend genug ist, hat er mit „2033“ einen Roman geschrieben, in dem die politische Realität noch anstrengender ist als bei uns! Das Szenario: Eine rechtsextreme Partei gewinnt im Jahr 2033 die Bundestagswahl. Diese rechtsextreme Partei – im Roman heißt sie AUFSTAND – kippt das politische System, die Demokratie ist in Gefahr. Der Plot: Ein Bombenanschlag auf die AUFSTAND-Partei stärkt ihre Opfererzählung und verhilft ihr so an die Macht. Der Verlag schreibt: "Die rechtsextreme Partei AUFSTAND stellt die Bundeskanzlerin. Als die junge Anwältin Marie Wigand ihrer Chefin bei einem neuen Strafprozess assistieren soll, ahnt sie noch nichts von seinem historischen Ausmaß. Die Generalsekretärin der einzigen Oppositionspartei REFORM wird angeklagt, hinter einem Bombenanschlag auf die Parteizentrale des AUFSTANDs zu stecken. Doch schnell stellt sich heraus, dass es nicht allein um Schuld oder Unschuld geht: Sollte die Politikerin verurteilt werden, droht ein Verbot ihrer Partei – und der Weg für den AUFSTAND wäre frei, das Grundgesetz abzuschaffen. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt, und Marie findet sich in einem Kampf zwischen David und Goliath wieder, in dem es auch für sie selbst immer gefährlicher wird ..." Mir gefällt Bijans Roman ausgesprochen gut. Das Buch ist ein spannend komponierter Politthriller, der Wirklichkeit und Möglichkeit auf eine Weise vermischt, dass man Gänsehaut bekommt (einmal nenne ich den Text sogar – auch ich darf mal in die Formulierungsgrabbelkiste greifen – den „Roman der Stunde“). Ein Gedankenexperiment, das viele Parallelen zur Gegenwart hat. Insofern sprechen wir im Podcast darüber, was mich an Bijans dystopischem Polit-Thriller fasziniert. Wir erfahren, warum Bijan gern über Zukunft nachdenkt, und wie Grundrechte, Demokratie und Extremismus zusammenhängen. Natürlich reden wir über die AfD, über Erik Ahrens, über „trampelhafte Merzäußerungen“, deutsche Erinnerungsarbeit und darüber, wie die AfD es schafft, Unzufriedenheit zu kapitalisieren. Ein paar Tipps zur Rettung der Demokratie könnt ihr selbstverständlich auch abgreifen (Spoiler: Widerstand ist möglich, aber kein Selbstläufer). Danke für die fesselnde Geschichte, lieber Bijan – und ebenso danke für das Gespräch! Bijan Moini wurde 1984 geboren und studierte Jura und Politikwissenschaften in München und Paris. Anschließend wurde er zum Dr. iur. promoviert mit einer Arbeit zur Zulässigkeit eines Internetprangers für Sexualstraftäter, betreut vom ehemaligen Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier. Nach dem Referendariat in Berlin und Hong Kong arbeitete er drei Jahre als Rechtsanwalt in einer Berliner Wirtschaftskanzlei. Dort baute Moini die asylrechtliche Pro-bono-Praxis der Kanzlei mit auf. Seit Mai 2017 unterstützte er die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) ehrenamtlich. Seit März 2018 ist er bei ihr angestellt als Syndikusrechtsanwalt und seit dem Herbst 2021 leitet er das wachsende Legal Team der GFF. 2019 erschien der preisgekrönte Roman »Der Würfel« im Atrium Verlag. Soeben erschien „2033“, ebenfalls bei Atrium. Er stand bereits mehrfach vor dem Bundesverfassungsgericht und erarbeitet seit dem Frühjahr 2025 federführend ein großes Gutachten zur AfD. »Bijan Moinis neuen Roman sollten Sie lesen. Danach wird die Welt für Sie eine andere sein.« - Ferdinand von Schirach Folgt Bijan gerne auf Bluesky! Foto Bijan Moini: © Simon Detel
30.11.25 • 58:47
Wenn eine Philosophin und ein Philosoph sich unterhalten, befürchtet man das Schlimmste. Luftiges Gelaber, immer um den heißen Brei herum, mit einem Fuß im Elfenbeinturm?! Fehlanzeige! Das Gespräch mit Philosophiekollegin Judith Werner wurde kurzweilig und locker – und das, obwohl wir uns selbstredend in geistige Höhen vorwagen und über das Grübeln nachdenken und, vice versa, über das Denken nachgrübeln. Judith hat nämlich ein tolles Buch über das Zu-Viel-Denken geschrieben, über das Overthinking, über Gedankenschleifen und Gehirnfolter; und darüber, wie wir besser denken können. Was mir an Judiths Text gefällt ist, dass ihr Buch beim Thema Overthinking im besten philosophischen Sinne nach links und rechts schaut; und dabei jede Menge philosophische und politische Erkenntnisse bietet. Natürlich denken wir im Podcast nicht nur über das Denken nach, sondern auch über die Gesellschaft und über gute Politik. Ihr erfahrt, wie ich mich versehentlich mit den Amazon-Ultras der „Romantasy“-Fraktion angelegt habe, ebenso was wir an Buchmessen auszusetzen haben. Wir erfahren, ob Judith angesichts der Weltlage gut schläft, es geht um den Wunsch nach Eskapismus, um Marie-Antoinette und adeligen Cottagecore; es geht um sehnlichst ersehnte Brandmauern und misogyn-rassistische Probleme im Bundeskanzleramt (respektive im Bundeskanzlerkopf); und um die ewige Frage, ob Männer nicht vielleicht zu emotional für Politik sind. Last but not least erfahrt ihr bei uns und wirklich nur bei uns, wie Sokrates sich mit Friedrich Merz über das Stadtbild unterhalten hätte. Viel Spaß mit dem Gespräch & tausend Dank, liebe Judith! Wie immer sind wir dankbar über Rückmeldungen, Kommentare und Feedback – und falls euch gefällt, was ihr hört, dann teilt das Gespräch
24.10.25 • 109:40
Der Herbst naht mit großen Schritten. Das „schöne Wetter“ – darf man das in Zeiten der Klimakrise überhaupt noch sagen? – neigt sich dem Ende zu, die Heizungssaison beginnt früher oder später. Zeit also, um über Energiepolitik zu sprechen! In der Septemberfolge von „Nicht noch ein Politik-Podcast“ habe ich mit Annika Joeres gesprochen. Annika ist Senior Reporterin für die Investigativredaktion correctiv.org und Frankreichkorrespondentin für DIE ZEIT. Mit Susanne Götze hat sie inzwischen fünf Bücher geschrieben - nach der „Milliardenlobby – Wer uns von Öl und Gas abhängig macht“ folgt eine kurze Streitschrift im Oktober: "Die Sicherheitslüge - wie Europa sich mit Waffen schützen will - aber mit Öl und Gas erpressbar macht." Logischerweise sprach ich mit Annika also über Energiepolitik, Lobbyismus und Klima. Wir besprechen den Zusammenhang zwischen Energiepolitik und nationaler Sicherheit, und fragen uns, wie es sein kann, dass Deutschland in Zeiten fossil geförderter russischer Angriffskriege lieber auf Vergangenheitspolitik (und Vergangenheitspolitiker) setzt, anstatt den Energiewende-Turbo einzuschalten. Wir reden über die erfolgreiche Kampagne der fossilen Industrie und der BILD gegen das „Heizungsgesetz“ und die Grünen; und über irrationale Angst, die Grünen oder sonstige Klimaschützer würden einem höchstselbst die Heizung herausreißen und durch eine Wärmepumpe zwangsersetzen. Und was ihr tun könnt, um euch energiepolitisch besser aufzustellen und etwas gegen die Klimakrise zu tun, erfahrt ihr selbstredend auch! Vielen lieben Dank für das gute Gespräch, liebe Annika – es war mir ein Spätsommerfest! Wie immer gibt’s das Gespräch zunächst exklusiv für alle, die meine Arbeit mit ein paar Euronen supporten. Fun Fact: Für den Preis einer großen Pommes hast du Zugriff auf alle Podcasts vorab – und vor allem ermöglichst du meine Artikel & Podcastgespräche. Danke also an alle, die schon dabei sind! Und jetzt viel Spaß mit dem Podcast! Viele Grüße & euch ein schönes Wochenende, Jan
20.09.25 • 75:14
Schon mal wütend aus dem Kino gelaufen? Ein Buch, das dir empfohlen wurde, war stinklangweilig? Ein Computerspiel, auf das du dich lange gefreut hast, hat enttäuscht? Und wieso haben alle anderen – außer dir, natürlich – einen so miserablen Musikgeschmack? Es ist normal, dass Kunst uns bewegt, im Guten wie im Schlechten. Mit Kultur- und Literaturwissenschaftler Johannes Franzen habe ich darüber gesprochen, warum Kunst uns emotionalisiert und wie sie es tut. Wir reden über ästhetische Erfahrungen und ästhetische Enttäuschungen, über die moralischen Grenzen der Kunst und ob die Trennung zwischen Werk und Urheber jemals wirklich funktioniert. Ihr erfahrt, warum mich Zombiefilme faszinieren, was der schlimmste Spoiler meines Lebens war und warum Johannes Horrorfilme am liebsten auf Wikipedia liest. Es geht um den Schmerz, der entsteht, wenn unsere (früheren) Idole sich fehlverhalten; und warum es für unsere Selbsterzählungen nicht nur wichtig ist, welche Filme, Serien und Bücher wir lieben, sondern ebenso, welche wir hassen. Wir sprechen über Gedichte als Folterinstrument und über meinen Wandel vom professionellen Lyriker zum Gedichte-Aussteiger. Es geht um Plot-Twists, um Rechtsrock und um vieles mehr! Danke für das lebendige Gespräch, lieber Johannes! Johannes Franzen: Geboren 1984, ist Literaturwissenschaftler und Mitarbeiter am Germanistischen Institut der Universität Siegen. Er spricht und publiziert regelmäßig zu kulturellen Themen und Kontroversen u. a. im Deutschlandfunk Kultur sowie in der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«, der »taz« und auf »ZEIT Online«. Er ist Mitbegründer und -herausgeber des Online-Feuilletons »54books« und schreibt den Newsletter »Kultur und Kontroverse«.
16.08.25 • 108:18
Scham ist ein Gefühl, das wir alle kennen – und nicht sonderlich mögen. Die wenigsten von uns schämen sich gerne, in der Regel vermeiden wir peinliche Situationen und Gesichtsverluste, so gut es geht. Nichtsdestoweniger passieren sie uns allen. Um dieses Gefühl besser zu verstehen, habe ich Matthias Kreienbrink zur digitalen Talkrunde getroffen. Matthias hat ein sehr gutes Buch zum Thema geschrieben. Im Gespräch erfahren wir, wann Matthias sich das letzte Mal geschämt hat. Ebenso erfahrt ihr eine unangenehme Anekdote aus meiner Schulzeit. Wir reden darüber, wie prägend Scham sein kann. Zentrales Thema ist ebenso die Frage, wie politisch das Schamgefühl sein kann – und warum wir überhaupt die Tendenz haben, andere anzuprangern. Ihr erfahrt von Roland dem Furzer, es geht um Hofnarren, Stefan Raab, um „Kinderbuchautor“ als vermeintliche Beleidigung und um die Frage, wann Jens Spahn sich endlich, endlich schämt. Danke für das unverschämte Gespräch, lieber Matthias! Matthias Kreienbrink ist Gesellschafts- und Digitaljournalist sowie Autor. Sein Buch „Scham: Wie ein machtvolles Gefühl unser Leben neu prägt“ ist kürzlich erschienen und beschäftigt sich auch mit der schambesetzten Sprache in unseren gesellschaftlichen und politischen Diskursen. Foto: Ole Witt
03.07.25 • 100:11
Trump in den USA, neue Regierung in Deutschland. Keine einfache Lage hinsichtlich Energiewende, Klimaschutz, Verkehrswende – es gab schon bessere Zeiten für Transformationsthemen. Um so wichtiger ist es, dass wir am Ball bleiben, dass wir weiterhin auf Veränderungen hinarbeiten. Boris Gotchev, Ingwar Perowanowitsch und ich besprechen, ob es bei Klimathemen und gesellschaftlichem Fortschritt einen selbstverschuldeten Backlash gibt; und wir erörtern, was man tun kann, um die Zustimmung zu Klimaschutz langfristig wieder zu stärken. Wir verwerfen den Anspruch moralischer Widerspruchsfreiheit und überlegen gemeinsam, wie wir Klimapolitik langfristig gesellschaftlich erfolgreicher machen. Natürlich gibts auch ganz konkrete Tipps, u.a. für den eigenen Beitrag zur langfristig gelungenen Energiewende. Weil steile Thesen nicht fehlen dürfen, diskutieren wir außerdem, ob der fleischessende Vielflieger, der die Grünen wählt, am Ende nicht besser für die Gesellschaft ist als der vegane AfDler. Um mit den Worten von Ingwar zu schließen: „Im Moment sieht es schlecht aus, dennoch bleibe ich hoffnungsvoll!“ Ingwar Perowanowitsch: 30 Jahre alt, freier Journalist und Vortragsredner und angehender Filmemacher. Aktuelles Projekt: Mit dem Fahrrad von Freiburg nach Kopenhagen für einen Dokumentarfilm über die Verkehrswende. Sehr aktiv u.a. auf Bluesky, Threads und Instagram. Boris Gotchev, 37, aufgewachsen in drei Ländern, lebt derzeit in Berlin. Engagiert sich seit fast 15 Jahren für eine dezentrale und bürgernahe Energiewende und Klimaschutz. Derzeit Referent für Klimaschutz bei den Elektrizitätswerken Schönau (EWS). Boris hat zum Einfluss von Bürgerenergienetzwerken auf Energiepolitik in Deutschland und Europa promoviert. Vor seiner Zeit bei den EWS hat er zu Nachhaltigkeit, Transformation „von unten“ und Klimapolitik geforscht sowie Bundes- und Landespolitik zu mehr Bürgerbeteiligung bei der Energiewende beraten.
01.06.25 • 107:08
„Ohne den 8. Mai gäbe es keine Bundesrepublik, kein Grundgesetz – ohne 8. Mai würden wir heute nicht in der liberalsten, demokratischsten Inkarnation des deutschen Nationalstaats leben. Ohne 8. Mai wäre das nicht möglich.“ - Jonas Stephan Anlässlich des 8. Mai habe ich mit Dr. Jonas Stephan gesprochen, promovierter Historiker und Podcaster (“Deutschland 33/45”). Gemeinsam mit dem Geschichtsexperten spanne ich einen weiten Bogen von der Vergangenheit bis in die Gegenwart, von NS-Zeit und Kriegsende bis heute – und ausgehend von heute in die Zukunft. Wir sprechen über historische Parallelen, über den Faschismus von damals und den Faschismus von heute; und natürlich reden wir darüber, wie wir Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat am besten verteidigen. Wir haben dieses Gespräch kurz vor der Verkündung der AfD-Hochstufung zu “gesichert rechtsextrem” aufgenommen; während die Hochstufung selbst also kein Thema ist, sprechen wir durchaus über Parteiverbote und demokratische Wehrhaftigkeit, über zivilen Widerstand und demokratische Resilienz. Wie Jonas sagt: „Wenn ich eine Lehre aus 1933 ziehen kann, dann dass bürgerliche Parteien die Nationalsozialisten unterstützt haben beim Ermächtigungsgesetz – das darf uns nicht nochmal passieren!“ Zur Person Dr. Jonas Stephan, aus Soest in Westfalen. Zivildienst nach dem Abitur in einem Integrativen Kindergarten (Pferde-Therapie), über 3 Jahre Lehrer an einem Gymnasium in Dortmund. Promotion im Fach Neuere und Neuste Geschichte. Seit Sommer 2023 Geschichtspodcaster (“Deutschland 33/45”). In seinem Podcast zeichnet er die gesellschaftlichen Kipppunkte des Dritten Reiches sehr kleinteilig, klug und informativ nach. Hörtipp!
08.05.25 • 101:53
Über linksgrüne Grabenkämpfe, rechte Märchen und Ehrlichkeit in der Politik Im Wahlkampf hat es einige Angriffe und Verwerfungen im progressiven Lager gegeben, manche Konflikte bestehen fort. Mit Jamila Schäfer (MdB) spreche ich daher in dieser Podcastfolge u.a. über linksgrüne Grabenkämpfe, über rechte Märchen und über Ehrlichkeit in der Politik. Wir erfahren, wie Jamila sich auf einer Party vorstellt, warum man sich den Karriereweg Berufspolitikerin überhaupt antut – und warum wir uns in diesen Zeiten weder Zynismus leisten können noch Unehrlichkeit. Es geht ferner um Klimakrise, Antifaschismus und Vertrauen in die Demokratie. Zwischendurch meldet sich lautstark meine Kaffeemaschine. Danke für das Gespräch, liebe Jamila! "Jamila Schäfer ist Mitglied des Deutschen Bundestags für den Wahlkreis München-Süd, wo sie das Direktmandat bei der Bundestagswahl 2021 gewonnen hat. Sie ist Mitglied im Haushaltsausschuss und Auswärtigen Ausschuss sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Europäische Angelegenheiten. Im Haushaltsausschuss betreut sie die Etats des Auswärtigen Amts und des Innenministeriums. Ihre außenpolitischen Schwerpunkte sind das zentrale und südliche Afrika, Westeuropa und Eurofinanzen. Sie startete ihre politische Karriere in der Grünen Jugend und war Bundessprecherin von 2015 bis 2017. Von 2018 bis 2022 war sie stellvertretende Vorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen und Koordinatorin für Internationales. Außerdem war sie stellvertretende Sprecherin für die Rechtsextremismuskommission der Partei." Pressefoto © Elias Keilhauer
20.04.25 • 64:29
Am Anfang stand ein ACAB, am Ende eine Freundschaft. Die Bundespolizistin Chiara und die Klimaaktivistin Hannah – der Wille zu einer besseren Gesellschaft hat sie zusammengebracht, ursprünglicher Beleidigungen zum Trotz. Wie das zusammengeht, Polizei und Aktivismus, Polizeikritik und Gesellschaftskritik, Letzte Generation und Beamtendienst, darüber habe ich mit den beiden gesprochen. Natürlich auch über ihr gemeinsames Buch, „Gegen das Klima der Gewalt – Unser riskanter Einsatz zwischen Polizei und Aktivismus für eine lebenswerte Zukunft“. Darin schildern beide ihre Werdegänge, wie es zu dieser, zumindest auf den ersten Blick, ungewöhnlichen Freundschaft kam, und, vor allem, warum wir uns oft als Mitglieder gegeneinander gerichteter Gruppen wahrnehmen, selbst wenn wir dieselben Ziele haben; nämlich ein gutes, ein besseres Leben für uns alle. Wir reden u.a. über Vorurteile, über Schubladendenken, das Wechseln der Perspektive und den Mut zur gemeinsamen Weltverbesserung. Hannah (*2001 in Kalifornien) beteiligte sich als Aktivistin an bekannten Protestaktionen wie der Besetzung des Dannenröder Forsts und des Dorfs Lützerath und übernahm u.a. die Pressearbeit für den Hungerstreik der Letzten Generation vor der Bundestagswahl 2021. Chiara (* 1990 in Lübeck) ist seit zehn Jahren im aktiven Polizeidienst bei der Bundespolizei und mittlerweile Hauptkommissarin. 2023 geriet sie in die Schlagzeilen, als sich sich in ihrer Freizeit der Letzten Generation anschloss und kurz darauf ein behördliches Disziplinarverfahren gegen sie eingeleitet wurde.
15.03.25 • 98:47
Es war ein hitziger, ein harter, manchmal auch ein frustrierender Wahlkampf. Die gute Nachricht: Jetzt ist er vorbei! Und was vorbei ist, kann in der Vergangenheitsform besprochen werden. Genau das habe ich getan mit Journalistin, Autorin und Kommunikationsberaterin Franzi von Kempis. Franzi ist Expertin für Politik – und u.a. Autorin des herausragenden Newsletters Adé AfD – und hat einen guten Blick fürs große Ganze. „Ich kommuniziere gerne Komplexes“, sagt Franzi über sich selbst, ebenso: „Jedes Thema verdient es, so heruntergebrochen zu werden, dass alle es verstehen“. Diesen Anspruch merkt man auch im Gespräch. Ohne Gewähr, dass wir die jüngere politische Geschichte des Landes vollständig verstanden haben, geben Franzi und ich unser Bestes, die aktuelle Situation zu beleuchten – von den Wahlergebnissen über die Polarisierungstendenz in der Politik bis hin zur Kleinen Anfrage der Union zu NGOs. Es geht um die Demos, um unseren vermutlich künftigen Kanzler Merz und seine in Teilen rechtspopulistische CDU. Ebenso gibt uns Franzi Tipps, was wir tun können, um in schwierigen Zeiten resilient zu bleiben und den Mut nicht zu verlieren. Danke für das schöne Gespräch, liebe Franzi von Kempis!
02.03.25 • 63:05
Innere Sicherheit, Polizeiarbeit und Verteidigung sind keine rein konservativen Themen, im Gegenteil – es braucht diesbezüglich progressive, zukunftsfähige Perspektiven. Eine solche Perspektive bietet uns Jan-Denis Wulff. Jan ist Polizist und Grünenpolitiker, steht für Sicherheitsfragen und gute Polizeiarbeit, aber ohne populistische Law-and-Order-Mentalität und künstliche Härte. Insofern vereint er unterschiedliche Erfahrungshorizonte: Grüne Kernwerte und eine Arbeit als Personenschützer beim Bundeskriminalamt (BKA) machen ihn, wie ich finde, zu einem spannenden Gesprächspartner. Wie das alles zusammenpasst, besprechen wir im Podcast. Mit Jan rede ich über subjektive Sicherheitsgefühle und objektive Sicherheitslagen, über die fragwürdigen Entscheidungen der CDU und des Friedrich Merz; über Faktenverdrehung im politischen Diskurs und die Instrumentalisierung von Gewalttaten wie der von Aschaffenburg. Es geht, wie könnte es anders sein, auch um den Wahlkampf. Wir überlegen gemeinsam, was man tun müsste, um die Sicherheit im Land zu verbessern, jenseits von Law and Order, jenseits von „Ausländer raus!“ und dem ganzen rechtspopulistischen Tamtam. Wie geht gute Gewaltprävention? Und warum fällt es den Regierungen schwer, langfristig zu denken, zu planen? Wie können langfristige, progressive Sicherheitskonzepte aussehen? Was muss sich ändern in der Gesellschaft, aber auch: Was muss sich ändern in der Polizeiarbeit? Jan-Denis Wulff (*1992) war erst Streifenpolizist in NRW und ist mittlerweile Kriminalkommissar beim Bundeskriminalamt (BKA). Darüber hinaus ist er aktiver Parteipolitiker bei den Grünen, wo er sich gleichermaßen für grüne Werte als auch eine bessere Sicherheitspolitik einsetzt. Folgt ihm gerne auf Instagram & Bluesky!
09.02.25 • 107:17
Im Januar habe ich einen Live-Podcast aufgezeichnet! Meine Gäste waren Simon David Dressler und Ole Nymoen, beides Vertreter einer jüngeren Generation und beide mit einer ziemlich klaren Meinung zu Militär und Aufrüstung. Die Veranstaltung hieß „Müssen wir für Deutschland kämpfen?” hatte als Leitgedanken: Die Wehrpflicht ist zurück – zumindest in den Debatten im Bundestag, in den Tagesthemen und ebenso in den Köpfen der Bürger*innen. Seit Putins Überfall auf die Ukraine ist die Landesverteidigung kein Abstraktum mehr, sondern Gegenstand kollektiver Überlegung und demokratischer Debatte, auch in Deutschland. Und es herrscht keineswegs Einigkeit. Während die einen das Militär grundsätzlich ablehnen, sehen die anderen es als notwendiges Übel. Jan Skudlarek, Ole Nymoen und Simon David Dressler diskutieren: Müssen wir wirklich wehrhaft werden? Falls überhaupt, dann wie? Sind Pazifismus und Diplomatie nur im Kontext einer starken Abschreckung zu denken? Und muss man eigentlich noch für «seinen Nationalstaat» kämpfen? Wie steht es um das Recht zur Verweigerung, was ist mit der individuellen Freiheit? Simon David Dressler (*1999) ist Politik-Influencer und produziert regelmäßig Videos über linke Politik für über 50.000 Follower:innen auf TikTok. Nebenbei verfolgt er einen Master in Theoretischer Linguistik und lebt in Berlin. Ole Nymoen (*1998) studierte Soziologie und Wirtschaftswissenschaften in Jena und arbeitet als freier Journalist. Mit Wolfgang M. Schmitt spricht er in ihrem gemeinsamen Podcast «Wohlstand für Alle» über Geld sowie ökonomische Ideengeschichte und politische Ökonomie.
28.01.25 • 114:38
Ein Jahr ist es her, dass Millionen Menschen bei den Demonstrationen für die Demokratie und gegen den Rechtsextremismus auf die Straße gingen. Robin Alef war einer der Mit-Organisatoren der größten Demowelle der deutschen Geschichte. Zeit, gemeinsam zurückzublicken: Was ist geblieben? Hat die prodemokratische Demowelle unser Land verändert? Und vor allem: Wie gehts jetzt weiter? Robin und ich sprechen über positive politische Gemeinschaftserfahrungen, über Hoffnungen; und natürlich auch über Enttäuschungen. Wir besprechen, ob wir die Demonstrationen ab Januar 2024 mit Erwartungen überfrachtet haben; und wieso die Berufspolitik versagt hat, ein Momentum mitzunehmen. Wurde versäumt, an eine kollektive Willensäußerung der Bürgerinnen und Bürger anzuknüpfen? Oder folgt automatisch auf jedes High der Kater, auf jeden Höhenflug der Niedergang? Ich hatte euch nach Meinungen gefragt, nach Rückblicken, Perspektiven. Danke an die Dutzenden, die mir schrieben. Ausgehend von euren (anonymisierten) Gedanken überlegen wir, was wir konstruktiv mitnehmen in die Zukunft – und wie man den Mut nicht verliert.
13.01.25 • 107:26
Weihnachten – die Zeit der Geschenke, des Zusammenseins und des guten Essens! Zumindest idealerweise. Weihnachten ist nämlich ebenso die Zeit der politischen Gespräche, der nicht selten alkoholisierten Konflikte und schlimmstenfalls des handfesten Streits. In meiner Weihnachtsüberraschungsfolge von „Nicht noch ein Politik-Podcast“ spreche ich mit Jenny Winkler und Tobias Meilicke über ihre Arbeit bei Veritas. Veritas ist eine Beratungsstelle für Betroffene von Verschwörungserzählungen. Im Podcast reden wir darüber, wie Verschwörungserzählungen funktionieren, was so gefährlich macht; und wie eine Betroffenenberatung bei Veritas typischerweise abläuft. Darüber hinaus erfahrt ihr, was ihr persönlich tun könnt, wenn euch am Weihnachtstisch Verschwörungstheorien begegnen – und wie ihr trotzdem möglichst konstruktiv und eskalationsfrei durch die Weihnachtstage kommt. Ihr erfahrt von den Beratungsprofis, wie man sich schützt, wie man Grenzen ziehen kann und warum sich nicht jeder Konflikt zu jedem Zeitpunkt auszukämpfen lohnt. Letztlich kommen wir zu dem Schluss: Wir alle sind nur Menschen. Und es lohnt sich, den Menschen hinter der Meinung zu sehen.
21.12.24 • 75:59
In meiner aktuellen Podcastfolge habe ich Marcel Lewandowsky gesprochen. Marcel kann nicht nur eindringlich gucken und nachdenklich seine tätowierten Arme verschränken, sondern ebenso gut, wenn nicht sogar besser, ist seine Expertise als Politikwissenschaftler. Ihr kennt ihn bestimmt von Bluesky, von X/Twitter und vor allem von seinen Büchern (Marcels komplette Bio gibts unten). Wir sprachen u.a. über unsere Social-Media-Hampelei, inklusive #eXit-Bewegung, über politische Bildungsarbeit im Internet, über Tribalismus in der Politik und warum rechte Parteien profitieren, wenn Konservative ihre Ideen kopieren (hallo CDU). Es geht um kulturellen Backlash, um Rechtspopulismus und um die Frage, inwiefern sich die Parteien im Wahlkampf weiter radikalisieren werden!
10.12.24 • 74:59
Einige Tage hatten wir Zeit, um uns in der neuen Wirklichkeit einzufinden: Trump hat gesiegt, der neue Präsident wird der alte. Mit ihm kehrt all das zurück, was wir überwunden glaubten: Rassismus, Rache, Chaos und Autokratie. Ohne alarmistisch klingen zu wollen: Der Umbau der US-amerikanischen Gesellschaft schreitet voran. Um besser zu verstehen, was das bedeutet, habe ich mit Thomas Zimmer gesprochen. Thomas Zimmer ist Historiker und zurzeit Gastprofessor an der Georgetown University in Washington, DC. Gemeinsam haben wir uns den Trumpismus und den dahinterstehenden Kulturkampf angeschaut, mit allem, was dazugehört: Antifeminismus, Antipluralismus und dem schrittweisen Abbau des Rechtsstaates. Wir besprechen u.a., inwiefern der Faschismusbegriff auf Donald Trump zutrifft, warum Geschichte nicht automatisch zum Fortschritt tendiert, und warum der heutige Trump gefährlicher ist als zur ersten Präsidentschaft. Es kommen schwere Zeiten auf uns zu; die liberale Demokratie ist durch eine erneute Trump-Präsidentschaft einem rechtsradikalen Angriff ausgesetzt. Die Lage ist also düster, aber nicht hoffnungslos. Im Podcast erfahrt ihr, warum es gerade jetzt, in Zeiten demokratischer Krisen, wichtiger ist sich zu positionieren denn je.
11.11.24 • 80:40
Wir kennen es aus den Kommentarspalten wie aus dem persönlichen Streitgesprächen: Manchmal wirds laut, manchmal wirds undifferenziert, schlimmstenfalls grob. Beste Gelegenheit also, gemeinsam mit Publizistin und Kommunikationsexpertin Ingrid Brodnig den Zustand der politischen Debattenkultur zu besprechen. Natürlich gesittet, differenziert, und stets im richtigen Tonfall ;)
19.10.24 • 92:14
Mein Podcast ist zurück aus der Sommerpause! Und zwar mit einem der Themen unserer Zeit: Künstliche Intelligenz. Meine Gesprächspartnerin ist Alexandra Wudel von FemAI. Alex hat, auch jenseits unseres Podcastgesprächs, immer ein Auge auf die Möglichkeiten und Abgründe neuester Technologie – sei es als Geschäftsführerin von FemAI, als „AI Person of the Year 2024“ oder als Speakerin. Wir reden u.a. über Zeiteinsparnis durch KI, über einerseits rasante KI-Fortschritte und andererseits eine zu langsame, meist reaktive Gesetzgebung, und natürlich über die ganz große Frage, was künstliche Intelligenz mit uns macht; mit uns persönlich und mit der Gesellschaft. Alexandra argumentiert, dass wir von einer explizit feministischen KI zukünftig profitieren werden.
28.09.24 • 67:23
Mit Ingwar Perowanowitsch habe ich mich über Klimakrise, Korallen und Kapitalismuskritik unterhalten. Zwischen individueller Konsumentscheidung und kollektiv-planetarischer Verantwortung ist die Lage zwar verzwickt, aber keineswegs aussichtslos. Die Energie- und Verkehrswende findet statt, wenn auch zu langsam. Es tut sich viel Gutes, in der Welt und auch in den Köpfen. Wir besprechen eine Politik zwischen Veränderung und “Weiter so!”, äußern die leise Hoffnung auf neue Vorbilder und mehr Bewusstsein für die Gemeingüter (Stichwort Allmende) - und nehmen allerlei realpolitische “Kleinigkeiten” unter die Lupe, von neuen Radwegen bis zu autofreien Innenstädten. Und kommen zu dem Schluss: Deutschland sollte von den Nachbarländern lernen. Im Podcast erfahrt ihr ebenso, warum Moralpolitik für uns kein Schimpfwort ist, übertriebener Moralismus allerdings mehr schadet als nützt; weswegen Milliardäre an vielem schuld sind, aber längst nicht an allem; und warum man kein Naturbursche sein muss, um sich eine intakte Umwelt zu wünschen! Das und vieles mehr gibts in über 90 Minuten Talk!
27.07.24 • 99:48
Sebastian 23 ist Autor, Aktivist, professioneller Witzbold und vollberuflicher Weltverbesserer. Deshalb spreche ich mit ihm in der neuen Folge meines Podcasts über den Zustand der Dinge - und was wir tun können, um nicht in Ohnmacht und Zynismus zu versanden. Es geht um pragmatischen Optimismus, Handlungsfähigkeit, Klimakrise, und warum wir trotz allgemeiner Schrecklichkeit der Dinge vorerst nicht das Handtuch werfen sollten! Wir gehen der Funktion des Humors auf den Grund, nehmen Welt, Politik und Gesellschaft unter die Lupe und, wie könnte es anders sein, wir erlauben uns dabei auch selbst den ein oder anderen Lacher!
06.07.24 • 71:04
Número cinco meines Podcasts ist online! Mit meinen hochkarätigen Kolleginnen Maria & Johannes von Wie Rechte reden, rede ich - wie könnte es anders sein - über rechte Kommunikationsstrategien (Hallo Metaebene) und was wir gegen sie tun können (Hallo Widerstand). Ihr erfahrt u.a. warum „Wie Rechte reden“ wichtiger ist als “mit Rechten reden” (Hallo Talkshows) und was die Dechiffrierung und Dekonstruktion populistischer Narrative leisten kann (Hallo “Entzauberung”). Wir besprechen, warum wir keine großen Fans davon sind, Nationalisten eine Bühne zu bieten, es allerdings auch keine Alternative ist, sie unkommentiert reden zu lassen. Ebenso geht es um den vorpolitischen Raum (Hallo Gigi) und darum, warum es Quatsch ist, Menschenfeindlichkeit in vermeintlich finanzschwache Milieus zu externalisieren (Hallo Sylt)! Es geht um das alles: Und! Vieles! Mehr!
09.06.24 • 112:24
Armut und Reichtum sind Dauerbrenner in unserer Gesellschaft. Und zwar aus einem ganz simplen Grund: Weil ein paar Wenige irre viel haben – und die Vielen irre wenig. In Folge vier meines Podcasts treffe ich Ungleichheitsforscherin Martyna Linartas, um bei einem Glas Schampus über Überreichtum, Ungleichheit und silberne Löffel zu sprechen. Ihr erfahrt unter anderem, warum es “Rückverteilung” heißen sollte statt “Umverteilung”, wie falsche Narrative unser Denken beeinflussen (#Leistungsgesellschaft, #TrickleDown, #SozialeHängematte) und warum wir oft schon daran scheitern, uns den immensen Reichtum der Hyperprivilegierten vorzustellen.
25.05.24 • 72:08
Für Folge 3 meines Podcasts habe ich Bob “Netzlehrer” Blume getroffen. Bob ist Lehrer, Autor und Bildungsinfluencer – und eine laute Stimme für eine bessere Schule. Wir erfahren, wann Bob in den Lautsprechermodus schaltet, warum auch schlechte Netzwerke Gutes bewirken und wieso TikTok aus seiner Sicht die Viralität neu erfunden hat. Wir reden über Sog- und Suchtmaschinen und über Söders Essensfotos. Also: Die wichtigen Dinge.
27.04.24 • 69:05
In der zweiten Folge habe ich meine hochgeschätzte Kollegin Katharina Nocun getroffen. Wir sprechen u.a. über die Schriftstellerei, Kindheitsberufswünsche, Utopien von Raumschiff Enterprise bis Babylon 5 und darüber, ob Jesus ein Moralapostel war. Ebenso erfahrt ihr, wie es sich anfühlt, auf Querdenker-Prangern zu landen und warum Katharina für die Schublade schreiben würde, ich hingegen nicht.
07.04.24 • 71:33
Der Aufstieg der Rechtspopulisten bewegt das Land - und bringt Millionen auf die Straße. In meiner erste Folge treffe ich Robin Alef. Robin ist bei Fridays for Future Deutschland aktiv und somit Teil einer politischen, einer protestierenden, vor allem aber einer hoffnungsvollen Generation. Wir sprechen u.a. über die Herausforderungen des Demo-Organisierens, was Popkultur mit Politik zu tun hat - und warum Taylor Swift die heimliche Präsidentschaftskandidatin ist.
25.02.24 • 59:59