Jeder geht ins Fitness-Studio, aber niemand ins Mental-Studio. Höchste Zeit, das zu ändern. Dieser Podcast ist das Fitness-Studio für deine mentale Gesundheit. Hier bekommst du genau das, was oft zu kurz kommt: ein inspirierendes Workout für deinen Kopf. Was dich hier erwartet? 🔹 Strategien für mehr Mentale Gesundheit 🔹 Techniken, um Burnout effektiv vorbeugen 🔹 Tools, um Stress abzubauen, Grübeln zu stoppen und besser zu schlafen 🔹 Psychologische Hacks für High-Performer und alle, die viel unter Druck stehen 🔹 Kompaktes Wissen in nur 10 Minuten – ohne Blabla, dafür mit viel Herz und Seele Ich bin Alex, dein Coach für mentale Gesundheit – und deine Stimme für mehr Gelassenheit im Alltag. Hier bekommst du keine perfekten Lösungen, sondern ehrliche, machbare Tools für echte Entlastung. Psychologie für die Praxis. Egal ob du gerade durchatmen willst, dich im Gedankenchaos verloren fühlst oder einfach nur runterkommen möchtest – dieser Podcast ist dein Mental Health Space to go. Jede Woche gibt es neue Folgen mit kurzen Übungen, Tipps, Reflexionen oder geführten Mini-Meditationen. Einfach reinhören – durchatmen – und dich ein kleines Stück besser fühlen. Dein Kopf hat ein Fitnessstudio verdient. Willkommen im Training.
🎙️ #75 - In dieser Folge drehe ich die Perspektive um: Nicht meine Klientinnen stehen im Mittelpunkt, sondern ich selbst – und fünf Momente aus meinem Berufsalltag, die mich nachhaltig geprägt haben. Ich erzähle, wie ich in einer Gruppentherapiesitzung zu ehrlich wurde, wie ein hoch aggressiver Patient mich völlig aus dem Gleichgewicht brachte – und was ich daraus über Selbstschutz mitgenommen habe. Wie ich in einem Seminar versuchte, es allen recht zu machen, und genau daran ins Straucheln geriet. Und wie derselbe Vortrag einmal für Begeisterung sorgte und beim nächsten Mal für betretenes Schweigen – und vor allem erzähle ich dir meine Learnings daraus. Denn: Nur weil ich Psychologe bin, kann ich noch lange nicht alles. (Auch wenn das viele nicht glauben können.) In dieser Folge erwarten dich also keine Studien, keine Hacks, kein Cliffhanger – aber dafür fünf ehrliche Einblicke in das, was mich als Psychologe und als Mensch geformt hat. Und am Ende lade ich dich herzlich dazu ein, dich selbst zu reflektieren: Was sind deine 5 prägenden Momente?
04.08.26 • 20:14
🎙️ #74 - Acht Monate in ein Projekt investiert. Eine Ausbildung durchgezogen. Sich in eine Position durchgekämpft. Und trotzdem: das leise Gefühl, dass es eigentlich nicht mehr stimmt. In dieser Folge geht es um einen der hartnäckigsten Denkfehler, den auch die Wissenschaft seit Jahrzehnten untersucht: die Tendenz, an etwas festzuhalten, nur weil wir schon so viel hineingesteckt haben. Ein Experiment mit Theaterabonnements zeigt, wie tief dieser Mechanismus sitzt – selbst wenn Geld und Zeit längst unwiederbringlich weg sind. Und ein Konzept aus der Organisationspsychologie erklärt, warum ganze Unternehmen (und nicht nur Einzelpersonen) sich in gescheiterte Entscheidungen immer tiefer hineinsteigern. Am Ende bekommst du drei konkrete Fragen, mit denen du prüfen kannst, ob du aus echter Überzeugung weitermachst – oder nur, weil Aufhören sich falsch anfühlt.
28.07.26 • 10:21
🎙️ #73 - Push-Mitteilungen. Kurze Videos. Empörungsposts. Bevor du überhaupt richtig wach bist, hat dein Gehirn längst mit dem Frühstück begonnen – nur dass es keine Kalorien sind, die du zu dir nimmst, sondern Informationen. In dieser Folge geht es um deinen mentalen Speiseplan: Warum dein Gehirn auf schlechte Nachrichten stärker anspringt als auf gute – die Wissenschaft dahinter ist erstaunlich eindeutig –, warum dich dein Handy hält wie ein Spielautomat, und was das mit deiner Konzentration, deiner Stimmung und deinem Blick auf die Welt macht. Am Ende bekommst du drei konkrete Wege, deinen mentalen Speiseplan bewusster zusammenzustellen – ganz ohne Radikal-Diät für dein digitales Leben.
21.07.26 • 11:00
🎙️ #72 - In derselben Woche saßen mir zwei Klienten gegenüber, die aus völlig unterschiedlichen Gründen in meine Praxis gekommen waren. Beide hatten kurz zuvor dieselbe Erfahrung gemacht: eine Absage auf eine Bewerbung, die ihnen wichtig war. Was in den folgenden Wochen passierte, hat mich selbst überrascht – und zeigt eindrücklich, wie stark die Erklärung, die wir uns nach einem Rückschlag selbst geben, unseren weiteren Weg prägt. Nicht das Ereignis entscheidet, sondern die Geschichte, die wir uns danach erzählen. In dieser Folge nehme ich dich mit in zwei Praxis-Geschichten, die enger miteinander verbunden sind, als es zunächst scheint – und die zeigen, warum echtes Wachstum weder mit blindem Optimismus noch mit reiner Willenskraft zu tun hat, sondern mit der Fähigkeit, die eigene innere Erklärung ehrlich zu hinterfragen. Am Ende der Folge stellst du dir vielleicht dieselbe Frage wie meine beiden Klienten: Bist du gerade eher Lena – oder eher Jonas?
14.07.26 • 12:35
🎙️ #71 - Ein Meeting endet – und wenige Minuten später steht dein Kind vor der Tür und will deine Aufmerksamkeit. Du bist äußerlich präsent, innerlich aber noch im letzten Call. Dieses Phänomen hat einen Namen: Kontextwechsel-Stress. In dieser Folge erfährst du, warum das sogenannte Attention Residue – der Aufmerksamkeits-Rückstand, den ein Kontext hinterlässt, wenn er nicht bewusst abgeschlossen wird – mehr über deine tägliche Erschöpfung erklärt als einzelne stressige Momente. Du lernst den Unterschied zwischen geplanten und erzwungenen Kontextwechseln kennen, warum "einfach schneller umschalten" der falsche Ansatz ist, und wie sich viele kleine, ungepufferte Wechsel über Wochen zu echter Dauerbelastung summieren. Am Ende bekommst du drei konkrete Impulse für den Alltag: ein kurzes Übergangsritual, das deinem Gehirn signalisiert, dass ein Kontext beendet ist; eine Ein-Satz-Übergabe für offene Gedanken, die sonst mitwandern; und die bewusste Pufferminute zwischen zwei Terminen oder Rollen. Für alle, die täglich zwischen Job, Familie und mehreren Rollen wechseln – und spüren, dass sich ihr Tag oft länger anfühlt, als er objektiv war.
07.07.26 • 10:03
🎙️ #70 - Was passiert in deinem Körper, wenn du chronisch unter Strom stehst? Warum landet man beim Arzt, obwohl eigentlich die Psyche leidet – und andersherum? In dieser ganz besonderen Folge begrüße ich meinen ersten Gast: Die wunderbare Caro Baumgartner, Ärztin mit eigener Praxis für Präventiv- und Sportmedizin in München. Wir sprechen darüber, warum Stress nicht gleich Stress ist, welche körperlichen Erkrankungen aus chronischer Belastung entstehen können, und wo Medizin und Psychologie heute an dieselbe Tür klopfen. Außerdem: Was Wearables wirklich taugen, warum Schlaf für Caro nicht verhandelbar ist, und was die meisten Menschen beim Thema Regeneration grundlegend falsch machen. Eine Folge über Leistung, Grenzen, das System Gesundheit – und die Frage, was wir selbst in der Hand haben.
30.06.26 • 80:05
Warum bleiben wir in Situationen stecken, die uns unglücklich machen? Warum wissen wir, dass sich etwas ändern müsste – und tun es trotzdem nicht? In dieser Episode schauen wir uns an, was Veränderungsangst wirklich ist: kein Charakterfehler, sondern ein tief verwurzelter neurologischer Mechanismus. Kahneman und Tverskys Loss Aversion erklärt, warum Verluste doppelt so schwer wiegen wie Gewinne. Der Status quo bias zeigt, warum wir das Bekannte bevorzugen – selbst wenn es uns schadet. Plus: Drei sofort umsetzbare Methoden, um trotz Angst ins Handeln zu kommen. Der 10/10/10-Test, die Konkretisierung von Angst und das Prinzip des Micro-Commitments.
23.06.26 • 14:11
🎙️ #68 - Termine, Erfolge, Anerkennung – und trotzdem das Gefühl, innerlich komplett leer zu sein. In dieser Folge sprechen wir über high-functioning Burnout: eine Form der Erschöpfung, die von außen unsichtbar bleibt, weil die Leistung stimmt. Wir schauen uns an, warum gerade leistungsstarke Menschen besonders anfällig dafür sind und welche stillen Warnsignale es gibt – und warum sie so lange unbemerkt bleiben. Am Ende bekommst du fünf konkrete, alltagstaugliche Hacks, die dir helfen, aus dem Autopiloten auszusteigen, ohne dein Leben umzukrempeln. Für alle, die viel leisten – und merken, dass irgendwas nicht stimmt.
16.06.26 • 10:20
🎙️ #67 - Dreimal so viele Männer wie Frauen sterben durch Suizid – und trotzdem suchen Männer psychologische Hilfe deutlich seltener. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrzehntelanger Sozialisation: Stark sein, funktionieren, keine Last für andere sein. In dieser Folge sprechen wir offen darüber, wo dieses Muster herkommt, wie sich psychische Probleme bei Männern anders zeigen als erwartet – und warum sie deshalb so oft übersehen werden. Außerdem: Was wirklich hilft, ob man selbst betroffen ist oder jemanden unterstützen möchte. Eine Folge für Männer, die vielleicht gerade viel tragen. Und für alle, die einen solchen Mann in ihrem Leben haben.
09.06.26 • 11:58
🎙️ #66 - Die meisten Menschen haben einen stillen Deal mit sich selbst: Wenn ich erst mehr verdiene, eine bessere Wohnung habe, den richtigen Job gefunden habe – dann wird alles besser. Dann bin ich glücklich. Die Wissenschaft sagt: Das stimmt nicht. Und sie hat Belege, die wirklich überraschen. In dieser Folge schauen wir uns an, warum äußere Umstände weit weniger über unser Glücksempfinden entscheiden als wir denken. Wir sprechen über eine der faszinierendsten Langzeitstudien der Wissenschaftsgeschichte, die über 80 Jahre eine simple, aber unbequeme Antwort geliefert hat. Wir erklären, warum das Gehirn dazu neigt, sich an alles zu gewöhnen – Gutes wie Schlechtes. Und warum das neue Auto nach drei Monaten kein Glücksgefühl mehr auslöst.
02.06.26 • 10:27
🎙️ #65 - Busy ist nicht dasselbe wie produktiv. Die meisten Menschen verbringen ihren Arbeitstag mit dem Gefühl, viel zu tun – und enden trotzdem mit wenig, das wirklich zählt. In dieser Folge schauen wir uns an, was die Wissenschaft über Fokus und Produktivität weiß – und warum die Ursachen unserer Ablenkung oft ganz woanders liegen als gedacht. Eine Studie wird dich dazu bringen, dein Handy anders zu behandeln. Eine andere wird dir zeigen, was eine einzige Unterbrechung wirklich kostet. Aber es bleibt nicht bei der Diagnose. Du lernst drei konkrete Werkzeuge kennen, die deinen Arbeitstag strukturieren – und sechs sofort umsetzbare Hacks, die deinen Flow schützen, deine besten Stunden verteidigen und dafür sorgen, dass du die richtigen Dinge tust. Nicht nur viele. Und am Ende geht es um die Frage, die alles entscheidet: Warum nützen die besten Tools nichts, wenn man sie nicht umsetzt – und was man dagegen tun kann.
26.05.26 • 15:28
🎙️ #64 - Stell dir vor, eine gute Freundin ruft dich an – niedergeschlagen nach einem Fehler bei der Arbeit. Du würdest ihr sagen: „Das kann passieren. Du gibst immer dein Bestes." Aber wie sprichst du mit dir selbst, wenn dir das passiert? Für die meisten von uns klingt die innere Stimme in solchen Momenten ganz anders. Strenger. Härter. Unerbittlicher. Wir glauben, dieser innere Kritiker treibe uns zu Höchstleistungen an – die Forschung zeigt das Gegenteil. In dieser Folge erkläre ich, was Selbstmitgefühl wirklich ist – und was es nicht ist. Kein Selbstmitleid, keine Ausrede, kein Weichspüler. Sondern ein wissenschaftlich belegtes Werkzeug, das dich nach Rückschlägen schneller wieder auf die Beine bringt. Du lernst die drei Komponenten nach der Psychologin Kristin Neff kennen – und übst live im Podcast die Selbstmitgefühls-Pause: eine 60-Sekunden-Technik, die du ab heute in deinen Alltag integrieren kannst. Diese Folge ist für dich, wenn du weißt, dass du manchmal zu hart mit dir bist – und endlich etwas dagegen tun möchtest.
19.05.26 • 12:19
🎙️ #63 - Manche Menschen kosten mehr Energie als jedes volle Postfach. In dieser Folge von „10 Minuten für deine mentale Gesundheit“ geht es um genau diese Menschen: Kollegen, die triggern, provozieren, ständig kritisieren oder uns noch Stunden nach einem Meeting beschäftigen. Warum reicht manchmal ein einziger Satz, um innerlich komplett aus der Ruhe zu geraten? Und vor allem: Wie schafft man es, gelassener zu bleiben, ohne alles einfach runterzuschlucken? Du erfährst: - warum schwierige Menschen so starken Stress auslösen, - was das psychologische Modell von Richard Lazarus damit zu tun hat, - wie du emotionale Eskalationen früh stoppen kannst, - weshalb Toleranz nichts mit Schwäche zu tun hat, - und welche Formulierungen dich sofort souveräner wirken lassen. Mit dabei: 🧠 konkrete mentale Strategien 🎯 alltagstaugliche Übungen 💬 souveräne Antwortsätze für kritische Situationen Diese Folge ist für alle, die sich nach Meetings manchmal fühlen, als hätte ein einziger Mensch den Akku leergezogen. Und vielleicht kennst du auch einen Hubert.
12.05.26 • 13:23
🎙️ #62 - Kennst du das Gefühl, abends im Bett zu liegen und plötzlich an alles zu denken, was du noch nicht erledigt hast? Die E-Mail, das Gespräch, der Punkt auf der Liste, der seit Tagen wartet? Das ist kein Zufall — und kein Zeichen schlechter Organisation. Es hat einen Namen: den Zeigarnik-Effekt. Bljuma Zeigarnik, eine Psychologin der 1920er Jahre, entdeckte ihn zufällig in einem Wiener Café — und ihre Forschung erklärt bis heute, warum unfertige Aufgaben in unserem Gehirn so viel mehr Raum einnehmen als abgeschlossene. Und warum das besonders Menschen trifft, die viel leisten und viel gleichzeitig im Kopf tragen. In dieser Episode erfährst du, was genau in deinem Arbeitsgedächtnis passiert, wenn Aufgaben offen bleiben — und warum die Lösung überraschend einfach ist. Denn dein Gehirn braucht keine erledigten Aufgaben, um zur Ruhe zu kommen. Es braucht etwas anderes. Dazu gibt es drei konkrete Techniken, die du sofort in deinen Alltag einbauen kannst: von einer Methode, die deinen Kopf in wenigen Minuten leert, über einen Trick, der offene Aufgaben in echte Handlungsschritte übersetzt, bis hin zu einem kurzen Abendritual, das deinen Arbeitstag wirklich beendet — auch mental.
05.05.26 • 09:33
🎙️ #61 - Dankbarkeit gilt vielen als weiches Thema. Dabei steckt dahinter handfeste Neurowissenschaft: Wer Dankbarkeit regelmäßig praktiziert, verändert messbar, wie sein Gehirn auf die Welt reagiert — Stresshormone sinken, das Belohnungssystem wird aktiver, und die Tendenz, Negatives überzugewichten, nimmt ab. In dieser Episode schauen wir uns an, was Forschende aus der Positiven Psychologie in den letzten Jahrzehnten über Dankbarkeit herausgefunden haben — und warum die meisten Menschen sie falsch anwenden. Denn es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen Varianten, die kaum etwas bewirken, und solchen, die das Gehirn nachhaltig verändern. Du erfährst außerdem, warum das Thema besonders für Menschen relevant ist, die viel leisten und oft unter Druck stehen — und welche drei konkreten Techniken du noch heute in deinen Alltag einbauen kannst. Darunter eine, die wirklich nur zehn Sekunden braucht. Was dich erwartet: Die Neurowissenschaft hinter Dankbarkeit, drei Studien die zeigen warum und wie es wirkt, und drei Hacks für unterschiedliche Lebensrealitäten — von täglich bis einmal pro Woche.
28.04.26 • 13:00
🎙️ #60 - Heute wird’s persönlich – und ein bisschen unberechenbar. In dieser Folge spiele ich „A oder B“ mit mir selbst und beantworte Fragen, die ChatGPT mir gestellt hat und irgendwo zwischen Alltag, Beruf und ehrlicher Selbstreflexion liegen. Es geht um scheinbar einfache Entscheidungen wie Kaffee oder Tee, aber auch um größere Themen: Verhaltenstherapie oder tiefenpsychologisch fundierte Therapie, nett sein oder ehrlich sein, Sicherheit oder Freiheit. Nebenbei landen wir ganz automatisch bei den spannenderen Fragen: Was ist mir eigentlich wirklich peinlich? Warum habe ich mich selbständig gemacht? Welche Serien schaue ich – und was sagt das vielleicht über mich aus? Eine Folge zwischen leicht, witzig und überraschend ehrlich. Und vielleicht merkst du beim Zuhören: Die ein oder andere Frage bleibt auch bei dir hängen.
21.04.26 • 15:47
🎙️ #59 - Warum greifen wir ständig zum Handy, obwohl wir es gar nicht wollen? Warum fühlen sich viele Dinge plötzlich anstrengend oder leer an? In dieser Folge geht es um ein verstörendes Experiment aus den 1950er Jahren – und warum es heute mehr mit unserem Alltag zu tun hat, als uns bewusst ist. Du erfährst, was Dopamin wirklich in deinem Gehirn macht, warum es dich immer wieder zu denselben Gewohnheiten zieht – und wieso ständige Reize dazu führen können, dass sich „normale“ Dinge weniger intensiv anfühlen. Es geht um ein System, das dich antreibt, immer weiterzumachen… selbst dann, wenn es dir eigentlich nicht guttut. Und am Ende stellt sich eine einfache, aber unbequeme Frage: Wie viel Kontrolle hast du wirklich über dein Verhalten?
14.04.26 • 12:10
🎙️ #58 - Du glaubst, du triffst deine Entscheidungen selbst? Dann kommt diese Folge vielleicht ein bisschen ungelegen. Denn es gibt einen Faktor, der dich mehr beeinflusst, als du glaubst: Dein Umfeld. Es beeinflusst deine Gewohnheiten, deine Standards, deine Stimmung, dein Selbstbild und sogar das, was du für möglich hältst. In dieser Folge geht es darum, warum dein Umfeld nicht einfach nur „Kulisse“ ist, sondern ein entscheidender Faktor dafür, wie dein Leben verläuft. Du erfährst, warum wir uns so stark an andere anpassen, wie soziale Normen unser Denken formen und weshalb Menschen oft weniger aus eigener Entscheidung handeln, als sie glauben. Außerdem schauen wir auf eindrückliche Beispiele und Studien, die zeigen, wie stark Umfeld auf ganz unterschiedliche Lebensbereiche wirkt: auf Gesundheit, Verhalten, Chancen, Entwicklung und Erfolg. Von Gewohnheiten und Emotionen bis hin zu langfristigen Lebenswegen wird deutlich: Was für dich „normal“ ist, ist oft nichts anderes als das Ergebnis deines Umfelds. Am Ende der Folge bekommst du drei konkrete Tools, mit denen du dein eigenes Umfeld bewusster analysieren und gezielt verändern kannst – ohne radikale Entscheidungen, aber mit klarem Blick darauf, wer dich prägt und in welche Richtung. Diese Folge ist für alle, die verstehen wollen, warum Motivation allein oft nicht reicht – und warum die Menschen um dich herum einen größeren Einfluss auf dein Leben haben, als du denkst.
07.04.26 • 11:54
🎙️ #57 - Du könntest mehr aus deinem Leben machen, oder? „Man lebt nur einmal.“ „Mach was aus deinem Leben.“ „Du kannst alles erreichen.“ Sätze wie diese klingen motivierend – aber sie erzeugen auch Druck. Denn was passiert, wenn sich dahinter eine ganz andere Frage versteckt: Was, wenn ich irgendwann zurückblicke… und merke, da wäre mehr drin gewesen? In dieser Folge geht es um genau diese leise, oft unausgesprochene Angst: Nicht genug aus dem eigenen Leben zu machen. Du erfährst: - warum dieses Gefühl nichts mit Ehrgeiz zu tun hat, sondern oft mit Angst - wie Social Media und Vergleiche dieses Gefühl verstärken - welche Rolle deine Kindheit und frühe Prägung dabei spielen - und warum „mehr erreichen“ nicht automatisch zu mehr Erfüllung führt Diese Folge ist keine Anleitung, wie du noch mehr aus deinem Leben herausholst. Sondern eine Einladung, herauszufinden, was für dich wirklich zählt.
31.03.26 • 10:49
🎙️ #56 - Wir glauben oft, wir hätten eine feste Persönlichkeit. Dass es ein klares „Ich“ gibt, das immer gleich ist. Aber wenn du ehrlich bist, merkst du schnell: Du bist nicht immer derselbe Mensch. Auf der Arbeit bist du anders als mit Freunden. In deiner Familie anders als in neuen Situationen. Und genau darum geht es in dieser Folge. Basierend auf einem Modell aus der Gestalttherapie von Fritz Perls schauen wir uns an, wie deine Persönlichkeit tatsächlich aufgebaut ist: Wie eine Zwiebel – mit verschiedenen Schichten. Die Fassade, die nach außen funktioniert Die Rollen, die du übernommen hast Und das, was darunter liegt… wenn du mal nichts mehr „spielen“ musst Du erfährst: - Warum du dich manchmal nicht wie „du selbst“ fühlst - Welche Rollen du unbewusst spielst - Und warum das nichts mit Schwäche zu tun hat Am Ende bekommst du eine einfache, ehrliche Übung, mit der du herausfinden kannst, wer du bist, wenn gerade niemand etwas von dir erwartet. Diese Folge ist kein klassischer Selbstoptimierungs-Talk. Sondern eher ein Moment zum Innehalten. Und vielleicht der erste Schritt zurück zu dir selbst.
24.03.26 • 11:28
🎙️ #55 - Warum schieben gerade ambitionierte und leistungsorientierte Menschen wichtige Aufgaben so oft auf? Viele glauben: Prokrastination ist ein Disziplinproblem. Man müsste einfach konsequenter sein, sich besser organisieren oder härter arbeiten. Doch die Psychologie zeigt etwas anderes. In dieser Folge geht es um die tieferen Gründe hinter Prokrastination – insbesondere bei Menschen, die eigentlich motiviert, ehrgeizig und leistungsfähig sind. Du erfährst, warum Aufschieben häufig nichts mit Faulheit zu tun hat, sondern mit ganz anderen Mechanismen in unserem Kopf. Wir schauen uns an, welche Rolle Bewertungsangst und Identitätsbedrohung spielen können, warum gerade wichtige Aufgaben besonders anfällig für Aufschieben sind – und weshalb unser Gehirn manchmal versucht, uns genau vor den Dingen zu schützen, die eigentlich wichtig wären. Natürlich bleibt es nicht bei der Theorie. Du bekommst auch konkrete Strategien, mit denen du typische Blockaden besser verstehen und leichter überwinden kannst. Wenn du dich schon einmal gefragt hast, warum du ausgerechnet die wichtigen Dinge aufschiebst, dann ist diese Folge für dich.
17.03.26 • 11:48
🎙️ #54 - Kennst du das? Der Arbeitstag ist längst vorbei, aber dein Kopf arbeitet weiter. Plötzlich tauchen sie wieder auf: die Mail, die du noch schreiben wolltest, das Gespräch, das du führen musst, die Präsentation für nächste Woche. Dein Gehirn scheint eine eigene To-Do-Liste zu führen – und die lässt dich einfach nicht los. In dieser Folge geht es um die unsichtbare To-Do-Liste in deinem Kopf: unerledigte Aufgaben, offene Schleifen und das Gefühl, gedanklich nie wirklich Feierabend zu haben. Du erfährst, was hinter diesem Phänomen steckt – unter anderem der sogenannte Zeigarnik-Effekt, der beschreibt, warum unser Gehirn unerledigte Aufgaben besonders hartnäckig im Gedächtnis behält. Das Problem: Offene Aufgaben erzeugen mentale Spannung und ziehen ständig Aufmerksamkeit und Energie. Außerdem schauen wir uns an, warum diese inneren To-Do-Listen überhaupt entstehen und warum gerade leistungsorientierte Menschen besonders anfällig dafür sind. Natürlich bleibt es nicht bei der Theorie. Du bekommst auch konkrete Strategien für den Alltag: - Wie du offene Gedankenschleifen aus dem Kopf herausbekommst - Warum unklare nächste Schritte Aufgaben im Kopf festhalten - Wie du Entscheidungen schneller triffst und mentale Schleifen schließt - Und wie ein simples Abschlussritual deinem Gehirn signalisiert, dass der Arbeitstag wirklich vorbei ist Wenn du manchmal das Gefühl hast, dass dein Kopf nie ganz abschaltet, dann ist diese Folge für dich. Denn ein klarer Kopf entsteht nicht dadurch, dass du mehr denkst – sondern dadurch, dass dein Gehirn weniger festhalten muss.
10.03.26 • 11:22
🎙️ #53 - Stress ist nicht dein eigentliches Problem. Ohnmacht ist es. Warum zerbrechen manche Menschen unter Druck – während andere an denselben Anforderungen wachsen? Die Antwort liegt nicht in der Menge der Arbeit, sondern im Gefühl von Einfluss. In dieser Folge erfährst du, warum hohe Belastung allein nicht krank macht – sondern vor allem die Kombination aus hohen Anforderungen und geringem Entscheidungsspielraum. Ich erkläre dir das bekannte Demand-Control-Modell von Robert Karasek und zeige, warum sogenannte „High-Strain-Jobs“ besonders belastend sind. Außerdem sprechen wir über die Forschung zur erlernten Hilflosigkeit von Martin Seligman – und was sie mit deinem Berufsalltag zu tun hat. Natürlich bekommst du auch wieder konkrete Tools: - Wie du deinen Einflussbereich klarer erkennst - Wie du Mikro-Selbstwirksamkeit zurückholst - Wie Sprache dein Ohnmachtsgefühl verstärken oder reduzieren kann Wenn du oft sagst: „Ich habe einfach zu viel Stress“, dann ist diese Folge für dich. Vielleicht ist es nicht die Belastung, die dich erschöpft. Sondern das Gefühl, nichts bewirken zu können.
03.03.26 • 11:00
🎙️ #52 - Du schläfst 7 oder 8 Stunden – und bist trotzdem ständig müde? In dieser Folge geht es um ein Phänomen, das viele High-Performer kennen: Erschöpfung trotz ausreichendem Schlaf. Du erfährst, warum dein präfrontaler Cortex leer laufen kann wie ein Smartphone-Akku, warum Richter am Nachmittag anders entscheiden als am Morgen – und weshalb dein Nervensystem auch nachts nicht vollständig abschaltet, wenn du tagsüber dauerhaft funktionierst. Außerdem bekommst du konkrete Tools: Wie eine Entscheidungsdiät deine Denkenergie schützt, warum offene Schleifen dich erschöpfen und wie du dein Stresssystem in wenigen Minuten regulieren kannst. Wichtig: Wir sprechen auch darüber, warum chronische Müdigkeit immer medizinisch abgeklärt werden sollte – und wann der Blick auf dein Stresssystem sinnvoll ist. Vielleicht fehlt dir nicht Schlaf. Vielleicht fehlt deinem System echte Entlastung.
24.02.26 • 11:40
🎙️ #51 - In dieser Folge wird es ungewohnt persönlich. Es gibt Dinge, über die ich hier im Podcast sonst nicht spreche. Nicht, weil sie geheim sind. Sondern weil sie zwischen den Zeilen bleiben. Heute nicht. Ich beantworte sieben Fragen, die tiefer gehen: - Warum ich wirklich Psychotherapeut geworden bin. - Ob es einen Moment gab, an dem ich wusste: So geht es nicht weiter. - Welche Entscheidung ich lange vor mir hergeschoben habe. - Ob ich selbst schon in Therapie war. - Ob ich zwischen Sitzungen an meine Klienten denke. - Und was Menschen oft von mir erwarten – was ich bewusst nicht liefern kann. - Außerdem: 3 Fun Facts über mich, die du garantiert noch nicht kennst. Es geht um Persönliches. Um Krisen. Um Entsceidungen. Und um die Frage, wie ich eigentlich ticke – jenseits von Ausbildung, Titeln und Fachwissen. Keine Theorie. Keine Hacks. Sondern ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen meines Weges und meiner Praxis. Viel Spaß beim Reinhören!
17.02.26 • 15:19
🎙️ #50 - Du bist zuverlässig. Du denkst mit. Du springst ein, wenn andere es nicht tun. Und trotzdem (oder genau deswegen) bist du oft müde, angespannt oder innerlich leer? In dieser Folge geht es um das, was viele umgangssprachlich „Helfersyndrom“ nennen – und was psychologisch betrachtet ein tief verankertes Muster ist, das vor allem engagierte, leistungsstarke Menschen betrifft. Menschen, die Verantwortung übernehmen, Harmonie sichern und sich über ihr Kümmern definieren. Ich erkläre dir, woher dieses Muster kommt, warum es sich lange richtig anfühlt – und warum es auf Dauer teuer wird. Du erfährst, wie dieses Verhalten aus psychologischer Sicht entsteht, warum Abgrenzung sich für viele falsch oder egoistisch anfühlt und weshalb gerade die Verlässlichen oft zuerst an ihre Grenzen kommen. Neben kurzen Beispielen aus meiner therapeutischen Praxis bekommst du außerdem drei alltagstaugliche Hacks, um aus dem automatischen Kümmern auszusteigen, ohne dich komplett zu verbiegen. Diese Folge ist für dich, wenn du: - oft für andere funktionierst - schwer Nein sagen kannst - viel Verantwortung trägst - und spürst, dass dabei etwas von dir selbst auf der Strecke bleibt Keine Selbstoptimierung. Kein Helfer-Bashing. Sondern psychologisches Verständnis und echte Entlastung.
10.02.26 • 13:29
🎙️ #49 - "Ich habe zu wenig Selbstvertrauen!" Diese Aussage höre ich oft. Leider ist sie in vielen Fällen schlichtweg falsch. Denn: Selbstvertrauen ist keine Charaktereigenschaft. Es ist eher wie ein Muskel, den viele nicht benutzen. In dieser Folge geht es darum, warum wir uns selbst oft unterschätzen – und wie man das ändern kann, ohne sich zu verbiegen. In dieser Episode erfährst du: - warum Selbstvertrauen nichts mit Selbstwert zu tun hat - weshalb dein Gehirn unfair mit dir umgeht - wie dein innerer Kritiker dich klein hält – und warum du ihm nicht glauben musst - warum Motivation überschätzt wird - weshalb Mut fast immer vor dem Selbstvertrauen kommt - und wie Mini-Zusagen an dich selbst dein inneres Vertrauen massiv stärken Kein Mindset-Gelaber. Keine Erfolgsfloskeln. Sondern konkrete psychologische Werkzeuge, die du sofort anwenden kannst. 🎧 Diese Folge ist für Menschen, die nicht mehr warten wollen, sondern sich selbst wieder zutrauen möchten, Verantwortung zu übernehmen – auch ohne perfekte innere Sicherheit.
03.02.26 • 13:58
🎙️ #48 - Wie finde ich einen Therapieplatz, ohne neun Monate warten zu müssen? Wenn du gerade nach einem Therapieplatz suchst, wirst du feststellen: Das ist gar nicht so leicht - die Nachfrage ist riesig und das Angebot sehr begrenzt. Die gute Nachricht ist: Es gibt realistische Möglichkeiten an einen Psychotherapieplatz zu gelangen. Man muss nur wissen, wie. In dieser Folge geht es genau darum. Ich stelle dir verschiedene konkrete Wege vor, wie du auch ohne private Versicherung an einen Therapieplatz kommen kannst – realistisch, strukturiert und ohne falsche Versprechen. Es geht nicht ums Jammern über ein ungerechtes System, sondern darum, welche Optionen du hast und wie du sie für dich nutzen kannst. Psychotherapie zu finden ist kein Glücksspiel, sondern eher ein Suchprozess mit eigenen Regeln. Wer diese Regeln kennt, erhöht seine Chancen deutlich. Diese Episode soll dir helfen, den Suchprozess besser zu verstehen – und positiv zu gestalten. Du bekommst keine Garantie. Aber du bekommst Klarheit. Und damit eine deutlich bessere Ausgangslage.
27.01.26 • 13:20
🎙️ #47 - *Woran erkenne ich, dass es Zeit für eine Psychotherapie ist?* „So schlimm ist es doch noch nicht.“ Ein Satz, den viele Menschen denken – und der erstaunlich oft der Grund ist, warum sie sehr lange warten. In dieser Folge geht es um eine Frage, die sich viele stellen, aber selten laut aussprechen: **Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt für eine Psychotherapie?** Nicht erst, wenn nichts mehr geht. Aber auch nicht bei jedem schlechten Tag. Es geht um feine Unterschiede. Um innere Warnsignale, die man leicht übersieht, wenn man gut funktioniert. Um den Punkt, an dem Gespräche mit Freunden nicht mehr reichen. Und um die Frage, warum viele Menschen viel zu spät Hilfe in Anspruch nehmen – obwohl sie es längst gespürt haben. Diese Folge will keine Diagnose stellen und niemanden in Therapie „reden“. Sie soll Orientierung geben, entlasten und dabei helfen, das eigene Erleben ernst zu nehmen, ohne es zu dramatisieren. Seriös, alltagsnah und mit einem Augenzwinkern an den Stellen, an denen wir uns selbst gern etwas vormachen. 👉 Diese Folge ist für dich, wenn … * du dich fragst, ob dein Belastungsempfinden „reicht“, um Hilfe zu suchen * du nach außen funktionierst, dich innerlich aber erschöpft oder festgefahren fühlst * du unsicher bist, wo die Grenze zwischen normaler Krise und therapeutischem Bedarf liegt * du wissen möchtest, woran man erkennt, dass Unterstützung sinnvoll wäre – ohne gleich alles zu pathologisieren Eine Folge über einen wichtigen Schritt. Und darüber, warum man ihn nicht erst gehen muss, wenn man am Ende ist.
20.01.26 • 12:37
🎙️ #46 - Lebe ich mein Leben? Dein Leben läuft. Termine, Verantwortung, vielleicht auch Erfolg. Und trotzdem gibt es diese leise Frage, die manchmal auftaucht, wenn es kurz ruhig wird: **Bin ich eigentlich noch auf meinem eigenen Weg – oder funktioniere ich vor allem für andere?** In dieser Folge geht es nicht um Selbstoptimierung, neue Routinen oder schnelle Antworten. Es geht um deinen Lebensentwurf. Darum, ob das, was du dir über Jahre aufgebaut hast, heute noch zu dir passt – und ob der Weg, den du gerade gehst, sich noch stimmig anfühlt. Ohne Alarmismus. Ohne große Versprechen. Aber mit ehrlichen Gedanken, klaren inneren Bildern und Fragen, die helfen können, den eigenen Kurs zu überprüfen. 👉 Diese Folge ist für dich, wenn … - du viel erreicht hast, dich innerlich aber nicht ganz angekommen fühlst - dein Alltag funktioniert, aber sich nicht mehr selbstverständlich richtig anfühlt - du spürst, dass du kurz innehalten möchtest, bevor du einfach weitermachst - du Klarheit suchst, nicht Veränderung um jeden Preis Eine Folge zum Nachdenken. Zum Sortieren. Und vielleicht zum bewussteren Weitergehen.
13.01.26 • 12:37