Show cover of Echte Stimmen - Der Berliner Selbsthilfepodcast

Echte Stimmen - Der Berliner Selbsthilfepodcast

Dieser Podcast schafft echten Raum für echte Themen, die Menschen in der Selbsthilfe beschäftigen und bewegen. Sei es der Umgang mit psychosozialen Themen und Erkrankungen, wie Depressionen, Suchterkrankungen oder auch körperliche Beeinträchtigungen. Euch erwartet ein tiefer und authentischer Einblick in die Berliner Selbsthilfewelt und ihr lernt die enorme, oft unterschätzte Vielfalt kennen. Erfahrt mehr über den gesellschaftlichen Wert von Selbsthilfegruppen, über die verschiedenen Formen und trefft inspirierende Menschen.

Titel

#47 Mein Leben danach
Im Februar hat die NACOA-Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien stattgefunden. 150 Veranstaltungen im ganzen Bundesgebiet machten auf die Situation der rund drei Millionen Kinder in Deutschland aufmerksam, die mit mind. einem suchtkranken Elternteil aufwachsen oder aufgewachsen sind. NACOA ist eine Interessenvertretung von Kindern aus suchtbelasteten Familien und möchte vergessenen Kindern eine Stimme geben. In unserer heutigen Folge haben wir eine solche Stimme zu Gast. Eine Stimme, die gehört werden muss. Eine Geschichte, die nicht im Verborgenen bleiben darf. Wir hören Andrea, eine Echte Stimme aus der Selbsthilfe, ein erwachsenes Kind aus einer suchtkranken Familie. Andrea teilt mit uns ihre bewegende Geschichte, wie sie aus den Schatten getreten ist. Sie erzählt von ihren Erfahrungen in der Selbsthilfe und wie sie sich in der Öffentlichkeitsarbeit einsetzt, um anderen zu helfen. Ihre Worte sind nicht nur berührend und inspirierend, sondern auch dringend notwendig. Bleibt dran, um zu hören, wie Andrea ihre Vergangenheit in eine Quelle der Stärke und des Wandels verwandelt hat. Es ist Zeit, die Stimmen derjenigen zu hören, die oft überhört werden. Es ist Zeit für Echte Stimmen.
27:52 29.03.24
#46 Meine Selbsthilfegruppe ist mein Talisman
Bist du gestresst, überarbeitet und fühlst dich ausgebrannt? Dann bist du nicht allein. In unserer heutigen schnelllebigen Welt sind immer mehr Menschen von Burnout betroffen. In dieser Episode erfährst du, wie Selbsthilfegruppen Menschen mit Burnout dabei helfen können, sich nicht allein zu fühlen und Unterstützung zu finden. Wir sprechen mit zwei Betroffenen über ihre persönliche Geschichte, ihre Strategien und wie sie durch ihre Gruppe einen Weg raus aus dem Hamsterrad gefunden haben. Jens und Erhard berichten darüber, was Burnout für sie bedeutet, wie es sich äußert und welche Auswirkungen es auf das tägliche Leben haben kann. Sie teilen mit uns, wie sie durch den Austausch mit anderer neuer Hoffnung und Wege zur Bewältigung gefunden haben. Jens hat vor 15 Jahren eine der ersten Selbsthilfegruppen zu dem Thema in Berlin gegründet. Heute sind zehn Gruppen zum Thema Burnout in der Sekis-Datenbank zu finden. „Raus aus dem Hamsterrad“, lautet der Titel und das Motto der Gruppe, in der die beiden bis heute noch aktiv sind. Vielleicht können wir mit dieser Podcastfolge Verständnis für diesen komplexen Zustand schaffen, und unseren Zuhörer*innen nahebringen, wie Selbsthilfe hier positiv wirken kann. Also schalte ein und lass dich inspirieren, wie ein Weg zu einem gesünderen Leben aussehen kann.
28:07 23.02.24
#45 Crossing Borders – „Die eigenen Begrenzungen sprengen“
Es gibt kein Thema, das keinen Platz in der Selbsthilfe findet. Über 5 Millionen Menschen in Deutschland waren im Jahr 2023 überschuldet. Das geht aus einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes im November 2023 hervor. Die Schulden betrugen im Durchschnitt das 26-Fache des monatlichen Nettoeinkommens. (Pressemitteilung Nr. 254 vom 29. Juni 2023 www.destatis.de) 13.277 Menschen befanden sich im Jahr 2022 in einer laufenden Beratung zur Schuldentilgung. Der höchste prozentuale Anteil machte davon die Altersgruppe 30-39 Jahre aus. Das zeigt die Statistik der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung in Berlin. (www.berlin.de) Die Schuldner*innenberatung scheint die naheliegendste Lösung für dieses Problem zu sein. Nicht so für unsere Gästin Sophie. Sie fand erst durch ihre Selbsthilfegruppe einen Weg aus den Schulden. Sophie ist 32 Jahre alt und seit 2020 in der Selbsthilfe aktiv. Sie besucht die zwölf-Schritte-Gruppen Debtors Anonymous zum Thema Geld und Schulden. In dieser Folge spricht sie mit uns darüber wie und warum es zu ihrer Überschuldung kam und wie sie den Weg raus aus den Schulden fand. Was unterscheidet die Schuldnerberatung von der Selbsthilfegruppe und warum hat die Gruppe ihr mehr geholfen als die Beratung? Was hat das Schulden machen mit Sucht und Entlastungstreffen zu tun? Auch das erfahrt ihr hier. Viel Freude beim Hören.
29:08 26.01.24
#44 Sich zusammentun, um was Großes zu schaffen
Die Verschickungskinder waren Kinder, die ab den 1950er in der BRD, also in Westdeutschland, von ihren Familien getrennt wurden. Sie wurden zur sogenannten „Erholung und Gesundheitsfürsorge“ in ländliche Gebiete geschickt. Diese wurden sechs- bis achtmal im Jahr neu belegt. (396.256 Kinder pro Jahr). Neueste Schätzungen gehen von 10–15 Millionen aus. Besonders Vier-Fünfjährige, vor Schuleintritt, aber auch Kleinkinder und Schulkinder wurden, versehen mit einer Diagnose vom Hausarzt, für sechs Wochen, ohne ihre Eltern, allein in weit entfernte Kinderkurheil-Einrichtungen zur Aufpäppelung, Kräftigung und Erholung, oder zur Rehabilitation nach Krankheiten „verschickt“. Die Aufarbeitung des grausamen Umgangs mit den Kindern ist noch ziemlich neu. Unsere heutige Interviewpartnerin ist Anja Röhl. Sie ist selbst Verschickungskind, hat dazu auch schon wissenschaftlich gearbeitet und wir sprechen mit ihr darüber, was die Verschickung mit den Kindern gemacht hat und wie ein Umgang heute damit aussehen kann – aus der Perspektive der Selbsthilfe.
32:41 01.12.23
#43 Zusammen!
Warum die Verbindung mit Menschen eines der wichtigsten Wegweiser raus aus der Sucht waren, was es brauchte, damit das Wissen vom Kopf ins Herz rutscht, und dass eine Erkrankung auch große Potenziale bergen kann - hierüber sprechen wir in dieser Folge mit Rhobbin. Rhobbin ist ein Selbsthilfe-Aktiver in einer großen Selbsthilfegemeinschaft, die ein drogenfreies Leben anstreben. Im Oktober feiert er seinen 13. Clean-Geburtstag. Sein Sound ist eine wilde Mischung aus Hip Hop und Singer/Songwriter. Seine Musik widmet er dem cleanen Leben und der Kraft der Selbsthilfe. Seine Texte sind ein Fest zu Ehren der Sprache und dem Leben selbst - ein Disput und eine Liebeserklärung zugleich. Wir sprechen mit ihm darüber, was ihn schöpferisch werden lässt und was ihm die Musik bedeutet. Ihr könnt euch sogar auf eine kleine Kostprobe von ihm freuen. Er teilt in dieser Folge eine Strophe aus seinem Song „Zusammen“ mit uns. Vor vier Jahren hat er mit der Jungen Selbsthilfe ein Musikvideo dazu gedreht.
25:53 27.10.23
#42 Vom Glück sich im Anderen selbst zu finden
SEKIS Berlin ist dieses Jahr 40 Jahre geworden. Dafür haben wir mit Karin Stötzner gesprochen. Sie ist eine derjenigen, die bei den Anfängen der Selbsthilfe in Berlin dabei war. Außerdem war sie Patient*innenbeauftragte und aktuell ist sie Stellvertretende Sprecherin des Koordinierungsausschuss der Patient*innenvertretung als Vertreterin der DAG SHG, das ist der Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. Mit ihr beleuchten wir die Anfänge von SEKIS Berlin und fragen, was sich in den 40 Jahren verändert hat und was auch noch genauso oder ähnlich in der Selbsthilfe ist. Link zur Patient*innebeteiligung im G-BA https://www.g-ba.de/ueber-den-gba/wer-wir-sind/patientenbeteiligung/
30:31 29.09.23
#41 SEKIS Berlin feiert 40-jähriges Bestehen, 11. Oktober 2023
Hallo ihr Lieben, am 11. Oktober feiert SEKIS Berlin, als eine der ältesten Kontaktstellen Deutschlands ihr 40-jähriges Bestehen. Am 11. Oktober 2023 im Oyoun in Neukölln. 10-12:30 Uhr Festakt ab 15 Uhr Feier mit Programm https://www.sekis-berlin.de/40jahre/programm Wir freuen uns darauf mit vielen Menschen aus der Selbsthilfe zu feiern! Meldet euch bis zum 15. September an, um mit uns zusammen die Berliner Selbsthilfe zu feiern. https://www.sekis-berlin.de/40jahre/anmeldung Wir freuen uns auf euch!
14:27 25.08.23
#40 Wer sucht der findet - und wo ein Wille ist, ist auch ein Weg
In dieser Echte-Stimmen-Folge sprechen wir mit Jana. Es geht um Skin Picking, Scham und darum, wie damit ein Umgang gefunden werden kann.
24:50 28.07.23
#39 Nicht einsam, sondern gemeinsam
Zöliakie. Diese Autoimmunerkrankung betrifft etwa 1% der Bevölkerung und kann schwerwiegende Folgen haben, wenn sie nicht erkannt und behandelt wird. Bei Zöliakie reagiert das Immunsystem des Körpers auf das in Weizen, Gerste und Roggen enthaltene Gluten. Diese Reaktion kann zu Entzündungen im Darm führen und langfristige Schäden verursachen, wenn glutenhaltige Nahrungsmittel weiterhin konsumiert werden. Zum Thema Zöliakie in Bezug auf Selbsthilfe haben wir heute bei Echte Stimmen Elke zu Gast.
27:43 30.06.23
#38 Schatzsuche - mein Weg vom ? zum ich
Unsere Echte Stimme in dieser Folge ist Cordula. Cordula hat 2007 entdeckt, dass sie hochsensibel ist, was ihr Leben tiefgreifend verändert hat. 2009 hat sie sich dazu entschieden, offensiv damit umzugehen und rief die Offenen Berliner HSP-Treffen ins Leben, um sich mit Gleichgesinnten darüber auszutauschen. In dieser Folge erfahrt ihr, wie Cordula Hochsensibilität versteht, welche Merkmale es gibt und wie sie im Alltag damit umzugehen gelernt hat.
34:08 02.06.23
#37 Dranbleiben lohnt sich!
"Viele fühlen sich Einsam, aber wir fühlen uns zusammen Einsam und so ist keiner mehr Einsam". Das ist, was Sophia aus dem Offenen Treff Pankow durch die Selbsthilfe in Berlin entdeckt hat und euch in diesem Podcast nahebringen möchte. Mehr zum Offenen Treff in der Kontakt- und Informationsstelle (KIS) Pankow, findet ihr unter https://www.stz-pankow.de/index.php?id=2428
20:29 28.04.23
#35 Selbsthilfe als Schlüssel
Unsere Echte Stimme in dieser Folge ist Nora Fieling. Nora hat seit ihrer Kindheit selbst Erfahrung mit Depressionen, Ängsten und selbstverletzendem Verhalten und lebensmüden Gedanken. Nora musste aufgrund ihrer Erkrankung ihr Studium abbrechen und war einige Jahre arbeitsunfähig. Mit ihren Erfahrungen wurde sie zur Resilienztrainerin, Bloggerin, Sinnfluencerin und hat den Weg in die Selbständigkeit mit ihren eigenen Themen gewagt. Was Selbsthilfe bewirken und dass es ein Schlüssel an einem ganzen Bund von Werkzeugen für das eigene empowern sein kann, das könnt ihr in dieser Folge hören. Blog von Nora Fieling: https://nora-fieling.de/blog/
25:02 01.03.23
#34 Aus Scheiße kann Gold werden
Unsere Echte Stimme in dieser Folge ist Kathi. Kathi ist Teil der Selbsthilfegruppengemeinschaft „Erwachsene Kinder aus dysfunktionaler und alkoholkranker Familie“. Durch ihre erste Krise vor sechs Jahren kam sie im Rahmen eines Klinikaufenthaltes das erste Mal mit Gruppen in Berührung. Sie war überrascht wie gut es ihr tat und wie sehr es sie berührt hat, von anderen Menschen ihre Geschichte zu hören, weil sie sich darin selbst so gut wiedererkannt hat. Kathi räumt in dieser Folge mit dem Vorurteil auf, dass Selbsthilfegruppen Jammerkreise sind, die einen runterziehen. Erfahrt hier, warum sie es als Bereicherung empfindet und es ihr nach jeder Gruppe besser geht, obwohl alle von ihren Problemen erzählen. Wenn Kathi von ihrem Weg mit der Selbsthilfe spricht und was sich dadurch für sie verändert hat, spricht sie von Selbstermächtigung. Ihr hört, warum sie sich heute handlungsfähig und weniger ausgeliefert und allein fühlt und was es mit der sogenannten Outreach-Gruppe auf sich hat, in der man 24/7 zu jeder in den Austausch gehen und sich mit anderen Menschen verbinden kann. Kathis Empfehlung für Selbsthilfe-Interessierte: offen sein, Sachen ausprobieren, sich von den Reaktionen des Umfelds nicht beirren zu lassen.
25:04 31.01.23
#33 Selbsthilfe ist mein Weg zu mir
In dieser echten und inspirierenden Folge spreche ich mit Lea. Lea hat 2018 aus einer eigenen Betroffenheit heraus eine Selbsthilfegruppe zum Thema Magersucht gegründet. Aus dieser Gruppe ist inzwischen das Buch Ana Dismissed - Meine Kampfansage an die Magersucht und das Projekt Ana Dismissed entstanden, das 12 Gruppen für Betroffene zu diversen Essstörungen und zwei Gruppen für Angehörige fasst. Darüber hinaus macht sich das Projekt in der Öffentlichkeitsarbeit stark und kooperiert mit Kliniken und Hochschulen. Lea erzählt davon warum und wie dieses Projekt auf ihrem Weg in der Selbsthilfe entstanden und gewachsen ist und welche Rolle sie dabei innehat. Ihr hört, warum die Selbsthilfe für sie bei jedem Lebensthema die erste Wahl ist und was die Selbsthilfe ihr gibt, was sie sich nicht hätte erträumen können. Lasst euch von ihrer Begeisterung inspirieren. Freut euch auf eine ermutigende, authentische Echte Stimme.
25:12 16.01.23
#32 Strong enough to live without you
In dieser Echten Folge sprechen wir mit Liesa.
31:06 21.12.22
#31 Vom Dunkeln ans Licht
In dieser Folge sprechen wir mit Arafat. Arafat beschreibt sich als Mensch, Koch, Fotograf und Lebenskünstler. Sein Leben war viele Jahre geprägt von der Drogensucht, Obdachlosigkeit und Kriminalität, von Aufenthalten im Gefängnis und in der Psychiatrie. In der Annahme alles irgendwie allein hinzubekommen, wurde Arafat immer wieder rückfällig, bis er während eines Entzugs in einer Klinik Menschen kennenlernte, die eine Selbsthilfegruppe besuchen. Seitdem ist sind die Gruppen aus seinem Leben nicht mehr wegzudenken und viele Gruppenteilnehmenden sind zu seinen Freunden geworden. Inzwischen ist er clean, ist mit seiner Geschichte in die Öffentlichkeit gegangen und gibt als Erfahrungsexperte seine Erfahrung, Kraft und Hoffnung an andere weiter. In dieser Folge erfahrt ihr welche Rolle die Selbsthilfe in seinem Leben heute spielt und warum sie für ein Anker und Spiegel geworden ist.
21:18 25.11.22
#30 Ein Rück- und Ausblick auf zwei Jahre Echte Stimmen
Wir sind Anne und Kyra, eure Moderatorinnen. Wir begleiten euch ab heute dabei, in die Welt der Selbsthilfe in Berlin einzutauchen. In dieser Folge lernt ihr uns ein wenig kennen und ihr bekommt einen Rückblick auf die letzten zwei Jahre Echte Stimmen. Zum Schluss erfahrt ihr auch welche Themen euch in Zukunft hier erwarten.
05:41 25.10.22
#29 Selbsthilfe bei Corona-Langzeitfolgen
In dieser Folge spreche ich mit Mia und Uwe aus der Online Long-Covid/Post-Covid Selbsthilfegruppe. Beide haben sie mit den Folgen ihrer Covid-19-Erkrankung zu kämpfen. Hilfe finden sie weniger bei Ärzt*innen, aber wenigstens in ihrer Selbsthilfegruppe. Diese Gruppe wurde im Mai 2021 gegründet und hat sich immer wieder in ihrer Zusammensetzung geändert. Inzwischen haben sie für sich herausgefunden, was für sie in der Selbsthilfegruppe wichtig ist. Selbst wollen sie nicht viel größer werden, aber ihnen ist Selbsthilfe und das Thema Long-Covid/ Post-Covid so wichtig, dass sie gerne dabei unterstützen neue Online-Gruppen zu gründen.
32:14 16.09.22
#28 Echte Stimmen sind zurück - ab September
Der Anbieter hat bisher keine Beschreibung dieser Folge zur Verfügung gestellt.
01:51 29.08.22
#27 Autismus – Spektrum Elternzentrum Berlin e.V.
In dieser Folge sprechen wir mit Torsten Hansen. Er ist erster Vorsitzender des Elternzentrums Berlin e.V. . Er und andere betroffene Eltern gründeten diesen Verein vor vielen Jahren. Sie sind mittlerweile eine kompetente Anlaufstelle für alle Fragen rund um Autismus und organisieren u.a. Fachtagungen mit international anerkannten Spezialist*innen und Themen Cafès. Torsten stellt den Verein vor und schildert auch seinen eigenen Weg, denn er selbst hat einen mittlerweile erwachsenen Sohn mit einer anderen Wahrnehmung, wie er es nennt. Torsten sprüht vor Lebensfreude und Tatendrang, die hoffentlich ansteckend wirkt, denn der Vereinsvorstand sucht Nachwuchs. Torstens Lebensmotto: "Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen." Guy de Maupassant Herzlichen Dank an Torsten für dieses persönliche und hochinteressante Gespräch. Ich wünsche allen Hörer*innen und dem Podcast-Team schöne Weihnachten und ein gesundes, echtes Jahr. Torstens Empfehlung: Art of Inclusion mit Gee Vero: GEE VERO - THE ART OF INCLUSION (paritaet-berlin.de) Buchtipp: Autismus - (M)Eine Andere Wahrnehmung - Gee Vero Shownotes: https://elternzentrum-berlin.de/ Moderatotin: Bianca Austermann Schnitt: Tomke Giedigkeit
53:24 25.12.21
#26 Improvisationstheater und soziale Ängste
In dieser Folge sprechen wir mit Harald Polzin darüber, warum Improvisationstheater und soziale Ängste kein Widerspruch sind. Improvisationstheater ist Theater ohne Plan. Ich spiele im Hier und Jetzt und sage erst einmal zu allem Ja und wenn du das Gefühl hast zu scheitern, dann freu dich und „Scheiter Heiter“. Es gibt keinen vorgefertigten Text, vielleicht ein paar Requisiten und deine Mitspieler*innen und schon geht es los. Harald Polzin hat vor 10 Jahren eine Theatergruppe für und mit Menschen mit sozialen Ängsten gegründet und erzählt uns lebendig und voller Leidenschaft davon. Viel Spaß damit und herzlichen Dank an Harald Haralds Empfehlung: Die Kunst der Improvisation von Harald Polzin Das Café am Rande der Welt von John Strelecky Alltagshelden. Improvisationtheater für Soziale Ängste https://www.sekis-berlin.de/selbsthilfe/suche-nach-gruppen/details/7847/searchByConfiguration?no_cache=1&cHash=7730d206a1c1a39a437cf68aada872f7
37:41 09.12.21
#25 Die sTrotzenden
In dieser Echten Folge spreche ich mit Kyra Morawietz. Kyra engagiert sich seit vielen Jahren in der Selbsthilfe und baut jetzt die Junge Selbsthilfe in Spandau auf. Außerdem ist sie Mitglied des Frauenbeirats in Spandau und da am 25.11. der „Tag Gegen Gewalt gegen Frauen“ ist, streifen wir auch das Thema Femizide und Kyra schildert, wie schwer es ist trotz chronischer Erkrankung oder Behinderung als Frau wahrgenommen zu werden, oder sich auch selbst als solche zu empfinden. Wie sehr Theater dabei hilft eine neue Perspektive auf sich und andere Menschen einzunehmen erfahren wir deshalb, weil Kyra auch eine Mitspielerin von der Theatergruppe „Die sTrotzenden“ ist. Viele anregende, echte Themen findet Ihr in dieser Folge. Viel Spaß damit und herzlichen Dank an Kyra. Kyras Empfehlung: Buch: Ungehorsam von Naomi Aldermann Veranstaltungen: Die sTrotzenden. Premiere (2G+) am 11.12.21 um 18 Uhr, zweite Aufführung (2G+) am 12.12. um 17 Uhr im Sharounsaal AOK-Haus Friedrich-Stampfer-Straße 1, 10969 Berlin (Nähe U Bhf Hallesches Tor) Platzreservierungen bitten an: sTrotzende@gmx.de Internationaler Tag gegen Gewalt gegen Frauen 25.11. Veranstaltungen in Berlin rund um den Tag gegen Gewalt gegen Frauen: https://www.berlin.de/sen/frauen/oeffentlichkeit/kampagnen/internationaler-tag-gegen-gewalt/artikel.1029036.php Junge Selbsthilfe in Spandau https://casa-ev.de/junge-selbsthilfe-in-spandau Die sTrotzenden http://paradisegardenproductions.com/kalender Unsere Premiere (2G+) ist am 11.12.21 um 18 Uhr, die zweite Aufführung (2G+) am 12.12. um 17 Uhr im Sharounsaal AOK-Haus Friedrich-Stampfer-Straße 1, 10969 Berlin (Nähe U Bhf Hallesches Tor) Platzreservierungen bitten an: sTrotzende@gmx.de https://www.instagram.com/die_strotzenden/ https://www.facebook.com/sTrotzende-100898255546673
51:23 24.11.21
#24 Anjas Abschied
#23 Anjas Abschied Öffentliche Übergabe In dieser Echten Folge spreche ich mit Anja. Anja Breuer, die im letzten Jahr eure Echte Moderatorin war. Anja mit der großartigen, sanften und gleichzeitig starken Stimme und ihrer einfühlsamen und ruhigen Art, der ihr euch mit euren Geschichten anvertraut habt. Anja verabschiedet sich in dieser Folge als Echte Moderatorin und erzählt auch warum. Ich heiße Bianca Austermann, diese Folge ist eine Übergabe und ich freue mich darauf, eure neue Echte Moderatorin zu sein. Anja erzählt etwas über die Entstehung von „Echte Stimmen“, aber auch ein wenig von ihrer eigenen Geschichte. Wir tauschen unsere Ideen für die Echte Zukunft aus und ich erzähle auch etwas über meinen Hintergrund. Ich bitte um etwas Geduld, wenn alles noch nicht so rund läuft. Für mich ist das auf vielen Ebenen eine neue Herausforderung und ich werde noch ein bisschen Zeit brauchen damit es wirklich flüssig läuft, aber mit Eurer Unterstützung und spannenden, neuen Interviewpartner*innen wird das weiterhin ein Ort für Eure Geschichten und hoffentlich viele interessante Informationen werden. Euer Feedback ist jederzeit willkommen. Ich bedanke mich herzlich bei Anja und wünsche euch viel Spaß beim Blick hinter die Kulissen. Anjas Empfehlung Buch: Eva-Maria Zurhorst, „Liebe dich selbst und es ist egal wen du heiratest“ Serie: Black Box Kino: Der neue James Bond (nicht wirklich ernst gemeint)
28:21 12.11.21
#23 Neue Heimat
In dieser Folge sprechen wir mit Azra Tatarevic. Sie kommt aus Bosnien und lebt seit über 25 Jahren in Berlin. Azra erzählt uns von ihrem bewegenden Leben und wie sie in die Selbsthilfe sowohl als Teilnehmerin und auch als professionelle Unterstützerin gefunden hat. Seit über zehn Jahren gibt es nun die bosnischen Selbsthilfegruppen für kriegstraumatisierte Frauen. Azra erzählt uns, wie die Gruppen zusammen gewachsen sind, wie sie sich gegenseitig unterstützen und wie wichtig diese Gruppen für Azras Leben und das der Frauen geworden sind. Arza nimmt uns mit auf eine sehr bewegende Reise durch die Höhen und Tiefen, über die Herausforderungen und Meilensteine ihrer Gruppen. Sei es gemeinsame Ausflüge bis hin zu europaweiten Reisen oder Sing und Tanz Auftritte, die die Frauen mittlerweile zusammen durchführen. Eine sehr herzliche und tiefgründige Echte Stimme. Kontakt zu Azra Tatarevic Tel. 030 681 60 64 Di 10.00 - 13.00 Uhr Email: tatarevic@sh-stzneukoelln.de Projekt Selbsthilfe und Migration / Kompetenzzentrum Selbsthilfe- und Stadtteilezentrum Berlin Neukölln Standort SHZ Nord Wilhelm-Busch-Straße 12, 12043 Berlin Internet: www.selbsthilfe-neukoelln.de (Wander) Ausstellung: „Wir zeigen unsere Gesichter“ Start ab 20.11. im Selbsthilfetreffpunkt Friedrichshain weitere Infos bei Azra Buchempfehlung von Azra: Gefühle sind keine Krankheit Autor: Dr. Christian Peter Dogs
45:26 22.10.21
#22 Die Sprache des Herzens
In dieser Folge treffen wir auf Ilija. Der gebürtige Kroate ist als Kind nach Deutschland gekommen und erzählt uns, wie seine ersten Jahre als Kind i Deutschland waren und wie er in die Drogensuch abgerutscht ist. Ilija lebt mittlerweile seit über sechs Jahren abstinent und spricht mit uns darüber, wie seine Selbsthilfegruppe Narcotics Anonymous ihm dabei geholfen hat. Ilija hat eine Selbsthilfegruppe für Drogensüchtige gegründet, in der serbisch, kroatisch, bosnisch, slowenisch, montenegrinisch und auch mazedonisch gesprochen wird. Wie sein Leben heute aussieht, wie er wieder zu Gott zurück gefunden hat erfahrt ihr in dieser sehr emotionalen Echten Folge. Kontakt zu Ilija 0163 6938931 Narcotics Anonymous Meeting „Bolji zivot“ (serbisch, kroatisch, bosnisch, slowenisch, montenegrinisch, mazedonisch) jeden Sonntag 18:00 – 19:30 Yorkstr. 88 / Aufgang B 10965 Berlin Buchempfehlung von Ilija: Die Bibel
50:25 08.10.21
#21 "...wie Familie"
In dieser Echten Folge sprechen wir mit Salwa. Sie kommt aus Syrien und lebt seit sechs Jahren in Berlin. Sie erzählt uns von ihren beiden Frauenselbsthilfegruppen, die sich einmal in Marzahn und einmal im Begegnungscafe LouLou in Moabit treffen. Salwa berichtet von ihren Erfahrungen in und mit der Gruppe. Wie die Gruppe sich im Laufe der Jahre entwickelt hat, welche Projekte gemeinsam umgesetzt werden, wie beispielsweise professionelles Catering und über welche Themen in der Gruppe besprochen werden. Dazu zählt der Umgang mit Fremdenfeindlichkeit oder auch Erfahrungen, die die Frauen in Bezug auf das Tragen ihres Kopftuchs machen. Auch wie mit Streit innerhalb der Gruppe, der zwar selten, aber doch mal passiert, erzählt uns Salwa. Eine sehr herzliche, starke und inspirierende Echte Stimme! Danke Salwa! Kontakt Begegungscafe LouLou https://bit.ly/3u5VnrY Mobil: 0176 968 477 61 Mail: begegnungsort@stadtrand-berlin.de Salwa´s Empfehlung: Buch: „Das ist meine Geschichte“ - Frauen im Gespräch über Flucht und Ankommen Sprache: arabisch, deutsch, türkisch ISBN: 987 – 3 – 89771 – 255 – 3
34:45 24.09.21
#20 Selbsthilfe - Ein Raum zum Ankommen
Unsere Echte Stimme diesmal ist die wunderbare Pervin Tosun. Im Alter von 13 Jahren ist sie in den 70er Jahren als Tochter einer sogenannten „Gastarbeiterfamilie“ aus der Türkei nach Deutschland gekommen. Sie erzählt uns von ihren Erfahrungen mit ihren Eltern in Deutschland und berichtet über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu damals und heute. Pervin arbeitet im Selbsthilfezentrum und Stadtteilzentrum Neukölln und ist selbst lange Zeit Teilnehmerin einer türkischen Frauenselbsthilfegruppe gewesen. Sie erzählt uns, wie sie Selbsthilfe versteht, welche Chancen in der Selbsthilfe gerade auch für Menschen mit Migrationshintergrund stecken und was passieren muss, damit die Selbsthilfe noch besser von Menschen mit Migrationshintergrund genutzt werden kann. Außerdem erfahren wir mehr über das Begegnungscafe „ Komsu“, was hinter dem Begriff Kontakt und Pflegeengagement steckt und wie Pervin sich auch für Angehörige von Pflegebedürftige einsetzt. Eine sehr gehaltvolle, inspirierende Echt Stimme mit viel Engagement und Liebe zur Selbsthilfe Kontakt zu Pervin Tel: 030 603 20 22 Sprechstunde: freitags 13:00 – 17Uhr www.stzneukoelln.de Pervins Filmempfehlung: Türkischer Film aus den 70er Jahren: Sakti HayaHor
60:37 16.09.21
#19 Fremdsprache (k)eine Hürde in der Selbsthilfe
In dieser Echten Folge treffen wir Mohammad. Er ist Afghane, im Iran aufgewachsen und lebt seit sechs Jahren in Berlin. Der 29jährige spricht mit uns über seine Fluchterfahrung. Über seinen Alkoholismus, mit dem er schon im Iran konfrontiert war und wie er in Deutschland zu den Anonymen Alkoholikern fand und erzählt uns, wie sich sein Leben durch die AA´s verbessert hat. Er erklärt uns, wie die Hürde der Fremdsprache in Selbsthilfegruppen überwunden und Selbsthilfegruppen für Menschen mit Migrationserfahrungen aus seiner Sicht aufgebaut werden könnten. Mohammad bringt eine starke Botschaft für diejenigen mit, die noch leiden und sich vielleicht noch nicht trauen, den ersten Schritt in die Selbsthilfe zu wagen. Eine sehr inspirierende Echte Stimme! Mohammads Buch Empfehlung: „Anonymen Alkoholiker“ https://www.anonyme-alkoholiker.de/publikationen/literatur/blauesbuch/
36:58 20.08.21
#18 Perspektivwechsel - gemeinsam verstehen lernen
In dieser Folge haben wir Janatan zu Gast. Er erzählt uns sehr bewegend über seinen Weg aus dem Iran nach Deutschland, wie er in die Sucht abgerutscht ist und in die damit verbundene Obdachlosigkeit. Wir sprechen darüber, wie er Hilfe gefunden hat und wie er zur iranisch- sprachigen Selbsthilfegemeinschaft von Narcotics Anonymous kam. Heute ist er fast zwei Jahre abstinent von allen Drogen. Wie wichtig es ist, eine Selbsthilfegruppe in der Muttersprache zu besuchen zu können, welche Aufgabe auch Sozialarbeitende als Mutliplikator:innen haben ,was die Krankheit „Sucht“ aus Sicht von Janatan bedeutet und wie er heute in seiner Selbsthilfegruppe anderen hilft, erfahrt ihr in dieser sehr kraftvollen Echten Folge.
39:28 09.08.21
#17 Migration & Selbsthilfe - Miteinander lernen
In dieser Folge sprechen wir mit der bezaubernden und klugen Safyah Hassan. Sie ist Lehrerin an einer privaten Schule, doziert an der Universität Potsdam und schreibt ihre Dissertation über Jugendliche mit Migrationshintergrund im Berufswahlprozess. Safyah erklärt uns, wie der Begriff „Migration“ offiziell verstanden wird, was alles hinter diesem Begriff steckt und wie sie zu der Frage „Wo kommst Du her?“ steht. Wir sprechen über Chancengleichheit, Fremdenfeindlichkeit und über erste Prognosen im Rahmen ihrer Doktorarbeit, die sehr wertvoll für die Akteure der Selbsthilfe sein können. Außerdem erzählt sie uns ihren eigenen beruflichen Werdegang, von ihrem Engagement für obdach und wohnungslose Menschen und wo auch hier die Selbsthilfe ansetzen könnte. Eine sehr gehalt und kraftvolle Echte Folge wartet auf Euch. Kontakt zu Safyah safyah.hassan-yavuz@gmx.de Empfehlungen von Safyah Film: Heute trage ich Rock Jean-Paul Lilienfeld Podcast: Du, sie & Hans
52:24 23.07.21

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