Show cover of Haus am Dom - Der Podcast

Haus am Dom - Der Podcast

Das Haus am Dom ist ein Bildungs-, Kultur- und Tagungszentrum des Bistums Limburg in Frankfurt am Main. Es versteht sich als Plattform zwischen Kirche und Gesellschaft und als Drehscheibe des städtischen und gesellschaftlichen Diskurses. Eröffnet wurde das Haus am Dom am 14. Januar 2007 durch Bischof Franz Kamphaus. Seither führen hier Gesprächsrunden und Akademietagungen zu aktuellen gesellschaftlichen, religiösen und kulturellen Themen Menschen zusammen. Es ist auch Podium für das Aktuelle Forum des Domkreises Kirche und Wissenschaft, zentraler Veranstaltungsort der Frankfurter katholischen Gemeinden und attraktiver Tagungsort für nichtkirchliche Gruppen und Institutionen. Ausstellungsräume des Museums für Moderne Kunst, der MMK-Zollsaal, und des Dommuseums, das so genannte Sakristeum, ergänzen das Angebot. Untergebracht ist das Zentrum im ehemaligen Hauptzollamt der Stadt in der Frankfurter Altstadt und in direkter Nachbarschaft zum Kaiserdom St. Bartholomäus.

Titel

Geistlicher Missbrauch - Wo steht die katholische Aufklärungsarbeit?
„Opfer von Geistlichem Missbrauch haben es nach wie vor sehr schwer, sich Gehör zu verschaffen (…).“ Im September 2023 veröffentlichte die Deutsche Bischofskonferenz eine Arbeitshilfe zum Umgang mit Geistlichem Missbrauch. Was geistlicher Missbrauch ausmacht und wo die Chancen und Grenzen der Arbeitshilfe liegen. Prof. Dr. Michael Utsch, Religionspsychologe, Psychotherapeut, Berlin Stephanie Butenkemper, Therapeutin, Ehe-, Familien- und Lebensberaterin, Köln Kooperation: Heilig Kreuz, Zentrum für christliche Meditation und Spiritualität
60:29 26.03.24
Vom Glück und Unglück, einen echten Freund zu haben
Lize Spit hat mit „Der ehrliche Finder“ ein ganzes Land aufgewühlt. Zwei Schüler, der eine klug und einsam, der andere willensstark durch die Erfahrungen der Flucht, finden zu einer Freundschaft, die wechselweise Sehnsüchte stillt in der kulturellen Lebenswelt des anderen und latente Abhängigkeiten ausbalanciert. Exemplarisch zeigt die Autorin, wie eine politische Entscheidung diese Freundschaft überanstrengt. Jetzt sind beide in ihrer Existenz bedroht, und was sie einander abverlangen und zugestehen, verschlägt den Lesenden den Atem. Kühn zeigt die Autorin, was es bedeutet, in der Not die Rollen zu tauschen. - Lize Spit, Brüssel, Gastlandautorin Leipziger Buchmesse 24 - Dr. Lisa Straßberger, deutsche Lesung, Übersetzung, Moderation - Dr. Dominiek Lootens, Leiter Center for Dialogue, Übersetzung
64:30 26.03.24
Crux – Über die Anstößigkeit des Kreuzes
Das Kreuz ist als Symbol des Christentums ein verstörendes Zeichen einer Religion: Steht das Kreuz nicht für ein Gottesbild, mit dem die Verherrlichung von Gewalt verbunden ist? Der Autor Jan Heiner Tück lässt sich u. a. auf diese Frage ein und und beantwortet sie aus unterschiedlichen Traditionsströmen, um so die rettende und versöhnende Kraft des Kreuzes sichtbar zu machen. Moderation: Prof. Dr. Günter Kruck, Katholische Akademie Rabanus Maurus Cover: Herder Verlag (c)
56:38 25.03.24
Entmenschlicht - Warum wir Prostitution abschaffen müssen
ENTMENSCHLICHT - HUSCHKE MAU: WARUM WIR PROSTITUTION ABSCHAFFEN MÜSSEN Huschke Mau ist eines der bekanntesten Gesichter im Kampf gegen Prostitution. Zum Internationalen Frauentag kommt sie zu Lesung und Gespräch nach Frankfurt. Im Frankfurter Römer wird derzeit über den richtigen Umgang mit Prostitution gerungen. Huschke Mau weiß aus eigener Erfahrung, was Prostitution für eine Frau bedeutet. Die Katholische Akademie Rabanus Maurus und der Verein SISTERS e.V. haben die Autorin und Aktivistin ins Haus am Dom eingeladen. Sie wird am Donnerstag, 7. März, um 19.30 Uhr in der Reihe „Soireé am Dom“ aus ihrem Buch „Entmenschlicht – Warum wir Prostitution abschaffen müssen“lesen. Mau war jahrelang selbst in der Prostitution und hat aus eigener Kraft den schwierigen Ausstieg geschafft. Inzwischen hat sie einen geisteswissenschaftlichen Studienabschluss, arbeitet als Wissenschaftlerin und promoviert. In ihrem 2022 erschienen Buch beschreibt sie, sowohl aus der Perspektive der Betroffenen, als auch aus der Perspektive der Wissenschaftlerin, das System Prostitution: Wie Frauen hineingelangen, warum es so schwer ist, auszusteigen, welche traumatischen Erfahrungen sie dort machen und was an der Sicht unserer Gesellschaft und Medien auf Prostitution problematisch ist. Mit ihrem Buch möchte sie über Prostitution aufklären und eine gesellschaftspolitische Debatte dazu anstoßen: „Ich glaube, mit dem Buch habe ich mich mehr ausgezogen als jemals während meiner Zeit als Prostituierte. Ich hätte diese Tür in die Vergangenheit einfach schließen und nie mehr zurückschauen müssen. Aber ich kann nicht. Ich kann einfach nicht ignorieren, dass so viele Frauen und Mädchen noch in der Prostitution sind, dass ihnen Gewalt angetan wird, Tag für Tag“, sagt sie. Mau fordert in ihrem Buch einen anderen politischen Umgang mit dem Thema Prostitution. Sie setzt sich für das sogenannte Nordische Modell ein, das durch eine Reihe von Maßnahmen Menschen in der Prostitution besser vor Ausbeutung und Gewalt schützen soll. Die Debatte um das Nordische Modell hat inzwischen auch die Frankfurter Kommunalpolitik erreicht: im Römer wird gerade der Antrag „Menschenunwürdige Zustände in der Prostitution beenden“ der CDU-Fraktion kontrovers diskutiert, der Vorschläge aus dem Nordischen Modell aufgreift. Dazu hat die Frankfurter Ortsgruppe von SISTERS e.V. einen offenen Brief an alle Stadtverordneten geschrieben, in dem die Organisation ein Umdenken in der Prostitutionspolitik in Frankfurt fordert. Anmeldung: http://tinyurl.com/4y2sv4rx Über SISTERS: SISTERS – für den Ausstieg aus der Prostitution! e. V.ist ein gemeinnützig anerkannter Verein, der sich gegen Ausbeutung und Gewalt von Frauen und Mädchen in der Prostitution einsetzt und Betroffene beim Ausstieg unterstützt. Der bundesweit tätige Verein ist auch in Frankfurt mit einer Ortsgruppe vertreten. Weitere Informationen: https://sisters-ev.de Dazu hat die Frankfurter Ortsgruppe von SISTERS e.V. einen offenen Brief an alle Stadtverordneten geschrieben, in dem die Organisation ein Umdenken in der Prostitutionspolitik in Frankfurt fordert: https://sisters-ev.de/wp-content/uploads/2024/02/Offener-Brief_-Menschenunwuerdige-Zustaende-in-der-Prostitution-in-Frankfurt-beenden_SISTERS-e.V._20240222_KON.pdf Huschke Mau Kooperation: SISTERS - Für den Ausstieg aus der Prostitution! e.V. 7 €/5 €, Tickets über unser Ticketsystem
54:14 24.03.24
Der Fromme von morgen? Über die Gegenwart und Zukunft des Glaubens
Der Theologe und Publizist Gotthard Fuchs gilt als bedeutender Kenner von Spiritualität und Mystik. Johannes Lorenz spricht mit ihm über die Frage, wie es angesichts von massiven Abbrüchen mit dem Glauben weitergehen kann. Foto: Bild von Himsan auf Pixabay
50:25 23.03.24
VERGIFTETE ERINNERUNG - DIE „SITTLICHKEITSPROZESSE“ DER JAHRE 1936–1937
Die sogenannten „Sittlichkeitsprozesse“ bildeten 1936–1937 mit mehr als 2.500 Ermittlungsverfahren und 250 Strafprozessen gegen Ordensleute und Priester einen Höhepunkt im Konflikt zwischen NS-Staat und katholischer Kirche. Der Vortrag erläutert das Geschehen der NS-Zeit, aber auch dessen Vorgeschichte und die Nachwirkungen, nicht zuletzt im Hinblick auf den aktuellen Umgang mit Tätern und Opfern sexuellen Missbrauchs in der Kirche.     
Prof. Dr. Michael Schwartz, Institut für Zeitgeschichte, Berlin Kooperation: Initiative Kirche von unten e.V. Bild: ©Priscilla Du Preez
67:26 23.03.24
Wer war Thomas Merton? Folge 4 - Merton und die Politik
Thomas Merton war kein unpolitischer Mönch. In der aktuellen Folge sprechen Dominiek Lootens und Johannes Lorenz über Merton und die Politik
49:01 26.02.24
Ökologie und Postkolonialismus
Wie antwortet die Theologie auf die vielen Krisen, besonders Ökologie, Ungerechtigkeit und Diskriminierung? Was sieht die Theologie, was andere Perspektiven nicht sehen? Zugleich verändert sich kirchliche Praxis in Richtung Synodalität. Mit - Dr. habil. Stefan Silber Cover: Echter Verlag
45:19 19.02.24
„Frankfurt-Sein in der Kirche auch leben“ - Vincenzo Viva im Gespräch mit Joachim Valentin
16.02.2024 - FRANKFURT Das Karlsamt mit europäischem Gastbischof - und das stets davor im Haus am Dom stattfindende Domgespräch - sind für viele Frankfurterinnen und Frankfurter ein Höhepunkt zum Jahresbeginn. Diesmal war mit Vincenzo Viva aus der italienischen Diözese Albano nicht nur ein Bischof eingeladen, der äußerst gut Deutsch spricht, sondern einer, der auch selbst hier aufgewachsen ist.  Vincenzo Viva ist ein echter "Frankfurter Bub", der seiner früheren Gemeinde St. Antonius in Rödelheim, die heute zur Pfarrei St. Marien gehört, bis heute verbunden ist, das wurde beim Domgespräch im Haus am Dom mit Direktor Joachim Valentin deutlich: „In St. Antonius wurde mir ganz konkret gezeigt, wie man das Wort Gottes in unserer modernen Zeit leben kann.“ Unter anderem war Vincenzo Viva später im Leben acht Jahre Regens eines Missionsseminars mit hunderten von Seminaristen und Priestern der jungen Kirchen – „und ich glaube, dass ich diese Aufgabe mit dem Frankfurter Geist der Aufgeschlossenheit und Offenheit erfüllt habe.“ Text & Cover: © A. Zegelman / Bistum Limburg
36:49 16.02.24
Von Teekannen, Gott und Gänseblümchen
Was hat eine Teekanne mit dem lieben Gott zu tun? Der Theologe und Philosoph, Martin Breul spricht mit Johannes Lorenz über die Untiefen der menschlichen Existenz. Cover: Herder
47:22 08.02.24
„Das himmlische Geflecht. Buddhismus und Christentum in einem neuen Vergleich“
Buddhistische und christliche Impulse Wanderer, Sinn-Suchende, Mystiker:innen, Andächtige, Liebhaber:innen des Abschieds, Brückenbauer:innen, Konvertit:en, – lasst uns nachdenken über unsere jeweiligen Wege, Experimente, Erfahrungen, lasst uns die Unterschiede wahrnehmen und wertschätzen und sie miteinander feiern. Impulsgeber: Dr. Perry Schmidt-Leukel, Christ, Professor für Religionswissenschaften und Interkulturelle Theologie an der Universität Münster
38:42 09.12.23
„Sprachzeugen reden mit!“ - Mit Majer Szanckower
Im Rahmen des Projekts „Sprachzeugen reden mit!“ sprechen wir mit Majer Szanckower, dem Verwalter der Jüdischen Friedhöfe in Frankfurt am Main, über die Minderheiten Sprache Jiddisch und darüber warum es ihm wichtig ist, diese Sprache zu pflegen.   Der Podcast „Sprachzeugen reden mit“! ist eine Initiative des Verbandes für Bi-Nationale Familien und Partnerschaften e.V. iaf in Kooperation mit der Katholischen Akademie Rabanus Maurus Frankfurt, eine Gemeinschaftsproduktion im Netzwerk Paulskirche, gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und der Stiftung der Polytechnischen Gesellschaft. Cover: Copyright Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e. V. Jingle 2: Ya Rayah · Rachid Taha
43:59 05.12.23
Wer war Thomas Merton? Folge 3 Interreligiöser Dialog
Im dritten Teil sprechen wir über Mertons Begegnungen mit anderen Religionen. Mit Neugier und spiritueller Weite begegnete er ihnen. Mit: Dr. Dominiek Lootens und Dr. Johannes Lorenz (Moderation) Cover: “Photograph of Thomas Merton. Used with Permission of the Merton Legacy Trust and the Thomas Merton Center at Bellarmine University.”
47:24 21.11.23
Zukunft … rabbinisch gesehen
Soirée am Dom ZUKUNFT … RABBINISCH GESEHEN Wenn Jüdinnen und Juden an die Zukunft denken, tun sie das auf zwei Ebenen: Es gibt die zukünftige Welt, also die messianische Zeit, von der wir jeden Tag hoffen sollen, dass sie heute schon beginnen kann. Und die Zukunft in dieser Welt, die wir aktiv zu gestalten haben, bis (oder damit) der Messias kommt. Aber gerade diese immanente Zukunft hält viele Herausforderungen für das jüdische Volk insbesondere und die Welt insgesamt bereit. Rabbiner Julien Soussan
53:01 20.11.23
Etty Hillesum zum 80. Todestag - Ich will die Chronistin dieser Zeit sein
Lesung und Gespräch über die faszinierende Tagebuchschreiberin, Mystikerin und Lebefrau Etty Hillesum. Dr. Johannes Lorenz, Katholische Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom im Gespräch mit: Pierre Bühler, Prof. em. Dr. Professor für Systematische Theologie insbes. Hermeneutik und Fundamentaltheologie
59:34 19.11.23
Von Engeln und Eulen - Geschichte oder Evolution? Die letzten Fragen und die nächsten Fragen
Vortrag: Prof. Dr. Armin Nassehi, Soziologe, LMU-München Apokalyptische und eschatologische Motive in der Kritischen Theorie – gestern, heute und morgen Hegels Eule fliegt erst in der Dämmerung und steht für die Idee: erst in der Reflexion wird die Wirklichkeit vernünftig und aufgeklärt. Benjamins Engel der Geschichte steht als kritische Instanz einer die gewaltvolle Realität transzendierenden Hoffnung, als Gegenentwurf zum schlechten Bestehenden, das zu überwinden sei. Anlässlich des hundertjährigen Bestehens des Institutes für Sozialforschung in Frankfurt fragen wir: Wirkt in der Kritischen Theorie der kapitalistischen Gesellschaft eine transzendente Spur, lebt in ihr eine nachhaltige Erlösungssehnsucht fort? Wird in ihr der marxistische Materialismus utopisch, apokalyptisch und eschatologisch aufgebrochen – und auf ein neues, immanent Transzendentes bezogen? Wir fragen dies auch mit Blick auf die aktuelle Vielfachkrise, deren aktuelles spaltendes Wirken und die mittlerweile dominanten, populistisch-ideologischen Debatten: vom rechtspopulistischen Ressentiment bis zu den klimabewegten Weltuntergangsszenarien. Welche Rolle kommt unter diesen Bedingungen einer Kritischen Theorie auf der Höhe ihrer Zeit zu? Wo fliegen Eulen und Engel heute? Oder haben sie sich endgültig zur Ruhe gesetzt?
42:52 19.11.23
„Sprachzeugen reden mit!“ - Trambahn Volume 2
Der Podcast „Sprachzeugen reden mit“! ist eine Initiative des Verbandes für Bi-Nationale Familien und Partnerschaften e.V. iaf in Kooperation mit der Katholischen Akademie Rabanus Maurus Frankfurt, eine Gemeinschaftsproduktion im Netzwerk Paulskirche, gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und der Stiftung der Polytechnischen Gesellschaft. Cover: Copyright Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e. V. Jingle 2: Ya Rayah · Rachid Taha
19:29 19.11.23
„Sprachzeugen reden mit!“ - Trambahn Volume 1
Der Podcast „Sprachzeugen reden mit“! ist eine Initiative des Verbandes für Bi-Nationale Familien und Partnerschaften e.V. iaf in Kooperation mit der Katholischen Akademie Rabanus Maurus Frankfurt, eine Gemeinschaftsproduktion im Netzwerk Paulskirche, gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und der Stiftung der Polytechnischen Gesellschaft. Cover: Copyright Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e. V. Jingle 2: Ya Rayah · Rachid Taha
39:37 19.11.23
85 JAHRE NOVEMBERPOGROME - NICHT NUR DIE SYNAGOGEN BRANNTEN
Die Novemberpogrome werden in der öffentlichen Erinnerung meist mit den brennenden Synagogen verbunden. In Frankfurt am Main wurden auch Wohnungen und Geschäfte überfallen und über 3.000 jüdische Männer in der Festhalle zusammengetrieben und vom Südbahnhof in die KZ Buchenwald und Dachau deportiert. Davon existieren erschütternde Zeitzeugenberichte. Kooperation: Förderverein Fritz Bauer Institut e. V.
43:31 10.11.23
Polarisierungen um gendergerechte Sprache und Identitätssuche
Die Fernsehjournalistin Petra Gerster geht den verbreiteten Polarisierungen in öffentlichen Debatten nach, wie dem Bemühen um geschlechtergerechte Sprache und anderen Facetten von Identitätssuche. Manche Auseinandersetzungen scheinen zunehmend zu eskalieren. Gerade in den politischen Zerwürfnissen stehen Nachrichtensendungen, Berichte und Dokumentationen schnell unter dem Vorwurf tendenziöser „Meinungsmache“. Wie ist dabei seriöses journalistisches Arbeiten möglich? Petra Gerster, Journalistin, Moderatorin Kooperation: Hochschule Sankt Georgen Gesellschaft kath. Publizisten
47:12 06.11.23
Israels Selbstverteidigung: Was sind die Folgen?
Friedenspolitisches Forum: Israels Selbstverteidigung: Was sind die Folgen? mit: Claudia Baumgart-Ochse, PRIF Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung Moderation: Andreas Schwarzkopf, Frankfurter Rundschau Kooperation: Leibniz-Institut Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung, Frankfurter Rundschau
40:26 31.10.23
Eine bemerkenswerte Theologie der Krise - "Hört, ihr Himmel, ich will reden" - Soirée mit Prof. Dr. Knut Wenzel
Pandemie und kirchliche Missbrauchskrise legten leibliche und geistig-seelische Verletzlichkeit des Menschen frei: Der Atem hat krank gemacht, falsch verstandene Heiligkeit geistige Nahrung vergiftet. Knut Wenzel vermisst Gottesgedanken, Menschenbild und Kirchenverständnis neu und stellt dabei das Glaubenssubjekt in seiner zerbrechlichen Selbstbestimmung ins Zentrum. Soirée am Dom mit: Prof. Dr. Knut Wenzel, Goethe-Universität Frankfurt Moderation: Prof. Dr. Joachim Valentin, Direktor Katholische Akademie Rabanus Maurus, Frankfurt
65:17 28.10.23
„Sprachzeugen reden mit!“ - Mit Che Chidi Chukwumerije
Che Chidi Chukwumerije ist Autor, Musiker und Stadtpolitiker. Wir sprechen mit ihm seine Autorenschaft und darüber, wie es ist, in 3 Sprachen Bücher zu verfassen. Darüber Hinaus sprechen wir über sein Kinderbuch „Somaniyozo". Der Podcast „Sprachzeugen reden mit“! ist eine Initiative des Verbandes für Bi-Nationale Familien und Partnerschaften e.V. iaf in Kooperation mit der Katholischen Akademie Rabanus Maurus Frankfurt, eine Gemeinschaftsproduktion im Netzwerk Paulskirche, gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und der Stiftung der Polytechnischen Gesellschaft. Cover: Copyright Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e. V. Jingle 2: Ya Rayah · Rachid Taha
61:29 17.10.23
Maria - Tochter der Erde, Visionärin einer neuen Schöpfung
Giannina Wedde: Referentin, geb. 1974, Germanistin, Buchautorin, Seminarleiterin und Liedermacherin. Sie baut Brücken zwischen Konfessionellen, Grenzgänger:innen und freien Spirituellen und begleitet Menschen auf ihrem Weg in eine zeitgemäße und widerständige Alltagsmystik. (www.klanggebet.de) In einer Zeit der Ungewissheit, der Umbrüche und Aufbrüche kann uns Maria als Verkörperung widerständiger schöpferischer Kraft in eine lebenswerte Zukunft begleiten. Tochter der Erde, Visionärin einer neuen Schöpfung Maria von Nazareth ist eine außergewöhnlich vielfältige und wandlungsfähige Gestalt der Bibel und des christlichen Glaubens. Wir begegnen ihr in mitreißenden Darstellungen zunächst als Mutter Gottes aber auch als Rebellin, Prophetin und Lehrerin, als sternenbekleidete Königin der Schöpfung und Weberin einer sich schenkenden Verheißung. Viele dieser fast vergessenen Bilder knüpfen an alte Göttinnentraditionen an und sind von zeitlos archetypischer Bedeutung. Das Geheimnis der Marientypen ist so brisant wie zeitaktuell: in ihnen gibt sich ein Gott zu erkennen, dessen Werden mit unserem Werden untrennbar verknüpft ist. In aller Gebrochenheit der Welt wie wir sie kennen, weist uns diese fremde und wirkmächtige Maria den Weg zu einer erdverbundenen, weiblichen und visionären Spiritualität radikaler Verbundenheit. Cover: Magnificat by Benjamin Wildflower
58:09 12.10.23
„Zerstören – Die Dinge. Die Sprache. Die Seelen.“ - SCIVIAS-Literaturpreisverleihung 2023
Das diesjährige Thema „Zerstören – Die Dinge. Die Sprache. Die Seelen.“ ist eine Reaktion auf den russischen Angriffskrieg. Dies machten gleich eingangs die Organisatorinnen des Preises, Dr. Lisa Straßberger, Studienleiterin für Literatur bei der Katholischen Akademie Rabanus Maurus (KARM) und Dr. Friederike Lanz, Studienleiterin für kulturelle Bildung bei der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB), deutlich. Angesichts der bestürzenden und schmerzhaften Eindrücke des Krieges passte die Jury die Ausschreibung entsprechend an, nachdem ursprünglich eine andere Überschrift erdacht worden war. Die zum Thema „Zerstören“ mehr als 320 eingesendeten Texte handeln von den Verletzungen, die wir uns gegenseitig zufügen und von den damit verbundenen Schmerzen. Die Preisträgerinnen: Sarah Roguschke, geboren 1987 im Ruhrgebiet, beschreibt sich selbst als Weltenbummlerin, die sich in den USA, auf Bali, in Marokko, Japan oder in Mexiko mit Inspiration aufgeladen hat. 2022 gewann sie den Hauptpreis für Prosa beim Hildesheimer Literaturwettbewerb, außerdem erschien 2022 ein Text von ihr im Zeitlichkeiten-Magazin. Sarah Roguschke ist bei einer Literaturagentur unter Vertrag. Cornelia Manikowsky, geboren 1961 in Hamburg, studierte Literaturwissenschaft, Geschichte und Psychologie in Hamburg. Sie arbeitete in einem DFG-Forschungsvorhaben zur Geschichte der Geographie, als Lehrbeauftragte für Literaturwissenschaft an der Universität Hamburg und als freie Seminarleiterin für Literatur, Geschichte und Kreatives Schreiben. Seit 1988 veröffentlicht sie in Anthologien, Zeitungen, Zeitschriften und Literaturzeitschriften. Übersetzungen ihrer Arbeiten gibt es ins Französische (Passage & Co, Marseille) und Koreanische (Hommage, Seoul). Für ihre Arbeiten erhielt sie mehrere Preise und Stipendien. Sie ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.  Hintergrund: Der SCIVIAS-Literaturpreis ist als einziger katholischer Literaturpreis in Deutschland eine bedeutende Auszeichnung in der Literaturszene und hat sich als Plattform für Schreibende sowie aufstrebende Nachwuchstalente etabliert. In diesem Jahr wurde er bereits zum dritten Mal vergeben. Der alle zwei Jahre stattfindende Wettbewerb zeichnet herausragende literarische Werke aus und würdigt das Schaffen talentierter Autorinnen und Autoren. Initiatoren des Literaturpreises im Bistum Limburg sind die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) und die Katholische Akademie Rabanus Maurus (KARM). In diesem Jahr fand zudem erstmalig eine Schreibwerkstatt für junge Autorinnen und Autoren statt. Eine Anthologie versammelt die 18 besten Einsendungen zum SCIVIAS-Literaturpreis 2023. „Es sind Geschichten, die der Sinnlosigkeit, Ungerechtigkeit, Gnadenlosigkeit und dem Chaos ins Auge blicken“, heißt es dort. Erschienen ist der Band bei Herder (ISBN 978-3-451-03411-4). Die diesjährige Jury: Carolin Callies, Paul-Henry Campbell, Dr. Friederike Lanz, Robert Prosser und Dr. Lisa Straßberger.
49:51 12.10.23
Kirchenmusik: Anspruch-Chance-Realität - Die Diskussion
Hat die Kirchenmusik eine Zukunft? Und wenn ja, wie sieht sie aus? Es diskutieren: Anna Lobinger, Andreas Grossmann, Prof. Stefan Klöckner und Peter Reulein Moderation: Dr. Johannes Lorenz, Katholische Akademie Rabanus Maurus Cover: John Price auf Unsplash
42:56 11.10.23
Die postoptimistische Gesellschaft
Das Zeitalter des Optimismus ist dauerhaft vorbei. Die Alternative zum gescheiterten Optimismus ist nicht Pessimismus sondern Zuversicht. Mit: Jörg Phil Friedrich, Philosoph und Publizist Moderation: Dr. Johannes Lorenz & Prof. Dr. Günther Kruck, Katholische Akademie Rabanus Maurus Cover: Copyright Herder Verlag
60:19 29.09.23
Angst in Zeiten schwerer Krisen
ANGST – IN ZEITEN SCHWERER KRISEN Pandemie, Krieg, Flüchtlingsbewegungen, Klimakrise: In Zeiten vermehrt auftretender Krisen ist Angst allgegenwärtig. Woher kommt die Angst? Welche Angst ist realistisch oder übertrieben? Sollten sich Menschen den Herausforderungen stellen, vor denen Sie Angst haben? Nehmen Angsterkrankungen zu? Erneut ein Nachmittag mit einem internationalen Experten für Angsterkrankungen. Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Borwin Bandelow, Psychiater, Psychologe, Psychotherapeut, Göttingen Kooperation: Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt zur Vortragsreihe „Psyche und Gesellschaft“ Cover: Foto von Hailey Kean auf Unsplash
36:34 26.09.23
"Sprachzeugen reden mit!" – Mit Dr. Marie le Roy und Selma Walther
"Sprachzeugen reden mit!“ – Mit Dr. Marie le Roy und Selma Walther sprechen wir über das Fachzentrum Mehrsprachigkeit beim Verband Bi-nationaler Familien und Partnerschaften. Wir sprechen über die Vorteile und die Wichtigkeit von Familiensprachen, was im Fachzentrum Mehrsprachigkeit geleistet wird Der Podcast „Sprachzeugen reden mit“! ist eine Initiative des Verbandes für Bi-Nationale Familien und Partnerschaften e.V. iaf in Kooperation mit der Katholischen Akademie Rabanus Maurus Frankfurt, eine Gemeinschaftsproduktion im Netzwerk Paulskirche, gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, der polytechnischen Gesellschaft. Cover: Copyright Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e. V. Jingle 2: Ya Rayah · Rachid Taha
59:21 25.09.23
Frankfurter Banken und die Enteignung der Frankfurter Juden
Die Vermögensenteignungen mit Hilfe der Banken bildeten einen Teil der rassistisch motivierten Repression des nationalsozialistischen Regimes gegenüber der Jüdischen Gemeinde. An ihr waren die staatlichen Stellen, insbesondere die Finanzämter, und die Frankfurter öffentlichen und privaten Banken beteiligt – ein öffentlich organisierter Raub, der bis heute noch nicht aufgearbeitet wurde. Prof. Dr. Ralf Roth, Professor für Neuere Geschichte am Historischen Seminar der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main Kooperation: B‘nai B‘rith Frankfurt Schönstädt Loge e.V. Cover: © Lukas D.
48:06 08.09.23

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